Aufbereitung - Baunetzwerk

STEINBRUCH
& SANDGRUBE
DAS FACHMAGAZIN FÜR ENTSCHEIDER IN DER ROH- UND BAUSTOFFINDUSTRIE
Recycling
zum Anfassen
Die Demo-Messe recycling
aktiv 2015 startet in
Baden-Baden | 28
Sieblinie auf
Knopfdruck
Visuelles Instrument für
die Gesteinsanalyse am
laufenden Band | 42
3|2015
Mai | Juni
108. Jahrgang
www.baunetzwerk.biz
Den Fortschritt
erleben.
Die Liebherr-Radlader L 550 - L 580.
 Liebherr Power Efficiency (LPE): Mehr Leistung bei gleichzeitig um bis zu 25 %
geringerem Kraftstoffverbrauch
 Höhere Kipplast bei deutlich geringerem Einsatzgewicht und gleichbleibendem
Schaufelvolumen bringen mehr Umschlagleistung und höhere Fahrstabilität
 Zeit- und Kosteneinsparung durch einfache Servicezugänglichkeit sowie geringen
Verschleiß von Bremsen, Reifen und Antriebskomponenten
 Sicherheit und Komfort: Besonders gute Rundumsicht bei gleichzeitig weniger
Vibrationen im Kabineninneren
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88457 Kirchdorf, Deutschland
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Die Firmengruppe
Editorial
Steinalte Lady
in jungem Look
S
ie halten gerade die Steinbruch & Sandgrube in der Hand, jene Fachzeitschrift,
die Sie regelmäßig über Aktuelles, Technik
und Trends in der Steine- und Erdenindustrie informiert und die die Branche fast schon
zärtlich „SUSA“ nennt. Vor über 100 Jahren wurde
sie aus der Druckerpresse gehoben. Schon damals
war sie nah dran an ihren Lesern. Das hat sich
bis heute nicht geändert. Trotz fortgeschrittener Lebensjahre hält unser steinaltes Mädchen
Schritt, denn unter dem Stern der digitalen Revolution bleibt fürs Staubansetzen keine Zeit. Um
die Wandelbarkeit unserer agilen Hundertjährigen zum Ausdruck zu bringen, haben wir ihr ein
jugendliches Aussehen verpasst. Mit dem neuen
luftig-leichten Design soll künftig Wissenswertes
aus der Baustoffwelt direkt auf Ihren Schreibtisch
schweben. Wie gefällt Ihnen Ihre neue, alte SUSA?
Über ein Feedback würden wir uns freuen.
Von Opalsammlern und Muldenkippern
In gewohnter Weise geht es in diesem Heft um
Menschen und Maschinen. Unser Autor Michael
Schlutter hat Lutz Niedziella besucht. Der leidenschaftliche Kristall- und Fossiliensammler öffnete
für uns seine Schatzkiste. Darin fanden sich zahlreiche buntschillernde Opale, denen der Erfurter
des Nachts in seiner Küche den richtigen Schliff
verpasst und über die es viel Interessantes zu
erfahren gibt. Wie der Sammler seine Leidenschaft
entwickelte und welche Wege er dafür zurücklegt,
erfahren Sie in unserer Reportage. | 12
Der baden-württembergische Ministerpräsident
Winfried Kretschmann machte als Kofferträger
einen souveränen Eindruck. Vermutlich war er
nicht der einzige Bewerber um diesen Job, denn
bei dem zu transportierenden Objekt handelte
es sich um nichts Geringeres als den Geokoffer.
Ehe das wertvolle Bildungspaket beim richtigen
Empfänger – einer Realschule aus Münsingen –
ankam, veredelte der Landesvater das gute Stück
mit seiner Unterschrift. | 50
Faszinierend – immer wieder – die riesigen Muldenkipper, die tonnenschweres Material von A
nach B transportierten. Heinz Herbert Cohrs
Steinbruch & Sandgrube 03/2015
war aufgefallen, dass sich in den letzten Jahren
in Sachen neuer Transportkonzepte wenig getan
hat. Und doch hat er einige innovative Ideen aufgespürt, darunter Muldenkipper, die mit Anhänger daher kommen. Dieses Transportkonzept hat
einige Vorteile, so lässt sich ein 40-Tonner mit
einem Anhänger zu einem 80-Tonner umfunktionieren. Halbierte Last kann eben auch doppelte
Last bedeuten. | 18
Auf der diesjährigen recycling aktiv, die am 11. Juni
2015 in Baden-Baden ihre Tore öffnet, werden wieder Brecher, Siebe und andere
Recycling-Technik zu sehen
sein. Das Besondere an dieser „WIE GEFÄLLT IHNEN
Messe: Es wird Live-VorfühDIE NEUE, ALTE SUSA?
rungen geben. Die Veranstal- WIR FREUEN UNS ÜBER
ter haben in diesem Jahr das
IHR FEEDBACK.“
Thema „Ladungssicherheit“
gewählt. Parallel zur recycling
aktiv findet die TiefbauLive statt. Auf einer Musterbaustelle zeigen Baumaschinen, was sie können.
| 30
Ein praktisches System zur Gesteinsanalyse hat
Metso entwickelt: Mit dem visuellen Tool VisioRock kann man sich über die Zusammensetzung
des Fördergutes informieren – und zwar im wahrsten Sinne des Wortes „am laufenden Band.“ Damit
lässt sich die zeitaufwändige Laboranalyse sinnvoll
ergänzen. | 42
Viel Spaß beim Lesen wünscht Ihnen Ihre
Ute Schroeter
Chefredakteurin der Steinbruch & Sandgrube
3
STEINBRUCH
& SANDGRUBE
2015
3
» baunetzwerk.biz
Gemeinsamer
Onlineauftritt
der Fachzeitschriften:
Steinbruch &
Sandgrube,
Straßen- & Tiefbau
sowie asphalt
Chefredaktion:
Dipl.-Ing./Dipl.-Journ. Ute Schroeter (us)
Adresse: Kuckuckstr. 26, 82237 Wörthsee
Tel.: 08153 9970916, Fax: 08153 9070917,
Mobil: 0177 7160539,
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Abo- und Vertriebsservice
Julia Wäsche
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Erscheinungsweise:
Jährlich mit 6 Ausgaben
4
18
Gesattelte
Lastesel
Sie waren ein wenig aus der Mode
gekommen, jetzt aber treten Muldenkipper
wieder vermehrt mit Anhänger auf.
Steinbruch & Sandgrube 03/2015
NAMEN & NACHRICHTEN
06 Auf Mission Zero
Zum 18. Mal Arbeitsschutz-Oscar verliehen
08 Newtonmeter für Mädchen
Atlas Copco lädt zum Girls’ Day
MARKEN & MACHER
12 Gut Stein will Weile
Leidenschaftlicher Kristall- und
Fossilien-Sammler aus Erfurt
GEWINNUNG & TRANSPORT
18 Gesattelte Lastesel
Sattelanhänger bei Muldenkippern
24 Kleine Modelle ganz groß
Bell Equipment zeigte auf der Intermat
in Paris die großen „Kleinen“
28
AUFBEREITUNG & VEREDELUNG
Recycling-Technik
in Aktion erleben
FOTOS: E-JECT | ROCKSTER | ICSNAPS/FOTOLIA.COM | ATLAS COPCO | MICHAEL SCHLUTTER
Vorhang auf für Brecher, Siebe & Co.: Am 11. Juni 2015
startet die recycling aktiv in Baden-Baden.
58
Bio ist nicht
gleich Bio
70
Immer an der
Wand lang
Gut Stein
will Weile
Lutz Niedziella ist ein leidenschaftlicher
Sammler. Seine Schätze hütet er in seiner
Wohnung in Erfurt. Besuch in einer
Schatzkammer. | 12
Steinbruch & Sandgrube 03/2015
30 Tiefbau und Recycling hautnah erleben
Über das Schwerpunktthema der Doppelmesse von recycling aktiv und TiefbauLive
34 Ein Mobiler mit Tier 4
Raupenmobile Brech- und Siebanlage mit
Abgasnorm Tier 4 final
42 Gesteinsanalyse am laufenden Band
Visuelles Analysetool von Metso
44 Kein zweites Sieb notwendig
Raupenmobiler Primär-Backenbrecher
J-1170AS eingeführt
TERMINE & VERANSTALTUNGEN
50 Kretschmann als Kofferträger
Im Geokoffer schlummern die 14 wichtigsten Gesteine von Baden-Württemberg
52 In Florida aufbereitet
Eine außergewöhnliche Tagung mit
Aufbereitungsspezialisten aus aller Welt
54 „Geo – da stehen wir drauf!“
Steine- und Erden-Industrie und Geopark
unterzeichnen strategische Allianz
MASCHINE & TECHNIK
58 Bio ist nicht gleich Bio
Die Verwendung von Bio-Hydrauliköl
ist teilweise vorgeschrieben, bringt
aber auch Probleme mit sich
66 Bagger für den Steinbruch
Hersteller zeigen Bagger und Radlader
für den verschleißintensiven Einsatz
70 Immer an der Wand lang
Hydraulische Anbaufräsen als Alternative
zum Bohren, Sprengen und dem
Hydraulikhammer
VORSCHAU
82 Das erwartet Sie in der SUSA 4
ABGEFAHREN
83 Die Show der Bagger: „Wetten dass...“
IMPRESSUM
5
Menschen mit Ideen: Die Sieger des Arbeitsschutz-Oscars 2015. FOTO: BG RCI
Auf Mission Zero
Zum 18. Mal hat die Berufsgenossenschaft
Rohstoffe und chemische Industrie (BG RCI)
den Arbeitsschutz-Oscar verliehen.
I
hre Ideen tragen dazu bei, Menschenleben zu retten und Leid zu
verhindern“, würdigte Dr. Christoph Hommertgen, Vorsitzender
der Vertreterversammlung der BG RCI,
die Preisträgerinnen und Preisträger des
Wettbewerbs „Arbeit, Sicherheit, Gesundheit“, der in diesem Jahr unter dem Motto
„Sicherheit auf allen Wegen“ stand. Die
Preisverleihung fand am 24. April 2015 in
der Alten Oper in Frankfurt/Main statt.
Ziel des Wettbewerbes sei die erfolgreiche Umsetzung der Präventionsstrategie der BG RCI Vision Zero „Null Unfälle
– gesund arbeiten!“, sagte Dr. Christoph
Hommertgen. Niemand soll bei der Arbeit
verletzt, getötet, so schwer verletzt werden
oder erkranken, dass er oder sie lebenslange Schäden davonträgt.
Ausgezeichnet wurden Michael und
Alexandra Gräbe von der Firma Streetprotec (Marienhausen) für den von ihnen
entwickelten „Auslaufschutz für Betonrutschen“. Fahrmischer liefern den wichtigen
Baustoff Beton zu den Baustellen. Dort
wird er über eine fest mit dem Fahrzeug
verbundene Rutsche entladen. Oftmals
aber bleiben Betonreste auf dieser Rutsche. Diese dürfen bei der Weiterfahrt des
Betonmischers nicht auf die Straße gelangen, da sie nachfolgende Fahrzeuge ver-
6
schmutzen oder gar beschädigen können
und die Griffigkeit des Fahrbahnbelages
vermindern. Entsprechend müssten die
Rutschen vor Ort mit Wasser gesäubert
werden. Michael und Alexandra Gräbe
haben einen „Auslaufschutz für Betonrutschen“ entwickelt, der die Straße sauber hält. Er ist aus Kunststoff hergestellt
und wird am Ende der Rutsche mit zwei
Laschen und einer fest schließenden Dichtlippe befestigt. Die Betonreste werden
dadurch zuverlässig zurückgehalten. Für
diesen wichtigen Beitrag zur Verkehrssicherheit erhielten Michael und Alexandra
Gräbe den übergeordneten Förderpreis
„Sicherheit auf allen Wegen“.
Im Unternehmen BraunBeton GmbH
wurde im Rahmen eines Anlagenneubaus zur Herstellung von Betonsteinen
eine automatische Aussortierung von
beschädigten und optisch mangelhaften
Betonsteinen entwickelt und installiert.
Körperlich belastende und unergonomi-
„IHRE IDEEN TRAGEN
DAZU BEI, MENSCHENLEBEN ZU RETTEN UND
LEID ZU VERHINDERN.“
Dr. Christoph Hommertgen, Laudator
sche Sortierarbeiten sollten entfallen,
die Qualitätsbewertung jedoch weiterhin
durch einen erfahrenen Mitarbeiter vorgenommen werden. Die mangelbehafteten Steine werden nun durch das Auflegen
eines rechteckigen Holzstückes markiert.
Die Lage des Holzstückes wird nach dem
Auflegen von einem Scanner erfasst. Liegt
es flach, deutet es der Scanner als II. Wahl.
Steht es aufrecht, identifiziert er es als Ausschuss. Dementsprechend werden die so
markierten Betonsteine automatisch auf
verschiedene Förderbänder geleitet und
schließlich auf Paletten abgelegt bzw. aussortiert. Die Arbeitsbedingungen an diesem Sortierarbeitsplatz sind nun optimiert
und die körperlich belastenden Tätigkeiten
gehören der Vergangenheit an. Für diese
Ideen bekamen die Entwickler Christof,
Daniel, Benjamin und Karl Braun einen
Sonderpreis zuerkannt.
Gebirgsanker sicher montieren
Zahlreiche Arbeiten unter Tage müssen
unter Absturzgefahr durchgeführt werden.
Eine neu entwickelte mobile Anschlageinrichtung ermöglicht es jetzt erstmals, die
vorstehenden Enden der Gebirgsanker als
Anschlagpunkt für Persönliche Schutzausrüstung (PSA) gegen Absturz zu nutzen. Dazu wird eine mobile und wiederverwendbare Anschlagöse auf die Anker
aufgeschraubt. Da die Gebirgsanker ohne
Hilfsmittel nicht erreichbar sind, wurde
gleichzeitig eine Aufschraubvorrichtung
entwickelt, die ein einfaches und sicheres
Montieren von der Sohle aus ermöglicht.
Die Anschlagöse wird von Hand aufgeschraubt und so fest wie möglich gegen die
Ankermutter angezogen. Ein sogenannter
„Stöpsel“ zeigt durch Herausfallen an, dass
die Anschlagöse weit genug aufgeschraubt
ist und ausreichend fest sitzt. Die Wirbel-
Steinbruch & Sandgrube 03/2015
Namen & Nachrichten
funktion der Öse verhindert anschließend
das unbeabsichtigte Lösen beim Gebrauch.
Mit einer Teleskopstange wird anschließend ein Karabinerhaken in die Anschlagöse gehängt, um die Persönliche Schutzausrüstung gegen Absturz anzuschlagen.
Wolfgang Sieling und Jürgen Radick
von der Grube Hattorf-Wintershall der K+S
KALI GmbH hatten die Idee zu der neuen
Vorrichtung. Dafür bekamen sie den Förderpreis für die Branche Bergbau.
Schutzkappe für Fräsköpfe
Bei der Bearbeitung von Werkstücken
in Fräsmaschinen kommen sehr scharfe
Schneidköpfe zum Einsatz. Der Auszubildende Felix Röwekämper hatte die richtige
Idee, um die Arbeiten sicherer zu machen.
Er entwickelte eine neue Art individuell
angepasster Schutzkappen für Fräsköpfe
und eine passende Ablage zu deren Aufbewahrung. Wird ein mit einer Schutzkappe
versehener Fräskopf in die Maschine eingesetzt, sorgt ein eingeklebter magnetischer
6.000
IDEEN von 12.000 Menschen aus
über 4.000 Betrieben wurden
seit 1997 beim Wettbewerb
„Arbeit, Sicherheit, Gesundheit“
eingereicht. Es handelt sich um den
höchst dotierten Arbeitsschutzpreis in Deutschland. Insgesamt
werden 100.000 Euro an
Preisgeldern vergeben.
Boden in der Kappe dafür, dass sie immer
griffbereit verfügbar ist. Sie wird einfach
an passender Stelle an die Fräsmaschine
geheftet. Nach einem Fräskopfwechsel
oder bei Beendigung der Arbeit kann
die Kappe ohne Aufwand wieder auf den
Fräskopf aufgesteckt werden. Eine Ablage
für die Kappen sorgt für die sichere Lagerung und Entnahme der Fräsköpfe. Durch
den einfachen, durchdachten Aufbau der
Schutzkappen ist deren Fertigung kostengünstig und mit wenig Zeitaufwand
zu realisieren. Vor jedem Kontakt mit
den Fräswerkzeugen oder bei Arbeiten
an der Fräsmaschine kann der Mitarbeiter die Kappen einfach und schnell auf die
Fräswerkzeuge stecken, ohne diese vorher
ausbauen zu müssen. Die Verletzungsgefahr in der Zerspanung des Ausbildungszentrums der RAG Anthrazit Ibbenbüren
GmbH wurde durch die Neuentwicklung
deutlich verringert. Der junge Felix Röwekämper durfte sich über den Sonderpreis
der Branche Bergbau freuen.
1
FOTOS: BG RCI/ARMIN PLÖGER | BG RCI/GEROLD SOESTMEYER | K+S KALI GMBH
Vier Preisträger – Vier Ideen
SICHERE STRASSE
Michael (im Bild) und
Alexandra Gräbe von der
Firma Streetprotec entwickelten einen Auslaufschutz für
Betonrutschen, der verhindert, dass die Straße durch
Betonreste verschmutzt und
zur Gefahr wird.
Steinbruch & Sandgrube 03/2015
SICHERER ARBEITSPLATZ
Durch die Initiative von
Christof Braun (l.), Daniel
Braun (r.), Benjamin Braun
und Karl Braun wurde ein
ergonomischer Arbeitsplatz in
der Betonindustrie geschaffen.
Ein manuelles Handling der
schweren Betonplatten entfällt.
SICHERES MONTIEREN
Wolfgang Sieling und Jürgen
Radick von der der K+S KALI
GmbH brachten innerhalb von
drei Jahren eine Anschlagöse
zur Praxisreife, die im Bergbau
einfach und sicher von der
Sohle aus montiert werden
kann.
SICHERES FRÄSEN
Der Auszubildende Felix
Röwekämper von der RAG
Anthrazit Ibbenbüren GmbH
hat magnetische Schutzkappen für Fräsköpfe entwickelt,
die Verletzungen verhindern
und vor Infektionen durch
Kühlschmierstoffe schützen.
7
Namen & Nachrichten
„TECHNIK, DIE ICH ANFASSE, KANN ICH AUCH
VERSTEHEN. JETZT WEISS ICH ENDLICH,
WOFÜR WIR DIE IM PHYSIKUNTERRICHT
BESPROCHENEN NEWTONMETER IM
RICHTIGEN LEBEN GEBRAUCHEN KÖNNEN.“
Jenny (13), Girls’ Day Teilnehmerin
Mit Brille, Gehörschutz und Sicherheitsschuhen rückt Bernadette Ntungwanimana einem Felsbrocken zu Leibe.
FOTO: ATLAS COPCO TOOLS
Newtonmeter für Mädchen
Der Einladung von Atlas Copco zum Girls’ Day waren 25 Schülerinnen
gefolgt, die geschickt mit schwerer Technik hantierten.
„Ich finde es toll, dass wir
hier alles ausprobieren
dürfen“, sagt eine der Teilnehmerinnen des Girls’ Day
bei Atlas Copco in Essen,
sie ergänzt: „Technik, die
ich anfasse, kann ich auch
verstehen. Jetzt weiß ich
endlich wofür wir die im Physikunterricht besprochenen
Newtonmeter im richtigen
Leben gebrauchen können.“
Die Schülerinnen erlebten
Physikunterricht hautnah: So
installierten sie ein Druckluftleitungsnetz oder bauten
elektrische Schaltkreise auf.
Einige Mädchen nahmen
8
einen Abbruchhammer in die
Hand, zogen Brille, Gehörschutz und Sicherheitsschuhe
an und zerkleinerten unter
sachkundiger Anleitung einen
Felsbrocken. Ein Highlight
war die Demonstrationsanlage zur Montage von
Lkw- und Pkw-Rädern. In
dieser Trainingseinrichtung
montierten die Schülerinnen computerunterstützt
wahlweise das Vorderrad an
die Achse eines Smart oder
die Felge eines Lastwagens.
Zugleich dokumentierten
sie den Anziehdrehwinkel
und das Anziehdrehmoment
genau so, als stünden sie
in der Montagelinie einer
Autofabrik. Michel Kirchberger, der für diesen Bereich
bei Atlas Copco zuständig
ist, ermunterte die Mädchen,
etwaige Vorurteile und Hemmungen gegenüber technischen Berufen über Bord zu
werfen. „Die Welt ist durch
die Technisierung noch enger
zusammengerückt, und durch
eine Ausbildung bei uns habt
ihr die besten Chancen im
internationalen Austausch
Karriere zu machen.“
1,5
MILLIONEN Mädchen
haben seit dem Start
2001 am Girls’ Day
teilgenommen. Bei
dieser Aktion öffnen
Unternehmen, Betriebe
und Hochschulen in
ganz Deutschland ihre
Türen für Schülerinnen
ab der 5. Klasse.
SUSA-Wegweiser
www.girls-day.de
Steinbruch & Sandgrube 03/2015
FOTOS: GÜNTHER | HOLCIM DEUTSCHLAND AG | F. C. NÜDLING
Namen & Nachrichten
Günther und
Doppstadt
kooperieren
Nüdling im
Alter von 87
verstorben
Mit der Doppstadt Gruppe
holt das Recycling-Technik-Unternehmen Günther
einen weiteren Vertriebspartner ins Boot. Dieser
wird ab sofort exklusiv den
Vertrieb für Separationslösungen aus dem Bereich
der Splitter-Technologie
übernehmen. „Über das
etablierte Vertriebsnetz der
Doppstadt Gruppe haben
wir die Möglichkeit unsere
Splitter-Technologie weltweit
schneller und erfolgreicher in
dem noch immer boomenden
Umwelt- und Recyclingmarkt
zu vertreiben“, so begründet
Bernd Günther, Geschäftsführer und Inhaber der
Anlagenbau Günther GmbH,
diesen Schritt. Am 25. und
26. Juni 2015 präsentieren
beide Partner ihr Portfolio in
Calbe.
Hans Dieter Nüdling, der
ehemalige Geschäftsführer
des Baustoffunternehmens
Franz Carl Nüdling, ist am
18. April 2015 im Alter von 87
Jahren verstorben. Im Jahr
1957 trat er als Assistent und
Prokurist der Geschäftsführung in die Firma ein. 1966
übernahm er in dritter Generation die Geschäftsführung
des Unternehmens, die er für
25 Jahre in den Händen hielt.
Dank seiner Ausbildung zum
Diplom-Ingenieur legte er
großen Wert auf die technischen Belange, erfolgreich
Jens Diebold
neuer Vorstand
bei Holcim
Seit dem 1. Mai 2015 hat Holcim Deutschland einen neuen
Vorstandsvorsitzenden: Jens
Diebold trägt nun die operative Verantwortung für die
Holcim (Deutschland) AG.
Der schweizer Staatsbürger
und Familienvater arbeitet
bereits seit 14 Jahren für Holcim. Er verantwortete zuletzt
die Leitung der weltweiten
Konzernstrategie bei Holcim
Group Services in Zürich.
Der bisherige Vorstandsvorsitzende Urs Fankhauser hat
das Unternehmen Ende April
verlassen. Er wird sich wieder
auf seine weiteren Aufgaben
als Area Manager für Westeuropa beim weltweit agierenden Baustoffproduzenten
Holcim Ltd konzentrieren.
stellte er die Produktion
von teilweise noch handwerklicher Orientierung auf
industrielle Einheiten um.
Besonders wichtig war ihm
dabei die Arbeitssicherheit.
1991 übergab Nüdling die Firmenleitung an seinen Sohn
Peter, der das Unternehmen
heute noch führt.
Hans Dieter Nüdling
Senior-Geschäftsführer
Franz Carl Nüdling
ABRASION RESISTANT SOLUTIONS
LIEFERANT VON KOMPLETTLÖSUNGEN AUS HOCHVERSCHLEISSFESTEN STÄHLEN UND SONDERWERKSTOFFEN
Sauber!
Mehr als vier Tonnen Müll sind das Ergebnis einer umfangreichen Säuberungsaktion, die die Firma Westkalk mit Hilfe
von Schülern rund um ihr Betriebsgelände durchgeführt hat.
„Die Steinbrüche und Wirtschaftswege werden immer häufiger
als wilde Müllhalde benutzt. Auch Hinweisschilder halten viele
Menschen nicht davon ab, ihren Müll dort abzuladen“, erklärt
der Technische Leiter Dr. Guido Mausbach. Bei der durchgeführten Säuberungsaktion waren die vier Schüler Daniel Block,
Maik Spinnrath, Yannic Mies und Dominik Reen zwei Tage
lang mit Betriebsschlosser Martin Kruse unterwegs und
haben dabei jede Menge Unrat entsorgt. Saubere Aktion!
Steinbruch & Sandgrube 03/2015
9
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Zertifiziert nach : DIN EN ISO 9001:2008 / DIN EN ISO 3834-3
FOTO: BMWI
Startschuss für Rohstoffeffizienz-Preis
Das Bundesministerium für Wirtschaft
und Energie zeichnet in Zusammenarbeit mit der Deutschen Rohstoffagentur
auch 2015 herausragende Beispiele für
eine intelligente Verwendung von Materialien mit dem Deutschen Rohstoffeffizienz-Preis aus. Seit dem 14. April können sich Unternehmen mit bis zu 1.000
Beschäftigten sowie wissenschaftliche
Forschungsinstitute für den Deutschen
Rohstoffeffizienz-Preis 2015 bewerben. Teilnahmeschluss ist der 22. September
2015. Die eingegangenen Bewerbungen
werden von einer fachkundigen Jury
bewertet. Im Rahmen der Fachkonferenz
„Rohstoffe effizient nutzen – erfolgreich
am Markt“ werden im Herbst 2015 vier
Unternehmen und eine Forschungseinrichtung mit dem Deutschen Rohstoffeffizienz-Preis im Bundesministerium für
Wirtschaft und Energie ausgezeichnet.
„Materialkosten machen im verarbeitenden Gewerbe den weitaus größten Teil
der Gesamtkosten aus. Ein effizienter
Einsatz von Rohstoffen stärkt die Wettbewerbsfähigkeit der Unternehmen“,
sagt Bundeswirtschaftsminister Sigmar
Gabriel zu dem Rohstoffeffizienz-Preis.
SUSA-Wegweiser
www.deutsche-rohstoffagentur.de
Bayern ergreift Partei für Holz
Mit einer Ende März veröffentlichten Pressemitteilung
hat die Oberste Baubehörde
des Freistaates Bayern
Unmut unter Herstellern
mineralischer Baustoffe
ausgelöst. Diese bezieht sich
auf die Broschüre „Holz
zeitlos schön“ und erwecke
den Eindruck, der Freistaat
Bayern wolle künftig einseitig
den Holzbau fördern, meint
Ralf Schwung, Geschäftsfüh-
rer der Wienerberger GmbH.
„Eine solche Parteinahme
zugunsten eines einzelnen
Baustoffes behindert den
Wettbewerb“, erklärt er. Die
Wienerberger GmbH als
größter deutscher Ziegelproduzent betreibt in Bayern
fünf Standorte, darunter
drei Dachziegelwerke, und
beschäftigt dort mehr als 400
Mitarbeiter. Möglicherweise
hätten die in der Holz-Broschüre angeführten Objektbauten energieeffizienter,
nachhaltiger und wirtschaftlicher mit Ziegeln erstellt
werden können, mutmaßt
der Wienerberger-Chef und
fordert, es den Marktteilnehmern zu überlassen, mit
welchen Bausystemen sie
bauen wollen.
Wie Ralf Schwung erklärte,
stehe er den entsprechenden
Ansprechpartnern aus den
Ministerien und Behörden
für ein klärendes Gespräch
jederzeit zur Verfügung.
10
Steinbruch & Sandgrube 03/2015
U nser patentiertes
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Namen & Nachrichten
KLICKTIPPS
Bewegendes im Netz
Täglich neues Wissen aus der Roh- und Baustoffindustrie
http://baunetzwerk.biz
FOTOS: WIENERBERGER/ANDREAS KEUDEL | VOLKER MÜLLER | SCREENSHOT YOUTUBE | B. KUSSLER MARQUES | TIS DEUTSCHLAND | TAKRAF
Top-Thema
Asphaltstraßentagung
Die Asphaltstraßentagung,
die Anfang Mai in der
Laeiszhalle in Hamburg
stattgefunden hat, ist ein
Muss für alle, die mit dem
schwarzen Baustoff zu tun
haben. Chefredakteurin
Maike Sutor-Fiedler fasst die
Veranstaltung zusammen.
Fahrbahnsanierung
wegen AKR
2.600
Die A 44 zwischen dem
Autobahnkreuz Werl und der
Anschlussstelle Soest muss
wegen AKR-Schäden saniert
werden. Straßen.NRW-Autobahnniederlassung Hamm
lässt 5,3Àkm der Betonfahrbahn erneuern.
TONNEN bringt jeder dieser beiden Schaufelradbagger auf
die Waage. Das südindische Bergbauunternehmen Neyveli Lignite Corporation Ltd (NLC) setzt die imposanten Maschinen
mit einer Förderleistung von 6.800Àm³/h zum Beseitigen von
Abraum über dem Braunkohlevorkommen ein. Die maximale
Abtragshöhe der Maschinen beträgt 30 Meter.
http://baunetzwerk.biz/687
Marktübersicht Bänder
und Abstreifer
http://baunetzwerk.biz/456
Bagger rettet
verunglückten Elefant
Beide sind schwer und
verfügen über einen Rüssel.
Insofern war es Ehrensache
des Raupenbaggers, einen
kleinen Elefanten aus einem
Schlammloch zu bergen.
Förderbänder stellen nach
wie vor das Rückgrat beim
innerbetrieblichen Transport
von Schüttgütern dar. Viele
Rohstoffe backen jedoch
leicht am Gurt an. Abstreifer
sorgen dann dafür, dass
nichts kleben bleibt und ein
einwandfreier Transport
gegeben ist. Auf baunetzwerk.biz stellen wir moderne
Abstreif- und Förderbandsysteme vor.
http://baunetzwerk.biz/742
http://baunetzwerk.biz/132
Kopf des Monats
Frank Wollmann
Kann Baustoffwerke
Unser Kopf des Monats Mai ist
Diplom-Betriebswirt (FH) Frank
Wollmann, Geschäftsführer der
Kann Baustoffwerke. Möchten Sie
wissen, was er von den sozialen
Netzwerken hält, wo man ihn Freitagabend findet oder was sein
bisher spannendstes Projekt war?
http://baunetzwerk.biz/284
HEPU-Horizontalpumpen
www.hepu-pumpen.de
Steinbruch & Sandgrube 03/2015
11
HEPU GmbH, Hohewardstraße 353, 45699 Herten
Tel. 02366/36057 + 02366/36050, Fax 02366/87919
Marken & Macher
Gut Stein
will Weile
Mit einer kleinen Trennscheibe
und Wasserkühlung sägt Lutz
Niedziella eine Opalkugel auf.
FOTOS: MICHAEL SCHLUTTER
Lutz Niedziella ist
leidenschaftlicher Kristallund Fossilien-Sammler.
Seine Lieblingsfundsachen:
Opale.
MICHAEL SCHLUTTER
E
in Altbau im Erfurter Norden. Klingeln.
Niemand antwortet. Nach einem zweiten erfolglosen Klingeln ein Griff zum
Handy, dann öffnet sich die Tür. „Entschuldigung, ich habe gerade an der Schleifmaschine gearbeitet und nichts gehört“, sagt Lutz
Niedziella. Schon im Flur wird man von einer
beeindruckenden Ausstellung empfangen. Große
und kleine Kristalle liegen neben versteinerten
Resten von Fossilien und Pflanzen aus prähistorischer Zeit wohlgeordnet in verschiedenen Vitrinen. Begriffe sausen durch die Luft: Einzelkristalle,
Kristallstufen, Schneekopfkugeln, Mineralien,
versteinerte Fossilen, Farne, Wirbel und Zähne,
Muschelkalk und Keuper. Der passionierte Sammler weiß genau, wovon er spricht, woher alle seine
Stücke stammen und was es an ihnen Besonderes
gibt. Dazu zählen auch die Opale, die zu seinen
Lieblingsstücken gehören.
Geboren 1975 und aufgewachsen im Thüringer Wald, war er hier schon als Kind oft auf
der Suche nach Achaten und Bergkristallen. Als
13-Jähriger zog er mit der Familie nach Erfurt.
Eine Lehre als KFZ-Mechaniker („leider wurde
ich dort nicht übernommen“); ein Fachabitur
„Technik“ („irgendwie wollte ich vielleicht mal
was in Richtung Mineralogie studieren…“) und der
anschließende Zivildienst waren weitere Lebensstationen. Dann wurde er „Filmvorführer“. Das
Erfurter Kino suchte vor der Eröffnung Personal.
Er bewarb sich und wurde angenommen. „Damals
12
7
STUNDEN kann die
Bearbeitung eines
Steines dauern. Vom
Rohstein bis zum fertigen Schmuckstein sind
etwa 10 bis 14 Arbeitsschritte notwendig.
20
PROZENT kann der
Wassergehalt in Opal
maximal betragen,
meist liegt er zwischen
4 und 5À%.
habe ich das Erfurter Multiplex mit aufgebaut und
dadurch vieles autodidaktisch gelernt.“ Dann hielt
die Digitalisierung Einzug und fast alle Vorführer
erhielten eine Kündigung. Viele Fachkräfte wurden durch studentische Hilfskräfte ersetzt. Jetzt
geht Lutz Niedziella vorerst als „selbstständiger
Mineralienliebhaber“ seinen weiteren Lebensweg.
Fundgrube für Hobbysammler
Ein besonderer Höhepunkt in seinem Sammlerleben fand Ende der 90er Jahre statt. In dieser
Zeit wurde das „Erfurter Kreuz“ als Schnittstelle
zweier Autobahnen und einer ICE-Strecke gebaut.
„Für Hobbysammler eröffnete sich hier eine wahre
Fundgrube, als die Bagger den Untergrund freilegten.“ Ein regelrechter „Saurierfriedhof“ muss dort
gewesen sein, ist Niedziella noch heute begeistert.
Auch rechtlich hätte alles seine Ordnung gehabt,
da sämtliche Arbeiten in Abstimmung und aktiver
Zusammenarbeit mit dem Erfurter Naturkundemuseum stattgefunden hätten. Zahlreiche Lungenfischzahnplatten und Reste von Riesenlurchen
aus dem „Keuper“ vor etwa 230¹Mio. Jahren hielten
damals Einzug in seine Sammlung. „Das waren in
Thüringen die besten Funde aus dieser Zeitepoche
seit den 40er Jahren.“ Leider sei die Bergungszeit
sehr knapp gewesen, da es sich um eines der größten „Verkehrsprojekte Deutsche Einheit“ handelte.
„Wir haben Funde oft sehr schnell sichern müssen,
denn gleich nebenan haben die Bauarbeiter weiter
gemacht.“ So habe man die Fossilien nicht in Ruhe
Steinbruch & Sandgrube 03/2015
Marken & Macher
komplett aus dem Lößboden und Kalksandstein
ausgraben können, sondern nur grob freigelegt,
die Bruchstellen mit Sekundenkleber fixiert, die
Fundstücke mitgenommen, später dann gereinigt
und präpariert, erklärt Niedziella. Eine derart extrem hohe Funddichte habe man nur einmal im
Leben, blickt er noch heute gern auf diese aufregende Zeit zurück.
Vom Rohstein
zum Schmuckstein
Der richtige Schliff in der Küche
Sein „Opal-Schlüsselerlebnis“ hatte er mit 20 Jahren. Bei einem Erfurter Mineralienhändler kaufte
er einen Stein, den er heute noch besitzt. Seitdem
ließ ihn die Faszination dieser im Licht bunt schillernden Schmucksteine nicht mehr los. Vor allem
das Schleifen der Mineralien hat es ihm angetan.
Erst dadurch kommen die prächtigen Farben zum
Vorschein, die je nach Lichteinfall wechseln können. In seiner Küche richtete er sich eine kleine
Werkstatt ein. Hier befindet sich alles, was zum
Arbeiten nötig ist: Licht, viel Wasser, Sägen und
vor allem – die kleine Schleifmaschine. Auf diesen
„Eigenbau“ ist er besonders stolz. Ein laufruhiger
Induktionsmotor mit einer gesteuerten Lüftung ist
das Herzstück. Der Arbeitsablauf ist immer gleich.
Zuerst werden die „Rohlinge“ mit sichtbaren und
manchmal auch noch unsichtbaren Opaladern
genau untersucht. Dann wird entschieden, wie es
weiter geht. Manche Steine werden mit Hammer
und Meißel gespalten, um die Opaladern freizulegen. Dazu gehört viel Erfahrung, denn schon ein
einziger falscher Schlag kann eine weitere Bearbeitung unmöglich machen. Andere Steine sägt er mit
einer Trennscheibe auf. Dazu geht er im Sommer
auf den Hof oder im Winter in den Keller, da dies
„etwas Krach und Staub“ mache.
„Gut Stein will Weile haben“, sagt Lutz Niedziella. Manchmal lässt er einen Roh-Opal mehrere
Wochen liegen, überlegt immer wieder und setzt
erst dann den Meißel oder das Sägeblatt an. Was
dann folgt, sind oft ungezählte Stunden an der
Schleifmaschine. Manchmal sind es halbe Nächte,
die er in seiner Küche verbringt. Mit diamantbeschichteten Scheiben wird vorgearbeitet und mit
Polierscheiben aus Filz und aufgebrachter Diamantpaste der Endschliff vollzogen. Das Ergebnis
sind Schmucksteine mit hochglatten Oberflächen
und beeindruckenden Farbspielen. Je nach Lichteinfall können diese wechseln. Orange, Blau und
Grün sind hier oft zu finden. „Wenn auch noch
Rot erscheint, ist der Stein besonders wertvoll“,
weiß Niedziella um die Seltenheit dieser Farbe. Die
meisten in der Branche angebotenen Opale haben
dabei eine eben geschliffene Oberfläche. Lutz Niedziella hat sich hier auf eine besondere Arbeitsweise
spezialisiert: Er kann auch unebene Flächen º
Steinbruch & Sandgrube 03/2015
Gewinnung
von Opalen
Der Opal wird aus
Sedimentgestein
gewonnen, wobei
mit entsprechender
Technik bis zu den
Opaladern vorgedrungen werden muss.
Der Abbau in der
Mine so wie auch die
Auslese und Reinigung
der Rohopale erfolgen
weitgehend von Hand.
Opal wird zwar auf
allen Kontinenten
gefunden, allerdings
kommen etwa 95À%
aller Opale aus
Australien.
SPALTEN
Schon um teure Versand- und Transportkosten
zu sparen, werden große Steine mit Hammer
und Meißel vorgespalten, um taubes von opalhaltigem Gestein zu trennen. Dazu gehört viel
Erfahrung, damit das Material an der richtigen
Stelle zerspringt. Durch einen falschen Schlag
kann der Stein auch unbrauchbar für die weitere Verarbeitung werden.
SÄGEN
Je nach Größe wird der Stein danach mit einer
Diamantsäge zerschnitten. Die Säge muss
immer mit Wasser benetzt werden, sonst zerglüht das Sägeblatt oder der Stein kann wegen
der Hitze reißen.
SCHLEIFEN
Nun wird der Stein an einem Diamantrad
in die gewünschte Form gebracht. Das Rad
sollte je nach Blattgröße und Schleifbesatz mit
etwa 800 bis 1.800 Umdrehungen laufen und
stetiger Wasserfluss muss vorhanden sein.
Meistens schleift man zuerst eine Fläche, welche den Boden des Steines bildet. Dann kann
man den Stein auf einen Holzstift kleben und
die Oberfläche schleifen. Jetzt hat der Stein
die gewünschte Form. Doch ist er noch relativ
rauh und uneben. Damit der Stein schön
glänzt, wird zum Feinschleifen Filz, Holz oder
Leder benutzt.
Welches Farbspiel werden die aufgesägten
Opalschichten zeigen?
Lutz Niedziella sammelt leidenschaftlich
gerne Mineralien, am liebsten Opale.
13
Marken & Macher
schleifen. „Die Opaladern, welche das Gestein
durchziehen, sind nur selten gerade und oft sehr
dünn.“ Würde hier eine gerade Fläche geschliffen, gebe es viel Verlust an wertvollem Material.
„Carving“ heißt der dazugehörige englische Begriff,
welcher übersetzt „schnitzen“ oder auch „herausarbeiten“ bedeutet. Dafür hat sich Niedziella kleine
Spezialschleifkörper selbst gebaut, mit denen er
die Unebenheiten ausschleifen und polieren und
so die vorhandenen Opalschichten optimal ausnutzen kann. Mit seinen speziellen Methoden mit
viel Eigenbau und vor allem dem geringen und
preiswerten Maschineneinsatz konnte er schon
viele weitere Hobbyschleifer gewinnen, auch Opale
zu bearbeiten.
Gut vernetzt mit Gleichgesinnten
Es klingelt. „Ein Mitglied vom Erfurter Mineralienverein“, entschuldigt sich Niedziella. Seit
einigen Jahren ist er selbst dabei und seit dem
letzten Jahr zweiter Vereinsvorsitzender. Im Korridor besprechen die beiden die nächste geplante
Ausstellung und den Jahresplan des Vereins. Diese
Mineralienbörsen seien ihm wichtig, da nicht nur
Mineralien und Schmucksteine verkauft und neues
Rohmaterial zur Weiterbearbeitung gesucht werden, sondern so das Thema „Mineralien“ einer
breiten Öffentlichkeit zugängig gemacht wird.
„Neue Mitglieder sind bei uns immer herzlich
willkommen.“ Inzwischen hat Niedziella so in der
Branche bundesweit viele Freunde gewonnen, da
sich sein Aktionsradius nicht nur auf Thüringen
beschränkt. Beim Kauf von Rohopalen kann er auf
seine jahrzehntelange Erfahrung bauen, welches
Potential ein Stein verbirgt. Die Opale kommen
fast ausschließlich aus Australien. Neben anderen
Ländern sei neuerdings auch Äthiopien als Lieferant auf dem Vormarsch. Diese Steine seien allerdings empfindlicher, da sie bei hoher Luftfeuchtigkeit leichter Wasser binden und so vorübergehend
Farbenspiel
Typisch beim Opal als
Schmuckstein ist das
buntfleckige, schillernde Farbenspiel –
ähnlich wie ein dünner
Ölfilm auf einer Wasserpfütze. Die Grundfarben sind Schwarz,
Weiß, Grau, Blau,
Grün und Orange.
Die Farbgebung hängt
von Spurenelementen
wie z.B. Eisen, Kobalt,
Kupfer, Nickel oder
Silber ab.
2
EURO (umgerechnet) pro Tag erhält in
Asien ein Opalschleifer. Deshalb wird der
europäische Markt mit
„Billigsteinen“ überschwemmt.
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14
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Bolderopal aus
Australien mit
eingeschlossenen
Opaladern. FOTOS:
MICHAEL SCHLUTTER
ihr Farbspiel verlieren können. Beim Trocknen
komme dies aber wieder zurück. Hier sei jedoch
Vorsicht geboten, da ein zu schnelles Trocknen
mit höheren Temperaturen zu einem „Reißen“ des
Steines führen könne, warnt Niedziella.
Mineraliensuche in Australien
In Deutschland sei die Suche nach Mineralien
schwierig. Nach der Wende erlassene Gesetze
und Vorgaben würden dies beispielsweise in der
freien Natur verbieten. „Der Hintergrund liegt
darin, dass damals ganze Busse mit Hobby- und
Berufssammlern in den Thüringer Wald kamen,
dort alles umgegraben, die Löcher oft nicht wieder
verfüllt und viel Unrat hinterlassen haben“, erläutert der Mineralienfachmann die Hintergründe.
Auch in aktiven Abbaubetrieben wie Steinbrüchen sei es sehr schwierig, da hier der Arbeitsschutz an vorderster Stelle stehe. Ab und zu gebe
es jedoch Angebote zum „geführten Suchen und
Sammeln.“ Da die Preise auf dem Markt jedoch
inzwischen wieder angezogen hätten, lohne es sich
auch wieder, an zugelassenen Stellen sein Glück
zu versuchen. Ein Geheimtipp sei hier die Grube
Clara in Wolfach-Kirnbach (Baden-Württemberg)
– mit etwa 400 verschiedenen Mineralien eine der
mineralienreichsten Gruben der Welt. Auf einer
extra angelegten und täglich neu belieferten Mineralienhalde können sowohl erfahrene Sammler als
auch Anfänger fündig werden.
Um seine eigene Sammelleidenschaft speziell
bei den Opalen auszuleben, war er auch schon
selbst in Australien. Das habe mit „Urlaub“ nur
wenig zu tun. Tagsüber seien 50°C im Sommer
keine Seltenheit. Selbst am Abend zeigt das Thermometer oft noch über 30°C an, wie man auf einem
Steinbruch & Sandgrube 03/2015
Schüt
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Behälterbau
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Umschlagsanlagen
Rohrsystemen
Entstaubungstechnik
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Bild sieht, welches auf seinem Rechner-Monitor
zu sehen ist. Und ein um den Kopf geschlungenes
Tuch diene nicht dem Arbeitsschutz, sondern dem
Schutz „vor Millionen kleinen Fliegen“.
Neben der körperlichen Anstrengung sei die
Arbeit auch sehr teuer. Ein Tag „aktives Mining“
mit Bagger, Bobcat und Elektromeißel könne
durchaus 1.000 Euro kosten. Dazu würden auch die
hohen Preise für Diesel beitragen. Ein Verbrauch
von 20 Liter pro Stunde sei dabei durchaus normal.
Anlagenbau
alles aus einer Hand
„ORANGE, BLAU UND GRÜN
SIND HIER OFT ZU FINDEN.
WENN AUCH NOCH ROT
ERSCHEINT, IST DER STEIN
BESONDERS WERTVOLL.“
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Lutz Niedziella, Opalsammler
Wie auf Verabredung klingelt das Telefon. Ein
Mineralienfreund ist am anderen Ende der Leitung, mit dem Lutz Niedziella die nächste geplante
Tour nach Australien bespricht. Dabei müsse vieles
beachtet werden. Dazu zähle beispielsweise auch
das extreme Klima auf dem fünften Kontinent.
Hitze sei zwar unangenehm, doch der könne man
ja entgegenwirken, zum Beispiel mit einem kühlen
Bier am Abend.
Das müsse neben Hotel, Mietwagen und
Flug in erster Linie organisiert werden. Das
Ergebnis werden hoffentlich wieder zahlreiche
Steine mit schönen Opaladern sein. Und Lutz
Niedziella wird wieder viele Stunden sichten, spalten, sägen, schleifen und polieren.
1
Steinbruch & Sandgrube 03/2015
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15
Gewinnung
& Transport
Gesattelte Lastesel
Muldenkipper kommen heute
vermehrt wieder mit Anhänger
daher | 18
Die neuen CAT-Knicklenker
Caterpillar hat die Baureihe C
der Muldenkipper auf den
Markt gebracht | 22
Auch die Kleinen ganz groß
Bell Equipment zeigt neue
Muldenkipper auf der
Intermat 2015 | 24
Von der Wand
in das Werk
In unserem Schwerpunktthema stellen wir
moderne Transportkonzepte mittels Skw,
Dumper und Muldenkipper vor, die in Steinbruch
und Kieswerk garantiert nicht schlapp machen.
Nach Jahren der Ruhe kommen neue
Schwerlastkonzepte auf den Markt.
FOTO: MARTIN BARRAUD/GETTY IMAGES
Gewinnung & Transport
Gesattelte
Lastesel
Wo früher Sattelanhänger fast ausnahmslos bei Lkw eingesetzt wurden,
entdeckt man sie jetzt vermehrt auch
wieder bei Muldenkippern.
HEINZ HERBERT COHRS
U
nentbehrlich sind sie in vielen Betrieben der Gewinnungsindustrie, tagtäglich bürden sie sich schwerste Lasten
auf und erklimmen damit lange, steile
Rampen, sie befördern Millionen Tonnen von Rohstoffen und Abraum, sie sind die unverdrossenen
Lastesel der Branche. An Muldenkipper werden
harte Anforderungen gestellt, sie müssen robust
sein, harten Stößen beim Beladen dauerhaft widerstehen, schnell beschleunigen und sie müssen auch
beladen an langen Gefällestrecken sicher bremsen
können.
Bei Lkw sind Sattelanhänger zwar überaus
verbreitet, doch bei Muldenkippern weitgehend
vergessen. Sie werden anstelle der Mulde auf das
Chassis aufgesattelt und behindern weder Kurvenfahrten noch das rasche Rückwärtsrangieren beim
Abkippen – schließlich rangieren Lkw-Sattelzüge
auch problemlos auf Werkshöfen, vor Deckenfertigern und für das Beladen unter Radlader und
Bagger. Das Transportkonzept mit Sattelanhänger
kann bemerkenswerte Vorzüge haben, verbessert
es doch das Verhältnis von Nutzlast zu Leergewicht beträchtlich. In manchen Fällen wird die
Nutzlast annähernd verdoppelt, denn statt von
einer oder zwei Hinterachsen, die den größten Teil
der Ladung tragen, wird die Last jetzt auf zwei
oder (bei je zwei Chassis- und Anhängerachsen)
auf vier Achsen verteilt.
Um diese Vorteile nutzen zu können, entwickelte der niederländische Hersteller Beco Anhänger zum Aufsatteln auf die Hinterwagen knickgelenkter Muldenkipper, denen dazu vorübergehend
die Mulde abgenommen wird. Beco hat bei der
Fertigung von Kippanhängern schon mehr als 40
Jahre Erfahrung. Das Programm enthielt bereits
18
80
TONNEN Last kann
ein knickgelenkter
Muldenkipper der
40-t-Klasse transportieren, wenn man
ihn mit einem Sattelanhänger ausstattet.
Muldenanhänger von 14 bis 26¹t Nutzlast auf Tandemachsen und von 28 bis 36¹t auf drei Achsen, die
von Traktoren gezogen oder auf Lkw aufgesattelt
werden.
Rangieren leicht gemacht
Die Maxxim-Sattelanhänger von Beco können auf
knickgelenkte Muldenkipper der 25-, 30-, 35- und
40-t-Klassen aufgesattelt werden und verdoppeln
dann die Nutzlasten auf 50, 60, 70 oder 80¹t. Die
8 bis 8,75¹m langen und 2,5 bis 3¹m breiten Mulden
fassen 1:2 gehäuft zwischen 27,6 und 42,8¹m³. Für
rauen Dauerbetrieb nimmt ein kräftiger Zentralrahmen die Torsions- und Verwindungskräfte auf
und erübrigt eine aufwendige, schwere Kastenkonstruktion. Ein stabiler Königszapfen erlaubt enge
Wendekreise, weil der Kippanhänger zu jeder Seite
auf dem Chassis um 90° einschlagen kann. Stirnseiten, Wände und Boden der Mulden werden aus
abriebfestem HB400-Stahl mit 6 und 8¹mm Stärke
gefertigt. Serienmäßig besitzen die Kippanhänger
eine Heckklappe, die sich beim Heben der Mulde
durch zwei Stahlseile automatisch öffnet. Diese
einfache Technik erübrigt eine Hydraulik oder
Steinbruch & Sandgrube 03/2015
Die Nutzlast
eines dreiachsigen
36-t-Knicklenkers
wird mit dem Muldenanhänger von
E-Ject um volle 50«%
auf 54«t gesteigert.
FOTO: E-JECT
„ES FÄLLT AUF, DASS ALLE ETABLIERTEN
ANBIETER KEINE EXPERIMENTE MEHR
WAGEN UND SEIT MEHREREN JAHRZEHNTEN
MULDENKIPPER MIT UNVERÄNDERTEN
GRUNDKONZEPTEN ANBIETEN.“
Hebelmechanik. Allerdings verlängern sich die
Kippzeiten gegenüber der Standardmulde etwas,
da die Leistung der Knicklenker-Bordhydraulik ja
nicht zu steigern ist.
Sämtliche Maxxim-Anhänger haben statt
Zwillings- breite Einzelbereifung. Alle vier Räder
der Pendel-Tandemachsen sind mit großdimensionierten Bremsen und einem Doppelleitungssystem ausgestattet, die zusammen mit den Bremsen
des Knicklenkers kurze Bremswege und sicheres
Dauerbremsen gewährleisten. Serienmäßig sind
zudem geschützte LED-Beleuchtung und automatisches Schmiersystem. Hinsichtlich genügender
Motorleistung besteht kein Grund zur Sorge, denn
Knicklenker werden stark motorisiert, um gut
beschleunigen und beladen zügig Steigungen von
Steinbruch & Sandgrube 03/2015
rund 10 und 30¹% befahren zu können. Das reicht
für flotte Fahrten der Sattelzüge auf ebenen Strecken völlig aus. Nur das häufige Befahren langer
Steigungen sollte vermieden oder dann auf weniger
steile Umwegstrecken ausgewichen werden.
Bei der Fahrt ohne Rangieren kippen
Völlig andere Muldenanhänger, jedoch ebenfalls
zum Aufsatteln auf Hinterwagen knickgelenkter
Muldenkipper, denen dazu vorübergehend die
Mulde abgenommen und eine Sattelkupplung
aufmontiert wird, entwarf die US-amerikanische
Firma E-Ject. Die Anhänger wurden von einem
Straßenbauer zunächst für den Eigenbedarf entwickelt, bewährten sich aber so gut, dass E-Ject
2008 von Caterpillar aufgekauft wurde.
Bei dem Sattelanhänger E-Ject 7460 werden
die 54¹t Zuladung aus der Mulde ausgeschoben, aber
nicht nach hinten, sondern ähnlich wie bei einem
Schürfkübel während der Fahrt nach vorne. Deshalb überrollt der 7460 die ausgeschüttete Ladung
sofort, was nicht nur für gleichmäßige Schüttlagen und eine Vorverdichtung sorgt, sondern
auch ein Planiergerät zum Einebnen erspart º
19
Gewinnung & Transport
Schürfkübel-Sattelanhänger
Keine Mulden-, sondern Schürfkübel-Sattelanhänger unterschiedlicher Nutzlast wurden vom kanadischen Hersteller K-Tec Earthmovers aus Manitoba
konstruiert. Zum Aufsatteln auf Knicklenker, deren
Mulde vorübergehend abgenommen wurde, dient
ein Schwanenhals, was trotz der langen 6×6-Zug-
Sattelanhänger werden
anstelle der Mulde auf
das Chassis aufgesattelt und behindern
weder Kurvenfahrten
noch das Rückwärtsrangieren beim Abkippen. Das Transportkonzept verbessert das
Verhältnis von Nutzlast
zu Leergewicht
beträchtlich. In manchen Fällen wird die
Nutzlast verdoppelt.
MULDEN-SATTELANHÄNGER
MULDEN-SATTELANHÄNGER
SCHÜRFKÜBEL-SATTELANHÄNGER
E-Ject 7460
Maxxim 600
1254 ADT
GEEIGNET FÜR: 6×6-Knicklenker mit
36 metr.Àt Nutzlast (40 US-tons)
VORTEILE: Bei der Fahrt ohne
Rangieren kippen: Die Zuladung aus der
Mulde wird ähnlich wie bei einem
Schürfkübel während der Fahrt nach
vorne ausgeschoben. Das Überrollen der
ausgeschütteten Ladung sorgt für
gleichmäßige Schüttlagen und eine
Vorverdichtung erspart ein Planiergerät
zum Einebnen.
HERSTELLER: E-Ject, USA
SUSA-Wegweiser
www.ejectsystems.cat.com
20
Anhänger
statt Mulde
maschine große Wendigkeit ermöglicht. Durch den
temporären Umbau wandelt sich ein Muldenkipper
in einen zugkräftigen und bis zu 60¹km/h schnell fahrenden 6×6-Triebkopf für einen großen Schürfkübel
(Scraper). Der Scraperbetrieb bietet im Vergleich
zu Muldenkippern Vorteile wie Fahrzeugumlauf
ohne Stopp, gleichmäßigen, selektiven Bodenabtrag, lagenmäßiges Abschütten ohne Planierraupe
und erfordert weder zeitraubendes Rangieren noch
Rückwärtsfahren beim Abschütten.
Der 1254 ADT von K-Tec ist mit 41¹m³ Inhalt
der größte Scraper der Welt. Die Bezeichung deutet
auf 54 cubic yards Inhalt und einen Knicklenker
(englisch ADT: Articulated Dump Truck) hin. Der
Anhänger wurde zum Aufsatteln auf 6×6-Kipper der
40-t-Klasse oder auf Starrahmenkipper wie den Cat
769 und 772 konzipiert. K-Tec-Anhänger werden seit
über zehn Jahren erfolgreich eingesetzt, und dies
nicht nur in Nord- und Südamerika, sondern auch
in Afrika, Asien und Saudi-Arabien.
Nicht auf gängige Muldenkipperkonzepte, sondern auf modifizierte Serien-Lkw baut eine neue
Strategie auf, um Transportkosten zu reduzieren.
Das betrifft vorrangig eine neue Gattung von 4- und
5-Achsern, die mit bemerkenswerten Nutzlasten
von 40, 50 oder sogar bis zu 70¹t anrollen. Mehr
dazu im nächsten Heft.
1
GEEIGNET FÜR: knickgelenkte
Muldenkipper der 25-, 30-, 35- und
40-t-Klasse
VORTEILE: Deutliche Verbesserung des
Verhältnisses von Nutzlast zu Leergewicht: Wird anstelle der Mulde der
Maxxim 600 aufgesattelt, transportiert
ein Knicklenker der 30-t-Klasse nun die
doppelte Nutzlast, also 60¹t. Vier große,
breite Reifen mindern den Bodendruck
des Anhängers.
HERSTELLER: Beco, Niederlande
SUSA-Wegweiser
www.beco-vianen.com
GEEIGNET FÜR: 6×6-Kipper der
40-t-Klasse, Starrahmenkipper wie
Cat 769 und 772
VORTEILE: Möglichkeit, einen Muldenkipper in einen zugkräftigen 6×6-Triebkopf
für einen großen Schürfkübel (Scraper)
umzuwandeln: Der Scraperbetrieb bietet
im Vergleich zu Muldenkippern Vorteile
wie Fahrzeugumlauf ohne Stopp oder
gleichmäßigen, selektiven Bodenabtrag.
HERSTELLER: K-Tec Earthmovers,
Kanada
SUSA-Wegweiser
www.ktec.com
Steinbruch & Sandgrube 03/2015
FOTOS: BECO | E-JECT | K-TEC EARTHMOVERS
und ebenso unzählige zeitraubende Wende- und
Rückfahrmanöver zum Abkippen. Der E-Ject 7460
bleibt somit beim Abschütten stets in Fahrt, was
die Takt- und Umlaufzeiten weiter verkürzt. Der
leer 24¹t schwere Sattelanhänger fasst 36¹m³ und
eignet sich für 6×6-Knicklenker mit 36 metr.¹t
Nutzlast (40 US-tons). Aufgesattelt auf einen Cat
740B, kommt der 20,5¹m lange Sattelzug beladen
auf 106¹t Gesamtgewicht. Insofern lässt sich die
zulässige Nutzlast des 6×6-Muldenkippers durch
den Sattelanhänger um volle 50¹% steigern. Die
Fördermenge pro Stunde erhöht sich durch das
Abschütten während der Fahrt sogar um mehr als
50¹%. Wegen der begrenzten Motorleistung des
Chassis sollten keine größeren Steigungen als 8¹%
befahren werden. Das hydraulische Bremssystem
des Anhängers mit vier im Ölbad laufenden Scheibenbremsen wird in das Knicklenker-Bremssystem
für sicheres Pedalbremsen integriert.
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KOMMENTAR
Verlorene Vielfalt
HEINZ HERBERT COHRS
E
s fällt auf, dass alle etablierten Anbieter
keine Experimente mehr wagen und seit
mehreren Jahrzehnten Muldenkipper mit
unveränderten Grundkonzepten anbieten. In
den 70er Jahren gab es noch eine bunte Vielfalt
unterschiedlicher Konstruktionen, beispielsweise Starrahmenkipper mit vorderer Zwillingsbereifung und Allradantrieb oder Zweiachser
mit vier einzeln aufgehängten Radpaaren bzw.
acht Einzelrädern.
„SÄMTLICHE HERSTELLER
BIETEN HEUTE DIE GLEICHEN
BASISKONZEPTE AN: FAST ALLE
KNICKGELENKTEN MULDENKIPPER FAHREN AUF DREI ANGETRIEBENEN ACHSEN.“
All diese Konzepte sind inzwischen vom Markt
verschwunden. Sämtliche Hersteller bieten
heute die gleichen Basiskonzepte an: Knickgelenkte Muldenkipper, die noch vor wenigen
Jahren in den Nutzlastklassen zwischen rund
20 und 40¹t auch mit nur zwei Achsen anrollten, fahren nun fast ausnahmslos auf drei
angetriebenen Achsen. Bei Starrahmenkippern
verhält es sich ähnlich: Sämtlich haben sie eine
4×2-Konfiguration mit gelenkten, nicht angetriebenen Vorderrädern und einer angetriebenen Hinterachse mit Zwillingsreifen. Nur bei
den großen Versionen ab etwa 200¹t Nutzlast
streiten sich die Konstrukteure über den idealen
Antrieb: diesel-mechanisch mit Getriebeuntersetzung oder diesel-elektrisch mit Elektromotoren an oder in den hinteren Radnaben.
Wo ist die Vielfalt geblieben? Viele Hersteller
argumentieren: „Solche Konstruktionen haben
sich eben nicht bewährt.“ Das mag stimmen,
doch es tauchen auch andere Argumentationen
auf: „Die Kipperbauweisen der großen, weltweit
agierenden Hersteller haben sich mangels Alternativen vollständig durchgesetzt und werden
deshalb von den Betreibern akzeptiert, ohne
ernsthaft in Frage gestellt zu werden.“ Man
kann sich darüber streiten, welche Partei dichter
bei der Wahrheit liegt.
Steinbruch & Sandgrube 03/2015
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21
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Effizienz verbessern
mit Payload
Die Cat Connect Payload-Technologien für die Modelle 735C, 740C EJ
und 745C verbessern die Gesamteffizienz am Einsatzort. Mit dem
optionalen Cat Wägesystem ist ein
permanentes Messen zuverlässiger
Nutzlasten möglich. Dadurch lassen
sich die Produktivität steigern, die
Kosten verringern und auch das
Risiko für Beschädigungen durch
Überlast senken.
Bei gleichzeitiger Nutzung des
Cat Flottenmanagements Product
Link sind die Nutzlast-Daten über
die Online-Benutzeroberfläche
VisionLink schnell abrufbar. Kunden
können frühzeitig faktenbasierte
Entscheidungen über ihre Fahrzeugflotte treffen.
Der neue Dumper Cat 745C
transportiert bis zu 41¢t selbst
durch schwerstes Gelände.
SUSA-Wegweiser
www.zeppelin-cat.de
FOTO: ZEPPELIN
Die neuen CAT-Knicklenker
Caterpillar hat drei neue Modelle knickgelenkter Muldenkipper
auf den Markt gebracht, die zur Baureihe C gehören.
D
ie neuen Modelle 735C, 740C EJ und
745C bauen in Sachen Leistung, Zuverlässigkeit und Haltbarkeit auf der Vorgängerbaureihe B auf, allerdings um
einige neue Funktionen erweitert: Dazu zählen
Motoren, die den Stufe IV-Bestimmungen entsprechen, neue Getriebe mit erweiterter elektronischer Steuerung, eine automatische Antriebsschlupfregelung, eine Dauerbremsautomatik, ein
Berganfahrassistent, ein Wartebremssystem sowie
ein optionales Nutzlastwägesystem.
Die Nutzlastkapazitäten der neuen Modelle
betragen 33, 38 und 41¹t, beim neuen Typ 745C
können im Vergleich zu Vorgängertyp 740B rund
1,5¹t mehr geladen werden. Zusammen mit den
kürzeren Taktzeiten können die neuen Dumper
also erhebliche Produktivitätsgewinne erzielen.
Der neue 740C Ejector ist mit einem hydraulischen Ausstoßer ausgestattet, der die Ladung nach
hinten abschiebt und so kontrolliertes Abladen für
den nachfolgenden Einbau und das Abladen unter
22
1,5
TONNEN mehr
Ladung steckt der
neue Typ 745C im Vergleich zum Vorgängertyp 740B weg. Zusammen mit den kürzeren
Taktzeiten gewinnen
die neuen Dumper an
Produktivität.
Höhenbeschränkungen ermöglicht. Dadurch sind
weniger zusätzliche Maschinen zum Verteilen der
Ladung am Einsatzort erforderlich. Außerdem lässt
sich die Last auch bei weichen Bodenverhältnissen,
an Böschungen und Gefällen sowie bei Hindernissen im oberen Arbeitsbereich sicher abladen.
Hoher Wirkungsgrad
Die neuen knickgelenkten Muldenkipper mit
Stufe-IV-Motoren sind mit einem Cat Modul zur
Abgasreinigung (CEM, Clean Emissions Module)
ausgestattet. Dieses Nachbehandlungssystem
umfasst einen Dieselpartikelfilter, der sich automatisch regeneriert ohne dass der Bediener eingreifen oder die Arbeit unterbrochen werden muss.
Das nahtlos integrierte Cat CEM ist des Weiteren
mit einem selektiven katalytischen Reduktionssystem und einem Dieselabgasflüssigkeits-Tank
(Harnstoff ) ausgestattet, der leicht vom Boden
aus betankt werden kann. Das neue, kompakte Cat
Lastschaltgetriebe, das in der Baureihe C einge-
Steinbruch & Sandgrube 03/2015
Ein Reifenprogramm,
das Großes bewegt.
Über 45 verschiedene Reifen für
Steinbruch, Laden, Heben, Transport.
setzt wird, verfügt über neun Vorwärts- und zwei
Rückwärtsgänge sowie zahlreiche elektronische
Funktionen zur Verbesserung des Auslastungsgrads und der Produktivität: Die elektronische
Kupplungsdrucksteuerung passt beispielsweise das
Schließen der Schaltkupplung an und ermöglicht
so ein sanfteres Schalten und eine längere Haltbarkeit der Komponenten. Die elektronische Getriebe-Steuerung stellt optimale Gangwahl in allen
Betriebssituationen sicher, was zu einer hohen
Effizienz und einer guten Verbrauchsleistung führt.
Das Gangwechsel-Drehmoment-Management ermöglicht zusammen mit der verbesserten Getriebesteuerung während des Gangwechsels
einen konsistenten Drehmomentfluss durch das
Getriebe, sorgt zusätzlich im Maschinenbetrieb für
eine automatische Gangauswahl und schaltet bei
Beschleunigung automatisch herunter. Die Teilgasschaltung verbessert das Schalten bei niedrigen
Motordrehzahlen, wodurch die Verbrauchsleistung
verbessert wird, weniger Betriebsgeräusche entstehen und das Manövrieren der Maschine bei
niedrigen Geschwindigkeiten vereinfacht wird.
Optimaler Antrieb
Wenn die neuen Muldenkipper der Baureihe C mit
kontinuierlichem Allradantrieb auf sich änderndes Terrain und wechselnde Bodenverhältnisse
treffen, sorgt die automatische Antriebsschlupfregelung für den optimalen Kupplungseinsatz in
allen Achsdifferenzialen. Das System nimmt diese
Anpassungen ohne Eingreifen des Bedieners automatisch vor, während sich die Maschine bewegt.
Es wird ein optimaler Antrieb für eine durchgängige Produktion gewährleistet, und das manuelle
Einrücken des Systems durch den Bediener entfällt. Außerdem lässt sich der Kraftstoffverbrauch
durch das proportionale Einrücken der Sperren
entsprechend den Betriebszuständen senken und
selbst das Manövrieren auf engem Raum stellt kein
Problem mehr dar.
Die Bremssteuerung der neuen Maschinen
der Baureihe C kann nun neben der Handsteuerung auf einen vollautomatischen Betrieb umgestellt werden. Im Automatikmodus wird das Bremsen durch eine Kombination aus Motorbremse,
Gangwahl und Betätigung der Betriebsbremse
realisiert, ohne dass ein Eingreifen des Bedieners
erforderlich ist.
Das automatische System ist sowohl für den
Vorwärts- als auch für den Rückwärtsbetrieb verfügbar. Für besonders erfahrene Bediener bietet
das manuelle System zusätzlich zwei Einrückstufen. Weitere Funktionen sind der Berganfahrassistent, der das Anhalten und Anfahren an Gefällen
erleichtert, sowie das Wartebremssystem.
1
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Steinbruch & Sandgrube 03/2015
23
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Gewinnung & Transport
Kleine Modelle ganz groß
Bell Equipment zeigte auf der Intermat 2015 in Paris seine neusten
Muldenkipper-Modelle, darunter auch die großen „Kleinen“.
T
rotz einer eher verhaltenen Messestimmung aufgrund der anhaltenden Krise
im französischen Heimmarkt zeigt sich
der Muldenkipper-Hersteller Bell zufrieden mit der Resonanz. „Wir konnten tatsächlich
auch zahlreiche Kunden und Interessenten unserer
deutschen und mitteleuropäischen Märkte begrüßen, die sich in Paris über die neuesten Entwicklungen im Baumaschinenbereich informierten“,
erklärt Bell Deutschland-Vertriebsgeschäftsführer Andreas Heinrich. „Bell präsentierte wichtige
Neuerungen in allen Klassen – aus den Kundenreaktionen erwarten wir schon kurzfristig wichtige
Impulse gerade auch für unsere Zielmärkte in
Deutschland und seinen Nachbarstaaten.“
Auf großes Interesse stieß die neue E-Serien-Generation der „kleinen“ Bell-Muldenkipper
von 25 bis 30¹t. Die neuen Mercedes-Benz-Motoren (OM936LA) der Modelle Bell B25E und B30E
ermöglichen mit einer spezifischen Kombination
aus „leichter“ Abgasrückführung (EGR) und
AdBlue-Zugabe (SCR) die Einhaltung von EU 4
Tier 4 final ohne den Einsatz von Diesel-Partikelfiltern (DPF). „Wir sehen darin einen großen Vorteil
in der Baustellenpraxis, was uns zahlreiche Betreiber bereits bestätigten“, sagt Andreas Heinrich
mit Hinweis auf entfallende Regenerationszyklen
und leichtere Wartung. „Dabei überzeugen beide
Modelle mit einer nochmals gesteigerten Treibstoffeffizienz und stehen damit in bester Tradition
ihrer mittlerweile vier Vorgänger-Baureihen.“
Aufhängung verbessert Kurvenlage
„WIR HALTEN
DEN VERZICHT
AUF EINEN
DIESELPARTIKELFILTER
FÜR EINEN
GROSSEN
VORTEIL
IN DER
BAUSTELLENPRAXIS.“
Andreas Heinrich,
Bell-Vertriebsgeschäftsführer
Die Comfort-Ride Frontaufhängung der Modelle B25/30E: links die Druckspeicher; rechts
der aktive Stoßdämpfer mit Lagesensor.
FOTOS: BELL EQUIPMENT
24
Das gilt auch für die in Paris erstmals gezeigte
aktive Frontaufhängung „Comfort-Ride“ als
Option in den neuen Modellen: „Ein weiteres
Mal wird Bell damit zum Vorreiter, wie wir es
in der Vergangenheit bereits bei der Einführung
der serienmäßigen Onboardwaagen, adaptiver
6×6-Fahrwerke und komfort- bzw. sicherheitsrelevanter Assistenz-Systeme waren,“ unterstreicht
Heinrich. Die neue Aufhängung verbessert aktiv
die Kurvenlage der Knicklenker, beeinflusst damit
positiv das subjektive Sicherheitsempfinden der
Fahrer und ermöglicht letztlich schnellere und
damit produktivere Umläufe. Zudem verringert
das System maßgeblich die Vibrationsbelastung:
„Unsere Messungen haben ergeben, dass „Comfort-Ride“ Ganzkörper-Vibrationen sehr wirkungsvoll reduziert. Übersetzt in Belastungsgrenzen
heißt dies wiederum, dass ein Fahrer die gleichen
Werte erst nach 1,5-facher Arbeitszeit erreicht.“
Neue Modelle im großen Segment
Mit einem Prototypen des voraussichtlich auch
weiterhin größten Großserien-6×6 Bell B50E gab
Bell Equipment in Paris einen konkreten Einblick
zum Entwicklungsstand seiner großen E-Serien-Baureihen von 35 bis 50¹t Nutzlast. Voraussichtlich kommen bis ins Frühjahr 2016 insgesamt vier
Modelle zur Marktreife, die sich wiederum durch
DPF-lose EU 4 Tier 4 final Abgastechnologie auszeichnen. In allen Modellen arbeiten jetzt durchweg Reihen-Sechszylinder von Mercedes-Benz,
die laut Bell in der derzeit laufenden Modell-Erprobung mit einer hohen Wirtschaftlichkeit überzeugen. „Die bewährte Abstufung unserer Modellklassen B35/40 bzw. B45/50 bleibt bestehen, wenn
auch mit einer geringfügigen Anpassung der spezifischen Nutzlasten nach oben,“ erklärt Bell-Vertriebschef Andreas Heinrich den auch weiterhin
auf vielfältige Anwenderbranchen ausgerichteten
Muldenkipper-Modell-Mix.
Steinbruch & Sandgrube 03/2015
Gewinnung & Transport
Bell B60E auf der Zielgeraden
Auch zu seinen von Branchenexperten aufmerksam verfolgten Entwicklungsarbeiten am kommenden Top-Modell Bell B60E äußerte sich der
Muldenkipper-Spezialist in Paris. „Als komplett
neues Konzept ist der im vergangenen Jahr vorgestellte Bell B60D in einigen Märkten bemerkenswert erfolgreich. So ersetzte in Südafrika ein
Steinbruchbetreiber mit drei der knickgelenkten
4×4 seine Flotte aus 60-t-Starrkippern. Auch diese
Betriebserfahrungen, die schon heute große Vorteile in den Anschaffungs-, Betriebskosten und
vor allem der Verfügbarkeit zeigen, fließen wie die
Daten der übrigen B60D in die Endentwicklung
des Bell B60E ein. „Als EU 4 Tier 4 final-Version
wird unser neues Topmodell dann voraussichtlich
Anfang 2017 erhältlich sein“, fasst Andreas Heinrich zusammen.
Bell Equipment ist ein südafrikanischer
Baumaschinenhersteller. Neben Radladern und
Hydraulikbaggern produziert das Unternehmen
knickgelenkte Muldenkipper weltweit.
1
Der Bell B50E im weit voran geschrittenen Prototypen-Stadium
zog in Paris viele Blicke auf sich.
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Gewinnung & Transport
Im Andesitsteinbruch Niederwörresbach kommen Rocworks-Ketten zum Einsatz.
FOTO: ROCWORKS
Solider als die alten!
Reifenschutz ist Vertrauenssache. Dies dachte sich auch Matthias Juchem,
als er für seinen Radlader Cat 988 H neue Reifenschutzketten benötigte.
Matthias Juchem ist Geschäftsführer
der Juchem Gruppe, die unter anderem
den Andesitsteinbruch Niederwörresbach betreibt. Der verschleißintensive
Einsatz des kraftvollen Cat-Radladers im
hochabrasiven und grobstückigen Haufwerk setzt hervorragende Stahl-, und
Verarbeitungsqualität der Reifenschutzketten voraus. Neben den altbekannten
Herstellern von Reifenschutzketten war
Juchem auf der Steinexpo in Niederofleiden die Firma Rocworks aufgefallen,
die zur Pescher Beteiligungen GmbH
& Co. KG, einem familiengeführten
Wuppertaler Steinbruchunternehmen,
gehört. Das Produktprogramm und das
gute Serviceangebot überzeugten den
Jungunternehmer auf Anhieb. Den Ausschlag für die Kaufentscheidung gaben
jedoch die hervorragenden Standzeiten
der weltweit etablierten Reifenschutzketten. Diese führen in Kombination
mit dem sehr wettbewerbsfähigen Preis
zu einer erheblichen Reduzierung der
Kosten pro Betriebsstunde. „Die wirken
sogar solider als unsere alten“, wunderte
26
sich das Werkstattpersonal beim ersten
Anblick der firmentypisch grau-lackierten, hochverschleißfesten 20¹mm-Ketten. Im Einsatz würden die Ketten eine
hervorragende Figur machen, versichern die Betreiber. Dank optimierter
Selbstreinigung sei auch eine sehr gute
Traktion gegeben. Ein weiterer positiver
Nebeneffekt: „Da die kostengünstigen
Rocworks-Ersatzteile sogar kompatibel
zu unseren Bestandsketten anderer
Hersteller sind, sehen wir auch hier ein
großes Sparpotential“, berichtet Matthias Juchem. Insbesondere bei älteren
Ketten, die sich der Verschleißgrenze
nähern, verursachen teure Ersatzteile
hohe Kosten. Dies relativiere sich nun
mit Rocworks-Ersatzteilen erheblich.
Das Vertrauen hat sich in diesem Fall
ausgezahlt, und das sprichwörtlich in
barer Münze.
„DA DIE KOSTENGÜNSTIGEN ROCWORKSERSATZTEILE SOGAR
KOMPATIBEL ZU UNSEREN
BESTANDSKETTEN
ANDERER HERSTELLER
SIND, SEHEN WIR AUCH
HIER EIN GROSSES
SPARPOTENTIAL.“
Seit Juli 2014 ist das 100-jährige
Wuppertaler Steinbruchunternehmen
Pescher Beteiligungen GmbH & Co. KG,
das neben dem Diabassteinbruch in
Halbeswig auch noch weitere Steinbrüche in Deutschland und Nigeria sowie
Recyclingfirmen betreibt, exklusiver Vertriebspartner des weltweit drittgrößten
Reifenschutzkettenherstellers Las Zirh.
„Wir haben die Produkte in unseren
eigenen Betrieben unter härtesten
Einsatzbedingungen getestet und
gute Erfahrungen gemacht“, erklärt
Rocworks-Geschäftsführer Max Pescher.
Matthias Juchem, Rocworks-Kunde
Die junge Marke überzeugt
Steinbruch & Sandgrube 03/2015
Gewinnung & Transport
Mit Wassernebel Staub binden
Nebel ist Bestandteil unseres Klimas,
künstlich erzeugter Nebel kann technisch in sehr vielen Anwendungsbereichen effektiv genutzt werden, z.B. in
Steinbrüchen, Beton- und Stahlwerken
oder an Hafenkränen. Durch die zunehmende Wahrnehmung der Feinstaubbelastung in Ballungsgebieten, wird
die Einhaltung der Grenzwerte immer
wichtiger. Das Bundesministerium für
Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit hat eine Erste Allgemeine
Verwaltungsvorschrift zum BundesImmissionsschutzgesetz (Technische
Anleitung zur Reinhaltung der Luft –
TA Luft) verfasst. Die terz GmbH in
Kirchberg/Hunsrück bietet mit seinem
Nebolex-System ein Produkt zur Staubbindung durch Wassernebel an.
Kürzlich wurden für einen Kunden in
Übersee Versorgungscontainer konstruiert, die an Portalkränen fest installiert
werden. Jeder Container beinhaltet alle
Anlagenkomponenten kompakt angeordnet und US-zertifiziert. Nach Kundenwunsch wurden Aufbereitungseinheit,
Wassertank, mehrstufige Kreiselpumpe,
Druckbehälter, Ventilgruppen, Drossel,
Manometer und die Steuerungseinheit
integriert. Die eingebaute Heizung mit
Thermostat gewährleistet Frostsicherheit der Komponenten bei Temperaturen um den Gefrierpunkt. Eine Besonderheit des Nebolex-Systems besteht
darin, dass kein Einsatz von aufbereitetem Wasser notwendig ist.
SUSA-Wegweiser
www.nebolex.de
In diesem Hafen wird mit einer Benebelungsanlage von Nebolex gearbeitet.
FOTO: NEBOLEX
Innovative
Fördertechnik
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in Modulbauweise
VHV Anlagenbau GmbH Dornierstraße 9 D-48477 Hörstel
Tel: +49 (0) 5459/9338-0 [email protected] www.vhv-anlagenbau.de
Aufbereitung
& Veredelung
Schnell informiert
Für eilige Messebesucher
die wichtigsten Fakten und
Aussteller im Überblick | 30
Schnell analysiert
Metso hat ein System für die
Gesteinsanalyse am laufenden
Band entwickelt | 42
Schnell transportiert
Die semimobile Kompaktwaschanlage AggWash 60 lässt sich
leicht umsetzen | 46
Messestart in
Baden-Baden
Am 11.Juni beginnt die recycling aktiv 2015.
Neben aktuellen Trends in der Recyclingtechnik wird ein neues Gesteinsanalysetool vorgestellt.
Bei der recycling aktiv kann
man – wie immer – Maschinen
in Aktion erleben. FOTO: US
Aufbereitung & Veredelung
Tiefbau und
Recycling
hautnah erleben
Ein Schwerpunktthema der Doppelmesse
recycling aktiv und TiefbauLive ist die
Sicherheit beim Transport sperriger Güter.
V
om 11. bis 13. Juni finden die
beiden Demonstrationsmessen
recycling aktiv und TiefbauLive bereits zum vierten Mal
in Kombination auf dem Baden-Airpark
statt. Von Praktikern für Praktiker konzipiert, werden die TiefbauLive-typischen
Baumaschinen und Anbauten für Tief-,
Erd- und Straßenbaumaßnahmen parallel
mit Recyclinganlagen, Pressen, Shreddern,
Scheren, Sortieranlagen und speziellen
Arbeitsmaschinen für Recycling, Transport
und Materialumschlag der recycling aktiv
ihr Können in praxisnahen Demonstrationen beweisen.
Die Gefährdung durch unzureichend gesicherte Ladung wird oft unterschätzt. Da das Problem der Ladungssicherung die Bereiche Recycling und
Tiefbau gleichermaßen betrifft, haben
die Messe-Veranstalter Geoplan GmbH
und VDBUM Service GmbH den Themenschwerpunkt „Ladungssicherung“
in den Messeplan aufgenommen. Um
den Besuchern das Thema Ladungssicherung fachlich fundiert und anschaulich
vorzustellen, kooperiert Geoplan auf der
recycling aktiv mit der Dekra und dem
30
„BEI DIESER VERANSTALTUNG MIT
HOHEM PRAXISBEZUG STEHT NEBEN
DER VERMITTLUNG FACHLICHER
KENNTNISSE SELBSTVERSTÄNDLICH
AUCH DIE PRAKTISCHE UMSETZUNG
IM BLICKPUNKT.“
Bundesverband Sekundärrohstoffe und
Entsorgung e.V. (bvse). Dies geschieht
durch Live-Vorführungen und durch eine
Vortragsveranstaltung, die am Freitag,
den 12. Juni, von 10.30 bis 12.30 Uhr im
Convention Center auf dem Messegelände
stattfindet. Zu dem von der Dekra und dem
bvse zusammengestellten anspruchsvollen
Vortragsprogramm erwartet der Veranstalter 70 bis 100 Interessenten. Die Veranstaltung ist kostenfrei. Ein besonderes Bonbon:
Die angemeldeten Teilnehmer erhalten
Freikarten für den Messeeintritt. Damit
haben sie auch Zugang zum praktischen
Teil des Themenschwerpunkts. Zweimal
am Tag finden die Live-Vorführungen auf
einer separat ausgewiesenen Sonderfläche im Messegelände statt. Dabei können
mehrere Lkw mit unterschiedlicher º
8.000
TONNEN Schrott, Papier/Pappe/
Kartonagen, Holz, Kunststoffe,
Bauschutt und andere Materialien
werden den Ausstellern an den drei
Messetagen zur Live-Demonstration ihrer Exponate kostenfrei zur
Verfügung gestellt.
Steinbruch & Sandgrube 03/2015
Aufbereitung & Veredelung
07
08
10
05
06
04
09
Legende
03
recycling aktiv
TiefbauLive
Parkplatz
Haupteingang
Pavillons
Aussteller-Flächen
Musterbaustelle
01
02
Das sollten Sie nicht verpassen!
01 CRACO
… hat etwas gegen Verschleiß. Die Firma
aus Atzelgift informiert u.a. über Regenerierungsverfahren. (S. 35) Stand A 207
02 FRD
… beißt sich für seine Kunden durch. Eine
neue Schrott- und eine Universalschere
werden im Einsatz zu sehen sein. (S.36)
Stand A 105
03 GIPO
… bringt schweizer Brech- und Siebtechik
mit. Der Prallbrecher Giporec R 90 FDR
Giga steht im Mittelpunkt.
Stand A 410
04 HS SCHOCH
… weiß, dass dort, wo gehobelt wird,
Späne fallen. Deshalb schneidert Schoch
Verschleißbleche aus Hardox. (S.38)
Stand A 401
05 KLEEMANN
… freut sich, dass der MC 110 Z Evo
einen Design-Preis gewonnen hat. Am
Stand gibt’s Infos, was der Backenbrecher technisch drauf hat.
Stand C 102 (Wirtgen-Group)
Steinbruch & Sandgrube 03/2015
06 METSO MINERALS
… informiert über die Lokotrack
LT1213S, die bereits mit einem Tier
4-Motor läuft. (S.34)
Stand PA118 und A506 (Fischer-Jung )
07 OPPERMANN & FUSS
… bietet Brecher- und Siebanlagen
verschiedener Hersteller an, darunter
Keestrack. Die mobilen Anlagen haben
im Recycling schon oft überzeugt.
Stand A 701
08 PRAXIS EDV
… schlaut seine Besucher in Sachen
neues Eichgesetz auf. (S. 39)
Stand PA 116
09 SANDVIK MINING &
CONSTRUCTION
… engagiert sich auf europäischer Ebene
für hochwertige Recycling-Baustoffe und
zeigt dazu die passende Technik.
Stand A 201 (TTS Trump)
10 VAN DER GRAAF
… treibt Förderbänder mit geschlossenen Trommelmotoren an.
Stand PA 124
31
Aufbereitung & Veredelung
Anreiseinformationen
rund um die Messe
MESSETERMIN:
Donnerstag 11. bis
Samstag 13. Juni 2015
VERANSTALTUNGSORT:
Flughafengelände
Karlsruhe/Baden-Baden
Baden-Airpark – Sektor A
ÖFFNUNGSZEITEN:
Donnerstag bis Freitag:
von 9.00-17.00 Uhr,
Samstag: 9.00-16.00 Uhr
EINTRITTSPREISE:
Dauerkarte: 18,00À€
Dauerkarte ermäßigt: 7,00À€
Gutschein-Coupon: 15,00À€
Katalog: 10,00À€
Parkgebühr: 6,00À€
ZIELEINGABE IN DAS
NAVIGATIONSSYSTEM:
Flughafen Karlsruhe/Baden-Baden
Calgary Avenue 76549 Hügelsheim
ANREISE PER BAHN:
Hauptbahnhof:
Baden-Baden (ICE) – 13¹km,
Buslinie 205 zum Baden-Airpark
Bahnhof:
Rastatt – 14¹km,
Buslinie 234 zum Baden-Airpark
Hauptbahnhof:
Karlsruhe (ICE) – 44¹km
TAXI UND ZUBRINGERDIENSTE:
Taxi Bercan, Tel. 0172 2454562
oder 07229 699393
Taxi Klein, Tel. 07229 308840
KONTAKTADRESSEN FÜR
ÜBERNACHTUNGEN:
Baden-Baden Kur &
Tourismus GmbH
Solmsstraße 1
76530 Baden-Baden
Tel. +49 7221 275-200
[email protected]
32
Das Besondere an der recycling aktiv ist der hohe Praxisbezug. Die Maschinen können in Aktion
beobachtet und ihre Leistungsfähigkeit begutachtet werden.
FOTO: ROCKSTER
Beladung festgelegte Fahrstrecken absolvieren. Die Vorführungen befassen sich
beispielhaft mit zwei für die Recyclingbranche relevanten Ladegütern: Altpapier
und Metallspäne. Das Ladegut Altpapier
entsteht durch Verpressen in sogenannten Ballenpressen. Aufgrund der unterschiedlichen Dimensionierungen und
Pressdrucke haben Altpapierballen differierende Abmessungen und Gewichte.
Dies stellt besondere Anforderungen an
die Beladung beispielsweise mit Ballenstaplern, an die Lastverteilung und an die
Sicherungsvarianten.
Ganz andere Anforderungen herrschen beim Transport von Metallspänen. Das Metallspäneaufkommen liegt
in Deutschland bei rund 4,5 Millionen
Tonnen pro Jahr und ist sehr vielfältig.
Je nach Bearbeitungsprozess fallen die
Späne in unterschiedlicher Größe, Form
und Beschaffenheit an. Die Spangröße
reicht von mehreren Dezimetern bis hin
zu winzig feinen Metallpartikeln. Da der
Zerspanungsprozess in der Regel durch
den Einsatz von Kühlschmiermitteln (KSS)
erfolgt, können diese an den Spänen haften
bleiben.
Verladung von Baumaschinen
Auf der TiefbauLive bietet der VDBUM
den Besuchern als Ergänzung zur recycling aktiv die Möglichkeit, sich zusätzlich über die ordnungsgemäße Verladung
von Baumaschinen zu informieren. Der
Veranstalter hat das Schwerpunkthema
Ladungssicherung in seinem Bereich als
Kompaktlehrgang angelegt. Er besteht aus
einem theoretischen Teil, der im Messezelt auf der TiefbauLive dreimal täglich
Steinbruch & Sandgrube 03/2015
Aufbereitung & Veredelung
durchgeführt wird. Inhalte des Vortrags
sind die rechtlichen Grundlagen und Verantwortlichkeiten wie natürlich auch die
anschauliche Darstellung der physikalischen Gesetze anhand von Modellbeispielen. Im Anschluss erfolgt die praktische
Ladungssicherung an einem auf der Musterbaustelle platzierten Tieflader, auf dem
eine Baumaschine oder ein entsprechend
dimensioniertes Werkzeug ordnungsgemäß mit den zugehörigen Ketten, Seilen
oder Bändern gesichert wird.
Dieser Kompaktlehrgang gibt allen
Disponenten, Verladern, Fahrern, aber
auch den Inhabern der Betriebe einen Ausblick über die Verantwortlichkeiten und die
eventuellen Folgen bei der Nichteinhaltung
vor Vorschriften und Verordnungen. Teilnehmer an beiden Schulungsteilen können sich im Anschluss ein Testat über die
fachliche Unterweisung ausstellen lassen.
Zusätzlich zu diesem Schwerpunkthema
bietet der VDBUM im Messezelt weitere
sicherheitsrelevante Fachvorträge an.
Ein Thema ist die Qualifizierung „Zugelassener Maschinenführer in der Bauwirtschaft“ (ZUMBau) mit einem eigenen
Führerschein. In einem anderen Vortrag
geht es um die neue Betriebssicherheitsverordnung, die zum 1. Juni 2015 in Kraft
getreten ist, und ihre Auswirkungen auf
die betrieblichen Abläufe. In Kooperation
mit dem DVGW (Deutscher Verein des
Gas- und Wasserfaches) wird außerdem
über die aktuellen Regeln für Tiefbauarbeiten an Gas- und Versorgungsleitungen
informiert. Der neue Themenschwerpunkt
„Ladungssicherung“ bietet in Ergänzung
zum Special Event „Mobiler Schrott- und
Metallplatz“, dem Sonderthema „Papier,
Pappe, Kartonagen“ und der „Musterbaustelle“ mit den wichtigsten Disziplinen im
Tiefbau eine informative und praxisnahe
Präsentation zu alltäglichen Aufgabenstel-
lungen in den Betrieben. Die interessierten Besucher haben dadurch bei dieser
Demo-Doppelmesse die ausgiebige Gelegenheit, ihr Fachwissen in Theorie und
Praxis auf den neuesten Stand zu bringen
und aktuelle technische Lösungen für spezielle Problemstellungen im realen Einsatz
kennenzulernen.
Damit stellen recycling aktiv und TiefbauLive zusammen das Messe-Event des
Jahres für die beteiligten Branchen dar.
Die Anmeldezahlen der Aussteller und
das lebhafte Interesse des Fachpublikums
bestätigen im Vorfeld die Erwartungen der
Veranstalter, an den Erfolg der vorherigen
Veranstaltung anknüpfen zu können, bei
der die Doppelmesse mehr als 10.000
Fachbesucher angelockt hat.
1
SUSA-Wegweiser
www.recycling-aktiv.com
SUSA-Wegweiser
www.TiefbauLive.de
Bei Metso kann man sich über
den neuen Lokotrack LT1213S
informieren. FOTO: METSO
Ein Mobiler mit Tier 4
Metso informiert über die raupenmobile Brech- und Siebanlage Lokotrack LT1213S, die
mit der Erfüllung der Abgasnorm Tier 4 final auf dem neusten Stand der Technik ist.
Es handelt sich um eine komplett
ausgerüstete mobile Prallbrecheranlage
mit Hochleistungs-Sieb und Rückführungsförderband. Herzstücke der Anlage
sind leistungsstarke Dieselmotoren
Caterpillar C13 Tier 4 final und nochmals
verbessertem Prallbrecher. Die Anlage
kann als eine Einheit auf einem Tieflader
transportiert werden.
Neue Werkzeuge stehen für den einfachen Wechsel von Schlagleisten und
Prallplatten zur Verfügung. Besonderes
Augenmerk wurde auf gute Zugänglichkeit der Wartungspunkte und den
störungsfreien Materialfluss gerichtet;
die Stand-by-Funktion reduziert das
Leerlaufgeräusch.
Flexibel und sparsam
Eine schnelle Inbetriebnahme ist
wichtig bei Brechanlagen, die häufig
umgesetzt werden. Der LT1213S ist nach
dem Eintreffen auf der Einsatzstelle
innerhalb kürzester Zeit betriebsbereit;
Werkzeuge oder Kräne sind nicht erforderlich. Dank der Steuerung IC700 mit
Einknopf-Start-Stopp ist die Bedienung
einfach – die Parameter für die verschiedenen Einsatzstellen können gespeichert
werden, und optional kann sogar die
Spaltverstellung am Kontroll-Display
erfolgen. Die Anlage wird immer mit
besonders effizienten Qualitäts-Schlagleisten geliefert. Die herausragenden
Durchsätze sind das Resultat aus Hochleistung und Zuverlässigkeit.
Dank der neuen hydraulisch radial
schwenkbaren Förderbänder ist der
Lokotrack einfach in geschlossenen und
offenen Kreisläufen zu betreiben. Mit
dem Dual-Slope-Sieb ist ausreichend
Siebkapazität vorhanden. Die Siebeinheit ist in wenigen Minuten angedockt.
Mit dem neuen Metso-Getriebe mit
hydraulischer Start- und Brems-Assistenz verfügt die Maschine über ein
äußerst effizientes Brecher- Antriebssystem. Optimierte Hydraulikkreisläufe
mit unabhängigem Kühlerventilator und
Stand-by-Funktion bedeuten bis zu 20¹%
weniger Kraftstoffverbrauch und mehr
Antriebsleistung für den Brecher selbst.
Das Drehen des Rotors bei der Wartung
erfolgt mit einer 24-V-Hydraulikeinheit.
34
Schnell betriebsbereit
Messe-Wegweiser
Technische Daten
LÄNGE: 19.400Àmm
BREITE: 3.200Àmm
HÖHE: 3.600Àmm
MASSE: 51.000Àkg
BRECHER: Typ Nordberg®
NP1213M™
EINLAUFÖFFNUNG:
1.320×900Àmm
MOTOR: CAT® C13, 310ÀkW
(415 PS) mit Tier 4 final
SIEB: Typ DS16-36
GRÖSSE: (L/B): 3.600/1.600Àmm
Vorteile des LT1213S
2
2
2
2
2
Hohe Durchsätze
Effiziente Kraftübertragung spart
bis zu 20À% Kraftstoff
Kompakte Abmessungen und
einfache Inbetriebnahme
Rotordrehen bei der
Wartung möglich
Neueste Motortechnologie erfüllt
die Abgasnorm Tier 4 final und
entspricht dem Stand der Technik
Stand PA118 und A506
Steinbruch & Sandgrube 03/2015
Aufbereitung & Veredelung
Brecher arbeitet schnell und sauber
BMD Baumaschinendienst zeigt auf der
recycling aktiv die Brecheranlage BMD
RA 700/6. Die Anlage ist für Unternehmen interessant, die Wert auf saubere
Maschinen, saubere Baustellen und eine
saubere Abwicklung legen. Die BMD RA
700/6 lässt sich binnen kurzer Zeit per
Abroller zur Baustelle bringen. Über den
Tag hinweg werden zum Beispiel bei
einem Einfamilienhaus 500¹t an Betonund Steinmaterial gebrochen und am
Abend kann die Anlage auf kurzem Weg
wieder in den Baubetriebshof zurückgebracht werden. Durch die einfache
Brech-Spaltverstellung werden oftmals
3 bis 4 Produktgrößen hergestellt, die
dann sortenrein wieder am Fundament,
im Wege-, Zufahrt- und Terrassenbau
eingesetzt werden können.
Betreiber loben RA 700/6
Georg Neumaier, Neumaier Tief- und
Landschaftsbau GmbH aus Triberg/
Schwarzwald, setzt die Maschine in seinem Betrieb ein und ist hinsichtlich der
Wirtschaftlichkeit sehr zufrieden. „Es
fallen ca. 1,50 Euro pro Tonne bei insgesamt 500¹t Material für den Bauherren
BMD RA 700/6 arbeitet nach den Erfahrungen eines Betreibers äußerst wirtschaftlich.
sehr niedrige Kosten an. Hinzu kommen
nur geringe Transportkosten durch das
Hakenliftsystem.“ Rechnet man die Wiederverwertung dagegen, ist das Ganze
eine ideale Win-win-Situation für den
Bauherren und den Abbruchbetrieb.
Hierzu tragen neben einem geringen
Spritverbrauch von 6¹l/Stunde
bis 8¹l/Stunde durch den robusten
FOTO: BMD
John-Deere-Motor, die lange Standzeit der Brecherbacken von ca. 1.000
Betriebsstunden sowie die bereits in der
Basisausrüstung komplett mit Magnetabscheider, Staubniederhaltung und
die quer unter dem Brecher verbaute
Brecheraustragsrinne bei.
Messe-Wegweiser
Stand A 101
„Wir haben was gegen Verschleiß“
Craco zeigt auf der recycling aktiv Verschleißschutzlösungen. FOTOS: CRACO
Steinbruch & Sandgrube 03/2015
Bei der Firma Craco wird
sich in Baden-Baden alles
um das Thema Verschleißschutzlösungen drehen. Das
Unternehmen wird die neuen,
kostengünstigen Regenerierungsverfahren von Pressdeckeln für Schrottscheren, die
neuartigen austauschbaren
Schlagleistensitze für Prallmühlenrotoren sowie ein
originelles, sicheres Befestigungssystem von Auskleidungen in Schrottpressen
vorstellen. Den Fokus setzt
das Unternehmen auf die
Kostenreduzierung für den
Kunden durch Optimierung
der Verschleiß-Situation
vor Ort. Hierfür steht ein
flächendeckendes Netz an
Außendienstmitarbeitern zur
Verfügung.
Neben der eigenen Fertigung
mit hochmodernen Bearbeitungszentren ist vor allem
die hauseigene Forschungsund Entwicklungsabteilung
der ‚Motor‘ des Erfolges des
Mittelständlers. Von der Entwicklung speziell angepasster
Materialien über kundenindividuelle Konstruktionen
mit modernster 3D-Software
bis hin zur Auslieferung
entwickelt das Unternehmen
effiziente Lösungen für den
Craco-Kunden.
Messe-Wegweiser
Stand A 207
35
Aufbereitung & Veredelung
Scheren für
mehr Biss
FRD wird einige seiner Abbruchwerkzeuge als
Highlight auf der Demo-Messe in Baden-Baden vorführen. An einem 25-Tonnen-Bagger
angebaut, kann man die Schrottschere VR 18ER
im Einsatz beobachten. Schrott-Scheren werden
beim Rückbau von Stahlbauten sowie bei der
Zerkleinerung am Boden in Gießereien, Mülldeponien oder in der Schrottverwertung angewendet. Sie können an Trägergeräte von 2,5 bis 110¹t
Dienstgewicht am Stiel oder Auslegeroberteil
angebaut werden. Alle Modelle sind aus Hardox
400 gefertigt und serienmäßig mit Eilgangventilen für schnelle Arbeitszyklen ausgestattet.
Es werden Messer mit Trapezprofil zur Verbesserung der Schnittlinie und mit innovativem
Einstellungs-Kit an der Backe verwendet, was
eine Spieljustierung ohne manuelles Einschreiten erlaubt.
Die Kombischere kommt für Zerkleinerungsarbeiten von Beton aus primärem und sekundärem Abbruch zum Einsatz.
FOTOS: FRD
Schneller und präziser Schnitt
Der Abbruch von Gebäuden erfordert schnelle
und präzise Arbeitsdurchführung, welches die
neue Universalschere VMX22ER ermöglicht.
Die neue Eilgang-Technologie halbiert die
Taktzeiten beim Öffnen/Schließen der Backen
bei gleichbleibend hoher Schließkraft. Es kann
somit noch schneller geschnitten und zerkleinert werden. Durch ein neues, international
patentiertes halbautomatisches und teilhydraulisches Backenverriegelungssystem können die
Backen in weniger als fünf Minuten installiert
bzw. gewechselt werden. Es sind lediglich einige
Standardwerkzeuge erforderlich. Die Hydraulik ist optimal geschützt, das neue Zahn- und
Verschleiß-System lässt sich schnell tauschen
und hat durch die ausgewählten Materialien
der Verschleißteile lange Standzeiten. Die
verfügbare Betriebszeit verlängert sich somit.
Mit fünf verschiedenen Backensätzen wird die
VMX22ER allen Anforderungen verschiedenster
Abbrucharbeiten gerecht und trennt Abfallstoffe
zum Recycling oder zur Entsorgung. Sie ist eine
äußerst effektive Lösung sowohl für Primärals auch für Sekundär-Abbrucharbeiten, ob es
um das Zerkleinern von Stahlbeton oder das
Schneiden von Stahl geht. Der SW Backensatz
ermöglicht das Schneiden von Blöcken.
Messe-Wegweiser
Stand A 105
36
1,89
TONNEN wiegt
die Schrottschere
VR 18ER. Der Arbeitsdruck beträgt 350 bar,
der Ölbedarf liegt bei
200 bis 300 l/min.
Schrottscheren werden zum Beispiel beim Rückbau von
Stahlbauten oder auf Mülldeponien verwendet.
Steinbruch & Sandgrube 03/2015
K
i
Aufbereitung & Veredelung
Abscheider mit
magnetischem
Herzen
Goudsmit Magnetic Systems BV aus
den niederländischen Waalre hat sein
Angebot exzentrischer Wirbelstromabscheider mit einer Serie mobiler
Abscheider ergänzt. Diese Anlagen, die
auf der recycling aktiv im Mittelpunkt
stehen werden, sind auf einem Anhänger
montiert. Der Abscheider besitzt den
kürzlich entwickelten Wirbelstromseparator vom Typ NF1500/38HI und
enthält den größten internen Magnetrotor auf dem Markt. Damit werden die
Magnetkraft auf der Bandoberfläche,
der magnetische Wirkungswinkel und
die Tiefe des Magnetfelds beträchtlich
vergrößert. Das wiederum ergibt bessere
Abscheidungserträge bei den feinen
Mobil: Der Wirbelstromabscheider wird auf einem Anhänger montiert.
Fraktionen < 5¹mm, aber auch bei mittelgroßen Fraktionen 5 bis 50¹mm, in vielen
Fällen werden um 30¹% bessere Ergebnisse erzielt. Der exzentrische Magnetrotor kann gegenüber dem Mantel auf
verschiedene Anstellwinkel eingestellt
werden. Dies beeinflusst den Moment
des Ausstoßens von Nichteisenmetallen.
Weil der Magnetrotor exzentrisch zur
Mitte des Mantels aufgestellt ist, können
FOTO: GOUDSMIT
Eisenteilchen sich nicht an den Außenmantel anheften und dann Einbrennprobleme verursachen. Einsatzgebiete
sind Hausmüll (geschreddert), Verbrennungsschlacken aus Hausmüll, WEEESchrott, Glasrecycling, schwere und
leichte Schredderrückstände, Holz sowie
Spanplattenrecycling.
Messe-Wegweiser
Stand A 711
DIE NEUE MOBICONE EVO
DIE NÄCHSTE STUFE
DER EVOLUTION.
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MOBICONE MCO 9 EVO
Der erste Kegelbrecher der EVO-Line.
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Aufbereitung & Veredelung
Verschleißteile nach Maß
In der Gesteinsindustrie müssen Maschinen und Anlagen einiges aushalten können.
HS-Schoch stellt in Baden-Baden passende Schutzausrüstungen für Verschleißteile vor.
„Wo gehobelt wird, da fallen Späne“, diese
Volksweisheit beschreibt mit einfachen aber
treffenden Worten den Prozess, wenn Beton,
Glas, oder Metall zerkleinert werden, um
neue Rohstoffe draus zu generieren. Um die
Abnutzung der Werkzeuge und Maschinen zu
minimieren, bietet Verschleißschutzexperte
HS-Schoch Schredder-Panzerungen, Brechbacken, Prallschwingen, Stufenroste, Lochbleche und Brecherauskleidungen, Trichter,
Mahlbalkenleisten und weiteres aus Hardox
Verschleißblech an. Dieses in der Praxis stark
beanspruchte Verschleißblech kombiniert
Härte, hohe Festigkeit und sehr gute Kerbschlagarbeit.
74
DAS JAHR in dem
Hardox eingeführt
wurde und seither als
führend bei Verschleißblechen gilt.
Seit der Markteinführung im Jahr 1974 als
weltweit erstes modernes Verschleißblech gilt
Hardox als führend. HS-Schoch ist einer von
weltweit 100 von SSAB zertifizierten Partnern
und verfügt über das entsprechende Knowhow und den dazu benötigen Maschinenpark,
um entsprechende Verschleißteile aus Hardox
herzustellen. Ob nach Zeichnung oder nach
Muster – ob Bohren, Fräsen, Senken oder
Gewindeschneiden – auf CNC-Bearbeitungszentren fertigt das Unternehmen Verschleißteile
in einer Stärke von 3,2 bis zu 140¹mm und von
„VERSCHLEISSTEILE AUS HARDOX HABEN ZUM TEIL ÜBER
DOPPELT SO LANGE STANDZEITEN WIE ORIGINALTEILE AUS
HARTGUSSBLECH.“
Marcel Schoch, Verschleißschutzexperte
Stand 105
VR
SERIE
400 HB bis 700 HB Härte nach Maß. „Unsere
verschleißfesten Wearparts aus Hardox verkürzen die Werkstattintervalle und senken die
Ausfallzeiten und sind für unsere Kunden bares
Geld“, bringt Geschäftsführer Marcel Schoch
den Einsatz von Hardox auf den Punkt. Weitere
Informationen gibt es auf der recycling aktiv.
Sicherheit und
Zuverlässigkeit für
schwerste Einsätze
extrem stabiles Gehäuse
mit geringem
Eigengewicht
Messe-Wegweiser
Stand A 401
Eilgangventil für
schnelles und
effizientes Arbeiten
Messer mit Trapezprofil
verbessert die Schnittlinie
innovatives Einstellungskit
an der Backe
auswechselbare
Verschleißteile
Goldmitglied 2015
13 Modelle für
Trägergeräte
von 2,5 - 130 t
HS Schoch schneidert Hardox-Verschleißteile passgenau.
F R D S c h R o t t- S c h E R E
FOTO: HS SCHOCH
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ZÄHLT
38
Steinbruch & Sandgrube 03/2015
Sicher beladen
Wer sich ein Bild von Schaufeln und
Löffeln fürs Reycling machen will, hat
beim Anbaugerätespezialist ZFE dazu
die Gelegenheit. Der Rohstoffverbrauch
wächst und es gilt, Ressourcen zu
schonen und schon einmal verarbeitete
Materialien zu recyceln und wieder
einzusetzen. Um diese einer nachhaltigen Wiederverwendung zuzuführen,
müssen diese jedoch erst getrennt
werden. Nach dem Trennen werden
die neuen Rohstoffe wieder in entsprechenden Behältern und Containern
gelagert und müssen zum Teil sehr hoch
aufgeschüttet werden. Dafür hat ZFE
spezielle Hochkippschaufeln entwickelt.
Damit sperrige Güter wie Reisig, Papier,
Damit nichts herunterfällt: Schaufel mit Halteklappe.
Holz, Müll beim Laden und Sortieren
nicht von der Schaufel fallen, gibt es
auch Schaufelvarianten mit hydraulischem Niederhalter bzw. Halteklappe.
Je nach Einsatzgebiet kann die Ausführungen der Halteklappe auf die jeweilige
Anforderung abgestimmt werden. Damit
lassen sich Müll– und Holzschredder,
Papierpressen sowie Lkw und Waggons sicher und bequem beladen. Beim
Abräumen der Baustelle lässt sich mit
FOTO: ZFE
verwindungssteifen Gitterlöffeln das
Grobe vom Feinen separieren. Dadurch
kann der Brecher effektiver arbeiten und
ist besser ausgelastet. Auch die Abfuhrmenge und somit die Abfuhr – und
Deponiekosten verringern sich erheblich. Je nach Anforderungsprofil kann
der Stegabstand zwischen den Gitterstäben individuell festlegt werden.
Messe-Wegweiser
Stand A 401
Eichgesetz im Griff
Das neue Eichgesetz stellt viele kleinere
und mittelständische Betriebe, die nur
über eine Fahrzeugwaage verfügen,
vor große Schwierigkeiten. Um einen
reibungslosen Verwiegevorgang zu
gewährleisten, wird eine Waage häufig
nicht mehr ausreichen. Das Praxis-Team
hat praktikable Lösungen parat, um
Verladung und Verwiegung gesetzeskonform zu realisieren. Es gibt voll- aber
auch teilautomatisierte Varianten.
Schulmeistrat
Schulmeistrat
Industrie
Technik
Schulmeistrat
Industrie
Technik
Fördertechnik
GmbH
Industrie
Technik
Fördertechnik
GmbH
Trommel-Polyurethan-Segmentabstreifer
Fördertechnik GmbH
Trommel-Polyurethan-Segmentabstreifer
Spezial-Polyurethan-Abstreifsegmente,
Spezial-Polyurethan-Abstreifsegmente,
verstärkt 330 mm, optional :
Trommel-Polyurethan-Segmentabstreifer
verstärkt
330 mm, optional
:
Selbstjustierende
Verlagerung
Spezial-Polyurethan-Abstreifsegmente,
Selbstjustierende
Verlagerung
verstärkt 330 mm, optional :
Selbstjustierende Verlagerung
System WDV2012/1
Weitere Themen am Praxis-Stand drehen sich um die Prozesse und Abläufe
im Recycling- und Entsorgungsbereich
sowie im Tiefbau. Neben Maschinen und
Anlagen für Containerdienste, Abbruchunterrnehmen, Recyclinganlagen und
Baubetriebe werden auch die weniger
sichtbaren Prozesse thematisiert. Mit
dem System WDV2012/15 können alle
Geschäftsprozesse rund um Waagenintegration, Containermanagement,
Disposition und Ortung der Fahrzeuge
bzw. Container, Belegwesen incl. eANV
mit elektronischer Archivierung, Preissysteme, Vertriebsarbeit und Management-Berichtswesen realisiert werden.
---------
Messe-Wegweiser
Stand PA 116
Torsionselemente
Torsionselemente
erhältlichininsämtlichen
sämtlichen
erhältlich
Ausführungenund
undGrößen
Größen
Torsionselemente
Ausführungen
erhältlich in sämtlichen
BeiBedarf
BedarfProspekt
Prospekt
Ausführungen
und Größen
Bei
anfordern! !
anfordern
Bei Bedarf Prospekt
anfordern !
Förderbandabstreifer
Förderbandabstreifer
Gurt-Fangstation
Gurt-Fangstation
Förderbandabstreifer
Aufprall-Dämpferstation
Aufprall-Dämpferstation
Gurt-Fangstation
Parabol-Hartmetall-Leistenabstreifer
Obergurt-Lenkstation/ /Regular-Rolle
Regular-Rolle Parabol-Hartmetall-Leistenabstreifer
Obergurt-Lenkstation
Hartmetall–Wendeleiste
zum
Stecken
Hartmetall–Wendeleiste
zum
Stecken
mitmit
Aufprall-Dämpferstation
Gurtverbindungssystem
Gurtverbindungssystem
beidseitigem
Hartmetall
beidseitigem
Hartmetall
Obergurt-Lenkstation / Regular-Rolle Parabol-Hartmetall-Leistenabstreifer
Auch
als
Standard-Hartmetall-Leistenabstreifer
Verschleißschutz
Protektoren
Hartmetall–Wendeleiste
zum Stecken mit
Auch
als Standard-Hartmetall-Leistenabstreifer
Verschleißschutz Protektoren
Gurtverbindungssystem
erhältlich
erhältlich
! ! Hartmetall
Förderbandübergabenaus
ausKunststoff
Kunststoff beidseitigem
Förderbandübergaben
Auch als Standard-Hartmetall-Leistenabstreifer
Verschleißschutz Protektoren
Alle
Abstreifer
mit
durchgehendem
Förderrinnen
Alle
Abstreifer
mit
durchgehendem
Förderrinnen
erhältlich
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Förderbandübergaben
aus Kunststoff
Hartmetall
AlleProdukte
Produktesind
sindpatentrechtlich
patentrechtlich
geschützt! ! Hartmetall
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Alle Abstreifer mit durchgehendem
Förderrinnen
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Steinbruch & Sandgrube 03/2015
39
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Aufbereitung & Veredelung
Mischen auf Österreichisch
Malaysia und Österreich trennen 10.000Àkm. Die BT-Wolfgang Binder GmbH ist
in das ferne Land gereist, um dort eine Mischanlage für Trockenbaustoffe zu bauen.
Die malaysische Firma Mapei hat den österreichischen Generalunternehmer BT-Wolfgang
Binder GmbH mit dem Bau einer neuen Mischanlage für Trockenbaustoffe mit einem Auftragswert von rund zwei Millionen Euro beauftragt. Dieser übernahm die gesamte Planung,
Konstruktion, Fertigung bzw. Lieferung der
Maschinen, der Silos und des Stahlbaues inklusive der Fassade. Die Silos und der Stahlbau
sowie Schurren und Behälter wurden ebenfalls
in Malaysia nach Statik und Fertigungszeichnungen aus Österreich gefertigt. Von Koper
(Slowenien) wurden die seemäßig verpackten Maschinen in Containern nach Malaysia
geschifft. Rund 35 Tonnen Kleber- und Spachtel-
35
TONNEN Kleber- und
Spachtelmasse können
im neuen Werk in
Malaysia bei voller Auslastung stündlich für
die Baustoffindustrie
produziert werden.
Mischanlage für Trockenbaustoffe in Malaysia.
FOTO: BT-WOLFGANG BINDER
masse können im neuen Werk bei voller Auslastung stündlich für die Baustoffindustrie produziert werden. Die angelieferten Rohmaterialien
wie Zemente, Sande und Bindemittel werden in
folgenden Stahlsilos gelagert: vier Hauptkomponenten-Silos mit je 60¹m³ Inhalt sowie sechs
Hauptkomponenten-Silos mit je 12¹m³ Inhalt.
Die Dosierung erfolgt über Dosierschnecken in
Behälterwaagen bzw. die Additivdosierung in
Kleinkomponentenwaagen. Die Anlage umfasst
sechs Additivbehälter mit je 2¹m³ Inhalt sowie
einen Faserbehälter. Von den Waagen gelangt
das Material in den Chargenmischer, der ein
Fassungsvermögen von rund 2.400 l Netto-Inhalt umfasst. Vom Chargenmischer gelangt das
Material entweder in die 4-Stutzen-Packmaschine für Ventilpapiersäcke oder über einen
Zwischensilo zu einer LKW-Verladung mit einer
Verladeleistung von 80¹m³/h. Mitte Oktober 2014
wurde die Anlage erfolgreich übergeben und die
Produktion in Nilai – im Zentrum von Malaysia – gestartet. Durch die gute Zusammenarbeit
aller Beteiligten konnte die Anlage trotz großer
Distanzen termingerecht in Betrieb genommen
und übergeben werden.
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40
Steinbruch & Sandgrube 03/2015
Aufbereitung & Veredelung
Gewölbter Abstreifer passt sich an
Das Münsteraner Unternehmen Stricker
ist bekannt für seine Manuflex-Abstreifer. Dabei handelt es sich um ein patentiertes System der aktiven Wölbung mit
einer eigenständigen Anpassung an den
Verschleißgrad von Gurt und Abstreifer.
Im Regelfall führt der fortschreitende
Verschleiß im Mittelbereich des Gurtes
zu einem nachlassenden Anpressdruck.
Das ist vor allem deswegen kontraproduktiv, weil dem Gurt gerade in der
Gurtmitte die meisten Fördergutreste
anhaften und die Reinigungsleistung
dort eigentlich am höchsten sein müsste.
Genau dieser Anforderung kommt der
manuflex SW nach, indem er die äußeren
Kräfte selbsttätig auf die Gurtmitte
umleitet. In die Abstreifleiste ist ein sich
selbst regulierendes Hebelsystem integ-
riert. Dieses sorgt in Verbindung mit der
kurvenförmigen Unterkonstruktion für
eine aktive Wölbung des Mittelbereichs
der Abstreifleiste. Diese passt sich dem
jeweiligen Verschleißgrad der Gurtmitte
Der Manuflex-Abstreifer passt sich dem Verschleißgrad des Gurtes an.
FOTO: STRICKER
und des Abstreifers eigenständig an und
gleicht diesen aktiv aus. Im Ergebnis
reinigt der Abstreifer unabhängig vom
Verschleißgrad über einen sehr langen
Zeitraum mit gleichbleibendem Anpressdruck. Dabei ist die Abstreifleistung dort
am höchsten, wo sie am meisten gefragt
ist, nämlich in der Gurtmitte.
Das System bringt Kostenvorteile auf
mehreren Ebenen. Durch die hohe
Reinigungswirkung wird das Fördergut
optimal verwertet und durch die lange
Nutzungsdauer von Abstreifer und Gurt
sind die Standzeiten hoch. Außerdem ist
durch das Prinzip der Selbstregulierung
der Wartungsaufwand für den Abstreifer
sehr gering und die Abstreifleiste muss
deutlich seltener als bei herkömmlichen
Abstreifern ausgetauscht werden.
Wer stets über die Zusammensetzung seines Fördergutes informiert ist, hat in Sachen Qualität die Nase vorn.
FOTO: US
Gesteinsanalyse am
laufenden Band
Metso hat ein visuelles Analysetool entwickelt, das die Korngrößenverteilung des Fördergutes im Sekundentakt ermittelt.
B
austoffkunden erwarten ein Produkt in der Qualität, in der sie es
bestellt haben. Um diesen Anforderungen gerecht zu werden,
muss der Hersteller schon während des
Aufbereitungsprozesses über die Zusammensetzung seines Materials informiert
sein. Bei mineralischen Rohstoffen ist die
Korngrößenverteilung entscheidend. Diese
wird üblicherweise im Labor in Form einer
Sieblinie ermittelt. Das Probenziehen und
-analysieren ist nicht nur zeitintensiv, es
birgt auch Gefahren. Obwohl es streng
verboten ist, werden in der Praxis häufig
Proben am laufenden Band gezogen. Das
hat in der Vergangenheit oft zu zahlreichen
Unfällen geführt.
Und auch in Sachen Qualität birgt die
Laboranalyse entscheidende Nachteile: Bis
eine Siebanalyse ein schlechtes Ergebnis
zutage fördert, ist der Rohstoff längst im
42
Mischer oder auf der Baustelle. Metso hat
ein visuelles Prozessüberwachungs-System mit dem Markennamen VisioRock
entwickelt, mit dem sich die Laboranalyse
positiv ergänzen lässt und die Qualität des
Fördergutes überwacht werden kann. Das
System analysiert sichtbares Gestein, das
z.B. auf einem Förderband transportiert
wird, im laufenden Betrieb. Zur Qualitätssicherung ist das Material des Abzugsförderers Gegenstand des Interesses. Das
System lässt sich auch für die Prozess-
„ES ZAHLT SICH AUS,
WENN BAUSTOFFHERSTELLER STETS ÜBER
DIE ZUSAMMENSETZUNG
DES ROHSTOFFES
INFORMIERT SIND.“
steuerung verwenden. Gerade bei Mühlen hängt die Justierung der geeigneten
Aufgabemenge direkt mit der Korngröße
zusammen. Sobald die Korngrößenverteilung von spezifischen Vorgaben abweicht,
stellt das System automatisch einen besser
geeigneten Brechspalt ein.
VisioRock untersucht Größe, Farbe,
Textur und Kornform des Gesteins. Zum
Prozessüberwachungs-System gehören
eine Video-(IP-)Netzwerkkamera im
Edelstahlgehäuse (Schutzklasse IP67)
samt LED-Beleuchtungs- und Aufbaueinrichtung. Die Hardware wird oberhalb
der Förderanlage angebracht. Die Kamera
selbst ist mit einem Staubschutzsystem
ausgestattet, an das optional auch ein
Druckluftkompressor angeschlossen werden kann. Bei der Montage der Kamera
muss darauf geachtet werden, die Optik
vor Streulicht abzuschirmen – gerade des-
Steinbruch & Sandgrube 03/2015
Aufbereitung & Veredelung
halb, weil sich ein Großteil der Förderanlagen in der Regel außerhalb von Gebäuden befindet. Die Software ist über eine
normale PC-Oberfläche administrierbar,
lässt sich über OPC-Server und TCP/IP
in LAN- und WAN-Strukturen einbinden
und wird üblicherweise von der Leitstelle
aus bedient. Der Vorteil der Software liegt
in der präzisen Analyse des Videostreams,
den die Kamera liefert, aus dem bis zu 10
Bilder pro Sekunde gezogen und untersucht werden können.
Auswertung der Bilder
Im Rahmen der Bildbearbeitung werden
zunächst optische Übertragungsschwächen
durch Filter ausgeglichen oder Kontrastkorrekturen automatisch vorgenommen,
bevor die Software mit der analytischen
Segmentierung startet. Bandabschnitte,
über die kein Material gefördert wird, identifiziert die Software als „leer“ und nimmt
sie erst gar nicht in den Analyseprozess
auf. Außerhalb der Fördergurtkante fließen
ohnehin keine Bildinformationen mehr mit
in die Berechnung ein.
Feinanteile, die größenmäßig unterhalb der Auflösung des Bildschirms liegen,
ordnet die Software den Feinanteilen zu.
Die Software nimmt nach entsprechend
individuellen Vorgaben die Korngrößenverteilung in 2D vor. Der Bediener der
Anlage kann sich weiterhin auf die Steuerung konzentrieren, während er über den
intelligenten Algorithmus des Programms
die aktuelle Kornverteilung herausgefiltert
und automatisch angezeigt bekommt.
„Unkritische Korngrößen“ werden entsprechend der jeweiligen Kornverteilung
von grün bis blau angezeigt, „kritische“
Korngrößen (oberhalb einer festgelegten
Toleranzgrenze) indes in Rot. Der Bediener
kann jederzeit Bilder mit Zeitstempel und
unter Angabe spezifischer Suchkriterien
aus der Datenbank ziehen.
Es können sechs oder mehr Kameras
installiert und synchron über ein Terminal abgebildet werden. Die Justierung der
Kamera erfolgt ferngesteuert über den
Rechner in der Leitstelle. Filmsequenzen
lassen sich spontan wiederholt abspielen
und Protokolle mit historischen Daten
jederzeit abrufen. Das System ist mit den
Standardschnittstellen DDE oder OPC
ausgestattet und lässt sich problemlos in
nahezu alle Netzwerke einbinden.
1
Steinbruch & Sandgrube 03/2015
Mit VisioRock lässt sich die Korngrößenverteilung im Fördergut permanent messen.
6
ODER MEHR KAMERAS können
installiert und synchron über einen
Terminal abgebildet werden. Die
Justierung erfolgt ferngesteuert
über den Rechner in der Leitstelle.
10
BILDER liefert die VisioRockKamera pro Sekunde, die sofort
ausgewertet werden können.
Anhand der Ergebnisse lassen sich
Produktionsprozesse steuern.
FOTO: METSO
Mit VisioRock
lässt sich …
01 die Kreislaufstabilität in
Aufbereitungsprozessen erhöhen
02 das Aufgabemanagement
verbessern
03 die Anlagen energieoptimiert
fahren
04 Rückführung und Wiederaufbereitung von Teilströmen reduzieren
05 Personal- und Energiekosten sowie
Reklamationen reduzieren
06 Prozesse kontrollieren,
Schwachstellen identifizieren
07 Produktivität und Effizienz bei der
Rohstoffverarbeitung steigern
08 Unfallgefahren bei manueller
Probenahme und Siebung umgehen
09 Gesundheitsrisiken durch
Staubentwicklung bei manueller
Siebung vermeiden
43
Aufbereitung & Veredelung
Der J-1170AS verspricht hohe Durchsätze
und Zerkleinerungsgrade in Steinbruch-,
Bergbau-, Abbruch- und Recylinganwendungen. FOTO: TEREX
Kein zweites Sieb notwendig
Terex Finlay: Raupenmobiler Primär-Backenbrecher J-1170AS eingeführt.
D
ie leistungsstarke, mobile
Primär-Backenbrecheranlage
basiert auf dem bekannten,
aggressiven Terex Backenbrecher, der sich vielfach in Recyclinganwendungen, bei der Produktion von Zuschlagsstoffen und im Bergbau bewährt hat. Der
J-1170AS soll für hohe Durchsätze und
Zerkleinerungsgrade in Steinbruch-, Bergbau-, Abbruch- und Recylinganwendungen
sorgen.
Die 1.100¹×¹700¹mm große Brechkammer sorgt für eine ausgezeichnete Materialzerkleinerung und Produktklassifizierung bei der Verarbeitung von gesprengtem
Fels- und Erzmaterial. Die Brechkammer
ist auch mit optionaler hydraulischer
Freigabe erhältlich – eine äußerst nützliche Funktion beim Brechen von Bau- und
Abbruchschutt. Die hydraulische Freigabeoption verfügt über einen automatischen
Überlastschutz, der Schäden durch im
Aufgabematerial befindliche, nicht zerkleinerbare Gegenstände verhindert. Angetrieben wird die Anlage von einem Tier 3
/ Stufe IIIA Caterpillar C9-Motor mit 350
PS (261¹kW) oder einem Tier 4i Scania
DC9 70A-Motor mit 350 PS (257¹kW). Der
hydrostatische Antrieb der Brechkammer
44
bietet eine Rückwärtslauffunktion, um Blockierungen zu beseitigen. Das hydrostatische System ermöglicht zudem die Anpassung der Brechkammergeschwindigkeit an
eine gegebene Anwendung.
Feine Trennung des Korns
Die hydraulisch unterstützte Brecherspalteinstellung CSS (Closed Side Setting)
lässt sich in wenigen Minuten ändern. Die
Anlage verfügt über einen Schwerlast-Vi-
brationsaufgeber mit variabler Geschwindigkeit und integriertem, aggressivem
Vorsieb zur effizienten Trennung von
Feinkornmaterial. Der automatische Vibrationsaufgeber mit variable Geschwindigkeit gewährleistet eine kontinuierliche
Regelung der Aufgabe zur Optimierung
der Produktivität. Vom Vorsieb kommendes Material kann wahlweise über
das optionale Bypass-Band aufgehaldet
oder dem Bruchmaterial auf dem Haupt-
Sechs Merkmale auf einen Blick
01 Das integrierte Nachsieb liefert ein
Produkt einheitlicher Größe und
macht damit eine zweite Anlage
überflüssig.
02 Das Nachsiebsystem lässt sich schnell
entfernen, sodass der Bediener die
Anlage je nach Anwendung flexibel als
Standardbrecher einsetzen kann.
03 Der automatische Vibrationsaufgeber
mit variabler Geschwindigkeit regelt
eine kontinuierliche Aufgabe, um die
Produktivität zu erhöhen.
04 Der hydrostatische Antrieb sorgt
für eine präzise Brechersteuerung
mit einer Rückwärtslauffunktion, um
Blockierungen zu beseitigen
05 Die hydraulische Brecherspaltverstellung ermöglicht eine schnelle Einstellung der Brechplatten und minimiert
Stillstandzeiten.
06 Die kompakten Abmessungen und
die schnelle Einrichtung machen die
J-1170AS zur optimalen Lösung für
Lohnbrechunternehmen.
Steinbruch & Sandgrube 03/2015
OPPERMANN & FUSS
Sieb - und Brechanlagen
VERKAUF • VERMIETUNG • SERVICE
band zugeführt werden. Die hydraulisch
abklappbaren Seiten und der innovative
hydraulische Selbstverriegelungsmechanismus des großen 9¹m³-Trichters vereinfachen und beschleunigen die Einrichtung
und verkürzen die Ausfallzeiten. „Der
J-1170AS mit integriertem Klassifizierungssieb ermöglicht Bedienern die Herstellung eines spezifizierten Produkts,
ohne dass ein zweites Sieb erforderlich ist.
Das Klassifizierungssieb kann auch ohne
zusätzliches Hebezeug entfernt werden,
um die Maschine ausschließlich als J-1170
Backenbrecher einzusetzen und so dem
„DER J-1170AS MIT INTEGRIERTEM
KLASSIFIZIERUNGSSIEB ERMÖGLICHT
BEDIENERN DIE HERSTELLUNG EINES
SPEZIFIZIERTEN PRODUKTS, OHNE DASS
EIN ZWEITES SIEB ERFORDERLICH IST.“
r Sie da:
fü
ir
w
d
in
s
r
Auch hie
Nigel Irvine,
Vertriebs- und Marketingdirektor von Terex Finlay
11-13 Juni 2015 Karlsruhe / Baden-Baden Airport
Bediener vielfältige Einsatzmöglichkeiten
für Anwendungen ohne Größenverteilung
und Klassifizierung des Produkts zu bieten.
Diese Faktoren, kombiniert mit den ausgezeichneten Zerkleinerungseigenschaften
und dem einfachen Transport der Anlage,
machen die Anlage ideal für die Anforderungen von Anlagenbetreibern“, erklärt
Marketingdirektor Nigel Irvine.
1
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Waschsieb, Schwertwäsche, Klassiersieb und Sandentwässerung befinden sich bei der AW 60 auf einem Chassis.
FOTO: C. CHRISTOPHEL GMBH
Semimobile Kompaktwaschanlage
Leicht umsetzbare Waschanlagen werden zwar nachgefragt, wurden bisher jedoch
kaum angeboten. Mit der Markteinführung des AggWash 60 von TWS ist das vorbei.
Es gibt einen Markt für semimobile
Kompaktwaschanlagen – bestehend aus
Waschsieb, Schwertwäsche, Klassiersieb
und Sandentwässerung. Es mangelte bislang nur an einem sinnvollen Konzept.
Dies ist nach Ansicht der C. Christophel
GmbH nun verfügbar und zwar mit dem
AggWash 60 von TWS. Für anspruchsvolle Einsätze mit geringer Leistung
ist es ein kostengünstiges Modul von
der Stange, das bis zu vier Körnungen
und zwei Sandsorten produziert. Alle
Komponenten sind auf einem verzinkten
Rahmen sinnvoll montiert und für die
„PnP“ (Plug and Play) Inbetriebnahme
vorkonfektioniert.
Geeignet für groben Bauschutt
Für die Aufbereitung von RC-Baustoffen
bietet TWS den beigestellten Aufgabetrichter mit Vibrorost zur aktiven Grobgesteinsabscheidung und den quer zum
Hauptband laufenden Überbandmagne-
ten. Der vorgeschaltete Vibrorost eignet
sich besonders für bodendurchsetzten,
groben Bauschutt. Verschleißarm werden Kantenlängen bis 500¹mm von der
Anlage ferngehalten, bindige Bodenbestandteile werden hingegen durch den
Rost gezwungen und aufbereitet.
Nach der Bebrausung zum Sandentzug
reinigt die Schwertwäsche das Korn
von verbliebenen bindigen Bestandteilen. Eine besondere Bedeutung für
die Waschsandpoduktion fällt der
Sandentwässerung, bestehend aus
„INSBESONDERE VORABGESIEBTE KÖRNUNG
KANN MIT DIESEM ANLAGENKONZEPT SINNVOLL
AUFBEREITET WERDEN.“
Rüdiger Christophel,
Geschäftsführer der C. Christophel GmbH
Pumpenvorlagebehälter, Pumpe, Zyklon
und Entwässerungssieb, zu. Mit einer
Trennschärfe von 96-98¹% > 0,063¹mm
und 99¹% > 0,150¹mm landet der Sand in
der Verkaufsfraktion, statt die Absetzteiche unnötig zu belasten.
Wertschöpfungspotential ist hoch
„Der AggWash 60 eignet sich nicht
nur für Recyclingeinsätze“, informiert
Rüdiger Christophel. „Insbesondere
vorabgesiebte Körnung kann mit diesem
Anlagenkonzept sinnvoll aufbereitet
werden. Wenn die Bühnen und Geländer demontiert sind, kann die gesamte
Nassaufbereitung mittels Kran auf einen
Tieflader verladen und im Werk schnell
umgesetzt werden. Am neuen Standort wird dann nur Zu- und Abwasser
angeschlossen und die Stromzuführung
verdrahtet. Das öffnet vollkommen neue
Perspektiven. Das Wertschöpfungspotential ist hoch“, so Christophel.
Neues Backers-Demogelände in Twist
Direkt an der Emslandautobahn A31
hat die Backers Maschinenbau GmbH
ein neues Demogelände errichtet. Auf
dem 2,5¹ha großen Gelände ist auch eine
1.100¹m² große Lagerhalle mit Büro und
Schulungsraum entstanden. Auf dem
Gelände können Sieb- und Mischmaschinen getestet werden. Für das laufende
Jahr sind zunächst vier Demo-Termine
geplant, die allesamt auf einen Donnerstag fallen (9. Juli, 3. September, 8. Okto-
46
ber, 3. Dezember). Demonstriert werden
dabei neben dem kleinsten Sternsieb in
hakenliftmobiler Form ein extraweites
2-Fraktionen Sternsieb auf Raupe sowie
eine rad-raupenmobile 3-Fraktionen
Maschine. Letztere lässt sich sowohl
als 3-Fraktionen Sternsieb als auch als
Maschine zur Bodenstabilisierung und
Flüssigbodenproduktion einsetzen.
Die Anlagen von Backers können auf dem neuen
Demogelände getestet werden. FOTO: BACKERS
SUSA-Wegweiser
www.backers.de
Steinbruch & Sandgrube 03/2015
Aufbereitung & Veredelung
Leichtes Sieb
mit geringem
Energiebedarf
Der Nassaufbereitungsspezialist CDE Global
bringt eine Reihe neuer Siebe der Modellreihe
ProGrade auf den Markt. Dazu gehört auch
ein neues patentiertes Siebsystem. Laut CDE
handelt es sich um ein leistungsstärkeres, aber
leichteres Sieb mit geringerem Energiebedarf.
Dies ist aufgrund der speziellen Konstruktion
der Siebseitenwände möglich.
Die neuen verschraubten Siebe haben keinerlei
Schweißverbindungen und sind serienmäßig
verzinkt; beides trägt zur Maximierung der
Anlagennutzungsdauer und zur Minimierung
des Wartungsbedarfs bei. Die neuen ProGrade
Siebe sind mit u-förmigen Querträgern ausgestattet, die CDE zum Patent angemeldet hat.
Die neuen Siebe der Modellreihe ProGrade haben keine
Schweißverbindungen.
FOTO: CDE
Die neue Querträgerkonstruktion kommt über
die ProGrade Reihe modular zum Einsatz und
hat ebenfalls keine Schweißverbindungen.
Neben verbesserter geometrischer Gleichförmigkeit bietet die neue Konstruktion mehr
Platz zwischen den Siebdecks und somit einen
schnelleren und einfacheren Zugang für den
Austausch der Siebbeläge. Das neue Siebsystem
ist für den ProGrade P2-75 (Doppeldeckersieb
5¹¹×¹1,5¹m), P3-75 (Dreideckersieb 5¹¹×¹1,5¹m) und
P2-108 (Doppeldeckersieb 6¹¹×¹1,8¹m) erhältlich.
Im Laufe der nächsten Monate soll die neue
Konstruktion auch für den ProGrade P3-108
(Dreideckersieb 6¹¹×1,8¹m) angeboten werden.
Weitere Informationen zur ProGrade Siebreihe
und anderen Nassaufbereitungsanlagen von
CDE Global finden sich auf der Website.
SUSA-Wegweiser
www.cdeglobal.com
Steinbruch & Sandgrube 03/2015
47
Trommelsiebmaschinen von
Doppstadt bringen hohen Output
bei geringen Betriebskosten.
FOTO: DOPPSTADT
Neue Lösungen zum
Separieren und Sortieren
Mit der neuen Siebmaschine SM 518 plus aktualisiert Umwelttechnik-Spezialist Doppstadt
seine Baureihen für das Separieren und Sortieren in der Rohstoffaufbereitung.
Vier Profis für die
gesamte Produktionskette
Die Einsatzmöglichkeiten der mobilen und stationären Trommelsiebmaschinen umfassen nicht nur Anforderungen im
klassischen Recyclingbereich, sondern auch Aufgaben in der
Land- und Forstwirtschaft und im Sand- und Kiesabbau.
„Maschinen müssen im täglichen Betrieb Geld bringen und
dürfen es nicht kosten. Das tun sie aber nur, wenn sie lange
und verlässlich laufen. Am besten so, dass sie auch nach
Jahren noch einen hohen Wiederverkaufswert haben“, erklärt
Produktmanager Karsten Runge. Bei den Maschinen finden
hochwertige Materialien und Komponenten europäischer
Zulieferer Verwendung. Intensive, fertigungsbegleitende Kontrollen gewährleisten einen hohen Qualitätsstandard. Patentgeschützte Ersatzteile und die Bewahrung der CE-Kennzeichnung der Maschine geben rechtliche Sicherheit und erhalten
die Hersteller-Produkthaftung.
Überdurchschnittlich rentable Maschinen
Das alles hat selbstverständlich seinen Preis für den Käufer,
rechnet sich aber durch die hohe und lange Verfügbarkeit der
Siebmaschinen. Geht es um die Wirtschaftlichkeit im laufenden Betrieb, schlagen Doppstadt-Maschinen vergleichbare Produkte und schneiden bei der Berechnung „Kosten pro Tonne
verarbeitetem Material“ sehr gut ab. Karsten Runge: „Betrachtet man Leistung und Kosten unserer Maschinen, sind wir
überdurchschnittlich rentabel.“ Zudem stellt Runge den geringen Wartungsaufwand der Siebmaschinen und ihre verbrauchsarmen Motoren heraus. Darüber hinaus höre die Kundenbetreuung bei Doppstadt nicht beim Verkauf einer Maschine auf.
Das international dichte Vertriebspartner-Netzwerk sichere
die kurzfristige Lieferung von Original-Ersatzteilen. Die
Service-Techniker sind geschulte Spezialisten. „Wir sind der
Meinung, dass jede Maschine nur so gut wie der dazugehörige
Service ist. Das unterscheidet uns“, findet Karsten Runge.
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48
Steinbruch & Sandgrube 03/2015
Aufbereitung & Veredelung
Restbeton-Recyclingsystem für Holcim Argentina
Das Transportbetonwerk der Holcim Argentina
S.A. liegt am Rande der Stadt Cordoba. Die
Recyclinganlage wurde im Bereich der Betonproduktion aufgestellt. Bibko arbeitete verschiedene Aufstellungsvarianten aus. Der Kunde
entschied sich für eine Recyclinganlage, an der
Fahrmischer und Betonpumpen entleeren können. Das anfängliche Platzproblem wurde mit
durchdachter Konzipierung erfolgreich gelöst.
Sehr kurze Spülzeiten
Um der Anforderung nach möglichst kurzen
Spülzeiten Rechnung zu tragen, wurde zur Aufnahme des Restmaterials ein 5¹m langer Dosierpuffer mit einem 6¹m langen Aufgabetrichter
vorgesehen. An dem Trichter können mehrere
Fahrmischer gleichzeitig auswaschen. Somit
wird nur eine sehr kurze Spülzeit pro Fahrzeug
benötigt und Wartezeiten auf ein Minimum
begrenzt.
Restbeton und Waschwasser der Fahrmischer
und Betonpumpen werden in der Dosiereinrichtung gepuffert. Über eine zylindrische Transportschnecke in einem halbkreisförmigen Trog
wird der Restbeton mittels der geschlossenen
Becher nach oben gehoben. Die Becher entleeren Wasser und Restbeton über die Einlaufrutsche in die nachfolgende Auswaschmaschine.
Hier werden Feststoffe > 0,2¹mm entsprechend
ausgewaschen und ausgetragen. Das Wasser
mit den Feinteilen < 0,2¹mm wird in die bereits
vorhandenen Rührwerksbecken geleitet.
Die Rührwerksbecken sind mit Rührwerken
20
KUBIKMETER PRO
STUNDE beträgt die
Recyclingleistung,
die das Bibko-System
ComTec bietet. Die
Anlage in Cordoba
ist komplett mit
Recycling-Wasseraufbereitung und Dosierpuffer ausgestattet.
ausgestattet, die durch zyklisches Rühren die
Feinteile im Restwasser in Bewegung halten und
so ein Absetzen verhindern. Das Wasser mit den
Feinteilen wird in ein separates Wasserbecken
gepumpt, in dem die Dichte automatisch kontrolliert wird. Wenn nötig, kann das Wasser dem
Mischprozess wieder zugeführt werden.
Der Einsatz der Bibko-Recyclinganlage führt
zu betriebswirtschaftlichem und ökologischem
Nutzen. Letzterer liegt in der Schonung natürlicher Mineralienressourcen sowie in vermiedenen CO2-Emissionen, die beim Abbau bzw. der
Gewinnung der Mineralien entstehen würden.
Das System ComTec enthält die 1.550fach
bewährte, patentierte Lagerung. Diese ist außerhalb des Wasserbades positioniert und bietet
eine erhöhte Lebensdauer.
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Ein Mischer bei der Restbetonentleerung im argentinischen Cordoba.
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Steinbruch & Sandgrube 03/2015
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Termine & Verbände
Kretschmann
als Kofferträger
Koffertragen gilt als niedere Tätigkeit, das
aber gilt nicht für den Geokoffer. In diesem
Aluminium-Koffer schlummern die 14 wichtigsten Gesteine von Baden-Württemberg.
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G.V. Trommelmotoren
Qualität ohne Kompromisse
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er einen Geokoffer tragen darf,
sollte sich geehrt fühlen. Denn in
diesem kleinen Aluminium-Koffer schlummern die 14 wichtigsten Gesteine des Landes Baden-Württemberg. Der
baden-württembergische Landesvater Winfried
Kretschmann wurde die Ehre zuteil, als Geokoffer-Träger zu fungieren und zwar in Münsingen,
auf der Regio-Messe des Landkreises Reutlingen,
am Stand des Geoparks Schwäbische Alb. Die
Regio-Messe hatte sich Kretschmann im Rahmen
seiner monatlichen Reisen durch die Landkreise
ganz bewusst ausgewählt. Kooperationspartner
des Geoparks ist der Industrieverband Steine und
Erden Baden-Württemberg (ISTE).
Dieser empfing den Ministerpräsidenten mit
reichlich Informationen. Ziel solle sein, das Wissen
um die Erdgeschichte des Landes und die geologische Bildung von Einheimischen und Touristen auf
der Schwäbischen Alb zu vermehren. Man wolle
etwa Steinbruchführer ausbilden, welche durch
ausgewählte Abbaustätten führen und seltene Einblicke in die Erdgeschichte erlauben, aber auch die
Nutzung der heimischen Gesteine erklären. Die
Weiterbildung von Lehrern, gemeinsame Aktionen
am „Tag des Geotops“ oder am „Tag des offenen
Steinbruchs“ sollen hinzukommen.
Kretschmann signiert Geokoffer
Sehnsüchtig erwartet wurde der Politiker aber
vor allem von den Schülerinnen und Schülern der
Gustav-Mesmer-Realschule in Münsingen, denen
er einen Geokoffer übergab. Der Ministerpräsident
hat dieses in ganz Deutschland einzigartige, mul-
50
Steinbruch & Sandgrube 03/2015
Termine & Verbände
timediale Bildungspaket nicht zum ersten Mal in
der Hand. Umso mehr Freude bereitet es ihm, zwei
Koffer mit seiner Unterschrift aufzuwerten. Die
Betonwerke Vordere Alb GmbH & Co. KG hat der
Realschule den Koffer gespendet. Geschäftsführer Walter Reiner genießt den Moment sichtlich,
schließlich spielt der Ministerpräsident nicht jeden
Tag persönlich Kofferträger.
10
„MIT DEM GEOKOFFER MACHT ES SPASS,
ERDGESCHICHTE KENNENZULERNEN UND
NACHHALTIGEN UMGANG MIT DEN
HEIMISCHEN BODENSCHÄTZEN EINZUÜBEN.“
TONNEN mineralische Rohstoffe werden
pro Einwohner und
Jahr der Erde entnommen um Häuser, Straßen und Bahnlinien
bauen zu können.
Winfried Kretschmann, Ministerpräsident
Das zweite signierte Exemplar wandert in die
Sammlung des ISTE. Dort schlummert es noch, bis
es irgendwann den Besitzer wechselt – versteigert
für einen guten Zweck. Mit der Unterschrift des
Ministerpräsidenten dürfte dieses Exemplar deutlich mehr wert sein als seine „normalen“ Geokoffer-Kollegen, die allerdings auch schon 680 Euro
kosten. Ministerpräsident Kretschmann lobte
den Geokoffer als beispielgebendes Lehrmittel;
so mache es Spaß, Erdgeschichte kennenzulernen
und nachhaltigen Umgang mit den heimischen
Bodenschätzen einzuüben. Der Geokoffer ist
ein Bildungspaket für Schulen und Bildungseinrichtungen. Er soll nicht nur eine Milliarde Jahre
Erdgeschichte vermitteln, sondern eröffnet auch
Einblicke in den Umweltschutz.
1
Steinbruch & Sandgrube 03/2015
(l.) Prominenter Kofferträger:
Ministerpräsident Winfried
Kretschmann übergibt den
Geokoffer an die Gustav-Mesmer-Realschule in Münsingen.
FOTOS: BÄUERLE
(m.) Landesvater Winfried
Kretschmann signiert den
Geokoffer, ein in Deutschland
einmaliges Lehrmittel.
(r.) Walter Reiner (vorne
rechts), Geschäftsführer
Betonwerke Vordere Alb,
spendete den Schülern den
Geokoffer.
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Termine 2015
23.À-À24. Juli, Ulm
BERGBAUTAG 2015
Der Bergbau- und Steineund Erdentag 2015
steht unter dem Motto
„Europäische und deutsche Rohstoffinitiativen.“
Veranstalter: ABBM
www.abbm-bayern.de
9.À-À13. September,
Neumünster
NORDBAU 2015
Die Bauwelt trifft sich
wieder auf Nordeuropas
größter Kompaktmesse
des Bauens wie immer in
der zweiten Septemberwoche.
9.À-À11. September,
Dresden
11. BETONPFLASTER-TAGUNG
Die 11. Internationale Konferenz für Betonpflasterbefestigung wird von einer
Fachausstellung begleitet.
Veranstalter: FGSV
www.fgsv.de
4.À-À5. November,
Dortmund
SCHÜTTGUT 2015
Deutsche Fachmesse für
Schüttguttechnologien,
die gemeinsam mit der
Recyling-Technik
stattfindet.
Veranstalter: Easyfairs
www.easyfairs.de
16.À-À18. November,
Berlin
FORUMMIRO 2015
Die Kies-, Sand- und
Naturstein-Industrie trifft
sich in diesem Jahr zum
fachlichen Austausch in
der Landeshauptstadt.
Veranstalter: Geoplan
www.geoplangmbh.de
52
Powerscreen hat Händler nach Florida zur Tagung eingeladen.
FOTO: POWERSCREEN
In Florida aufbereitet
Eine außergewöhnliche Tagung erlebten
Aufbereitungsspezialisten aus aller Welt.
Der Brech- und Siebtechnikhersteller Powerscreen hat im März 2015 500 Händler aus
aller Welt zur Tagung nach Fort Lauderdale eingeladen. Gleich am Morgen des 17.
März – so schlildern es Teilnehmer – lag
bei dieser Tagung Außergewöhnliches in
der Luft. „Reden, Ambiente und hervorragende Produkte sind die Zutaten für eine
gelungene Tagung. Powerscreen hat hier die
richtige Mischung aus erfüllten Ansprüchen
gefunden, ohne dabei zu übertreiben.“, sagt
Christophel-Geschäftsführer Rüdiger Christohpel, der mit von der Partie war.
Premiertrak 600 kritisch beäugt
Beim Besuch eines entfernten Kalksteinbruchs konnten sieben Sieb- und Brechanlagen im Einsatz kritisch auf Praxistauglichkeit geprüft werden. Weitere zwölf Anlagen
standen zur Besichtigung bereit, darunter
auch der Hochleistungsbackenbrecher Premiertrak 600, der mit Dieseldirektantrieb
oder dieselelektrischem Antrieb erhältlich ist. Beide Antriebskonzepte weisen
einen geringen Treibstoffverbrauch auf.
Die Maschine wird durch den Scania DC13
Dieselmotor mit 440 PS direkt angetrieben. Die niedrige Motordrehzahl und die
zukunftsweisende Hydraulik sichern den
hohen Wirkungsgrad und reduzieren den
Dieselverbrauch zusätzlich. Alle Premiertrak 600 Modelle mit dieselelektrischem
Antriebsstrang verfügen zudem über einen
Generator, ausreichend groß, um die nachfolgende Siebmaschine gleich mit zu betreiben. Diese Bauweise reduziert konsequent
die Betriebskosten und die Abgasbelastung
für die Umwelt.
Wissen für Quereinsteiger
Zunehmend stellen Unternehmen der
Roh- und Baustoffindustrie Mitarbeiter mit
branchenfernen Berufsabschlüssen ein.
Um den Einstieg dieser Fachleute in den
Arbeitsalltag der Gesteinsunternehmen zu
beschleunigen, bietet MIRO ein Weiterbildungsseminar an. Unter dem Titel: „Grundlagen und Technik der Gesteins-Industrie
für Quereinsteiger“ hat die Geschäftsführung des Bundesverbandes mineralische
Rohstoffe (MIRO) gemeinsam mit Lehrkräften der TFH Bochum und der RWTH
Aachen dafür ein zweitägiges, systemati-
sches Programm erarbeitet. Das Angebot
richtet sich vornehmlich an Kaufleute,
Controller, aber auch Techniker oder Ingenieure, die in ihren vorherigen Tätigkeiten mit
der Gewinnung von Naturstein, Sanden und
Kiesen noch nichts zu tun. In der Gesteinsindustrie wird eher nicht quartalsweise,
sondern eher generationenübergreifend
gedacht und geplant, daher ist für Quereinsteiger ein vielfältiges „Umparken im Kopf“
angesagt. Das erste Seminar hat Mitte Juni
2015 stattgefunden, weitere Termine werden
auf der MIRO-Homepage veröffentlicht.
Steinbruch & Sandgrube 03/2015
Termine & Verbände
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Run auf die
bauma 2016
Nach dem offiziellen Anmeldeschluss im März
2015 zeichnet sich für die bauma, die von 11. bis
17. April 2016 in München stattfindet, eine hohe
Nachfrage nach Ausstellungsfläche ab. Die kommende Ausgabe der Weltleitmesse für Baumaschinen, Baustoffmaschinen, Bergbaumaschinen,
Baufahrzeuge und Baugeräte wird mit insgesamt
605.000¹m² das gesamte Gelände der Messe
München belegen. Und das wird wieder vielfältig besetzt sein: Bereits zum jetzigen Zeitpunkt
haben sich fast 3.000 Aussteller aus über 50
Ländern angemeldet. Klaus Dittrich, Vorsitzender der Geschäftsführung der Messe München,
zeigt sich sehr zufrieden: „Die Resonanz seitens
der Aussteller und die immense Flächennachfrage sind wirklich unglaublich.“
Dittrich schränkt jedoch ein: „Wir möchten
natürlich möglichst vielen Unternehmen die
Chance geben, sich auf der bauma zu präsentieren. Dennoch werden wir aufgrund der hohen
Nachfrage leider nicht allen Flächen- und Teilnahmewünschen unserer Aussteller nachkommen können.“
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Es wird wieder voll auf der bauma 2016. 3.000
Aussteller haben sich angemeldet.
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Steinbruch & Sandgrube 03/2015
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Termine & Verbände
„Geo – da stehen wir drauf!“
Steine- und Erden-Industrie und Geopark unterzeichnen strategische
Allianz, um heimische Bodenschätze bekannter zu machen.
D
ie Spitzen der beiden Organisationen haben am 17. April 2015
in Grabenstetten einen entsprechenden Vertrag unterzeichnet.
Die Kulisse hätte nicht passender sein können – im Hintergrund 150 Millionen Jahre
alte Weißjura-Wände des Grabenstettener
Steinbruchs und Schotterwerks Alfred
Moeck KG, im Vordergrund zwei Männer,
die einen Vertrag unterzeichnen und sich
die Hände reichen: ISTE-Präsident Peter
Röhm und Geopark-Geschäftsführer Dr.
Siegfried Roth. Der eine vertritt rund 500
Unternehmen der Steine und Erden-Industrie in ganz Baden-Württemberg, der
andere betreut eine Fläche von 6600
Quadratkilometern. „Auf Geo stehen wir
beide!“, sind sich Röhm und Roth einig.
Nutzung und Schutz heimischer
Bodenschätze seien keine Widersprüche:
„Wir alle nutzen Steine täglich: als Baumaterial, in der Zahnpasta, im Toastbrot. Das
wissen aber nur die wenigsten, und genau
das wollen wir ändern!“ Außerdem seien
aufgelassene Abbaustätten vorzügliche
Biotope: „Das sind inzwischen Hotspots
der Biodiversität!“, erklären die beiden
Vertragspartner wie aus einem Mund. Erste
Pläne für die gemeinsame Zukunft gibt es
Allianz für mehr geologische Bildung: Vertreter von ISTE und Geopark besiegeln ihre gemeinsamen
Ziele.
FOTO: ISTE
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Geomobil geplant
Reutlingens Landrat Thomas Reumann
freut sich denn auch sichtlich: „Der Geopark hat ein unglaubliches Potential,
für Einheimische und für Touristen, für
Wirtschaft und für Wissenschaft. Die
Vertragsunterzeichnung heute ist ein
„ERST WENN DIE VERBRAUCHER WISSEN, IN
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bereits. So will man etwa Steinbruch-Guides ausbilden, welche durch ausgewählte
Abbaustätten führen und seltene Einblicke
in die Erdgeschichte erlauben, aber auch
die Nutzung der heimischen Gesteine
erklären.
402AWolfgang
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Natursteinunternehmer
54
Steinbruch & Sandgrube 03/2015
11. bis 13. Juni 2015
klares Signal an die Landespolitik, diese
Partnerschaft zu unterstützen!“ Denkbar
und wünschenswert wären beispielsweise
Besucherlenkungskonzepte oder ein „Geomobil“, ein rollendes Klassenzimmer.
Den beiderseitigen Nutzen der neuen
Allianz umreißt ISTE-Hauptgeschäftsführer Thomas Beißwenger: „Es geht nicht
nur um die finanzielle Unterstützung, es
geht auch um Netzwerke und gemeinsame
Projekte, gegenseitige Empfehlungen. Die
ideelle Seite ist für beide Partner mindestens genauso wichtig wie die materielle.“
So sieht es wohl auch der Gastgeber der
Unterzeichnungszeremonie, Natursteinunternehmer Wolfgang Moeck: „Heute geht
für mich ein Herzenswunsch in Erfüllung“,
stellt er sichtlich bewegt fest. Dass er und
seine Leute einiges in Bewegung setzen
können, demonstrierte der Unternehmer
zur Feier des Tages mit der eigens organisierten Sprengung einer Weißjura-Wand
– in sicherer Entfernung. „Erst wenn die
Verbraucher wissen, in welchen Produkten
sie unser Material finden, können sie es
auch wertschätzen“, sagt er.
Die Reden, die Unterzeichnung, die
Sprengung geschehen bei schönstem Sonnenschein. Aber die Tinte ist noch nicht
trocken, als ein Wolkenbruch niedergeht.
So, als wollte auch der Himmel diesen
neuen Pakt begießen. Hoffen wir, dass mit
diesem Vertrag immer mehr junge und
alte Menschen einen Blick in den Bauch
der Erde werfen können.
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l Der mobile Schrott- und Metallplatz
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Geopark
Schwäbische Alb
2
2
2
2
wurde 2002 gegründet, 2004
aufgrund seiner erdgeschichtlichen
Besonderheiten als globaler
Geopark ausgezeichnet.
erstreckt sich von Tuttlingen im
Süden nach Aalen im Norden, von
Reutlingen im Westen bis nach Ulm
im Osten.
dokumentiert und vermittelt die
geologische Geschichte der
Schwäbischen Alb in den
vergangenen 200 Mio. Jahren.
wird 2015 in die Liste der
UNESCO-Geoparks aufgenommen.
Zwei Messen – ein Datum – ein Standort
11.–13. Juni 2015
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Maschine
& Technik
Bio ist nicht gleich Bio
Die Verwendung mancher
Biohydraulik-Öle ist
problematisch | 58
Robuste Umschlaggeräte
Auf der Intermat wurden neue
steinbruchtaugliche Bagger
und Radlader gezeigt | 66
Fräsen statt Sprengen
Warum Anbaufräsen für
Raupenbagger eine Alternative
zum Sprengen darstellen | 70
Schlüsselgeräte
im Fokus
Bagger und Radlader besetzen oft eine
Schlüsselposition. Wir stellen Modelle vor,
die bereits die neue Abgasnorm erfüllen.
Nach Jahren der Ruhe kommen neue
Schwerlastkonzepte auf den Markt.
FOTO: SAM EDWARDS/GETTY IMAGES
Maschine & Technik
Bio ist nicht
gleich Bio
Die Verwendung von Bio-Hydrauliköl
ist teilweise vorgeschrieben, bringt
aber auch Probleme mit sich.
HELMUT WINKLER
V
ielen Produktanwendern ist
nicht bewusst, was sich hinter den Begriffen wie umweltfreundlich, umweltschonend,
umweltverträglich oder umweltgerecht
verbirgt. Hier handelt es sich um subjektive Bezeichnungen, die nicht messbar und
bewertbar sind. Diese Schlagwörter haben
sich im Gedächtnis der Verwender gut verankert. Im Glauben, dass diese Hydraulikflüssigkeiten für die Umwelt ungefährlich sind, wird manchmal sorgloser damit
umgegangen, als es erforderlich wäre. Auch
das Bundesumweltamt warnt vor dieser
Verhaltensweise. Es sagt nämlich: „Auch
wenn eine Hydraulikflüssigkeit den Blauen
Engel trägt, muss der Anwender dafür
Sorge tragen, dass mit dem Produkt sorgfältig umgegangen wird und Einträge in die
Umwelt (Boden und Gewässer) soweit wie
möglich vermieden werden.“
Bio-Öl unter der Lupe
Das auch „Bio – Hydrauliköle“ Einfluss auf
das Ökosystem haben, zeigen die Untersuchungsergebnisse die Kevin Jablonka
im Rahmen seiner „Jugend forscht-Arbeit“ veröffentlicht hat. Der Jungforscher
hat den Einfluss einer Ölkontamination
auf das Pflanzenwachstum untersucht.
Zum Erstaunen vieler Experten hat er
dabei festgestellt, dass ein Bio–Hydrauliköl auf Esterbasis das Pflanzenwachstum
stärker beeinträchtigt als ein Mineralöl.
Kevin Jablonka gibt sich mit dem bisher
herausgefundenem noch nicht zufrieden.
Als nächstes ist ein groß angelegter Keim-
58
test geplant, um die statistische Signifikanz zu überprüfen. Des Weiteren ist eine
Auftrennung der Schüttelansätze mittels
Gegenstromchromatographie vorgesehen,
um die keimhemmende Wirkung einzelner Fraktionen kennenzulernen. Man darf
gespannt sein.
Betriebsprobleme mit Bioöl
Forstarbeiter berichten noch von einem
anderen Problem mit den „Bio-Hydraulikölen“. Sie klagen über Hautirritationen
nach Kontakt mit den Flüssigkeiten. 52¹%
der Befragten in Forstunternehmen klagten demnach über Juckreiz, aufreißen der
Haut und Hautausschlag. Diese Aussage
darf man aber nicht überbewerten. Werden
die für Öle vorgeschriebenen notwendigen
Hautschutzmaßnahmen vernachlässigt, so
besteht immer die Gefahr, dass die Haut
irritiert reagiert, egal um welche Ölvariante
es sich handelt.
Die Auswertung einer TU-Dresden
Befragung bei sächsischen Forstunternehmen zeigte, dass auch anwendungstechnische Schwachstellen bei „Bio-Hydraulikölen“ vorhanden sind. Die Forstwirte
beklagten Schäden an verschiedenen
mechanischen Komponenten der Forstmaschinen, sowie an Schlauchleitungen
und Dichtungen. Es wäre aber falsch den
Bio-Ölen alleine den „Schwarzen Peter“
zuzuschieben. Auch Wartungsfehler können nämlich Ursache für die angeführten tribologischen Schwachstellen sein.
Dichtungs- und Schlauchschäden sind
oft hausgemacht, manchmal sind es aber
„SEIT DER UMSTELLUNG
AUF EIN PAO-BIOÖL
KANN ICH WIEDER PROZESSSICHER ARBEITEN.
DIE MASCHINE IST FAST
SOFORT ARBEITSFÄHIG,
LANGE WARMLAUFPHASEN ENTFALLEN.“
Peter Maier,
Forstdienstleister aus Scheyern
Steinbruch & Sandgrube 03/2015
Maschine & Technik
Wer Bio-Hydrauliköl verwendet, sollte trotzdem darauf
achten, dass kein Öl in die
Umwelt gelangt.
FOTO: SFZ SCHÜLER-FORSCHUNGS-ZENTRUM SÜDWÜRTTEMBERG
FOTO: ICSNAPS/FOTOLIA.COM
auch Systemfehler. Wird ein Ölhersteller oder ein Öltype gewechselt, so ist ein
Materialabgleich zwingend notwendig. Das
gilt auch für Normöle, wie zum Beispiel
HLP46. Aussagen wie „verträglich mit
NBR Dichtungen“ ist für die Beurteilung
der Wechselwirkung nicht zielführend und
kann in die Irre leiten. Zum einen gibt es
eine Vielzahl von NBR Formulierungen
mit ganz unterschiedlichen Verhaltensweisen auf dem Markt. Zum anderen werden Verträglichkeitstests oft mit Standard
Referenz Elastomeren (SRE Elastomer)
durchgeführt. Hierbei handelt es sich um
einen idealisierten Werkstoff mit abgemagertem Additivpaket. Die Additive der
Schmieröle und Dichtungen nehmen aber
starken Einfluss auf die Wechselwirkung.
Steinbruch & Sandgrube 03/2015
Wenn es also zu Verträglichkeitsproblemen
zwischen einem „Bio-Hydraulikfluid“ und
einer Dichtung kommt, liegt der Verdacht
nahe, dass bei der Auswahl oder während
des Einsatzes gravierende Fehler gemacht
wurden – mit entsprechenden Folgen.
Noch ein Wort zur Entsorgung: Bei
einem Ölwechsel müssen „Bioöle“ fachgerecht entsorgt werden und dürfen auf
keinen Fall sich selbst überlassen bleiben.
Gebrauchtöle auf Basis eines synthetischen
Esters sind Altöle, die gesondert von Mineralölen oder Polyalphaolefinen gesammelt
werden müssen. Natürliche Ester werden
zu Sonderabfall. PAO Bio-Hydrauliköle
können mit den Mineralölen gemeinsam
entsorgt werden. Dienstleister, die in zertifizierten Wäldern arbeiten möchten, º
„ICH HABE DAS WACHSTUMSVERHALTEN VON
MIT ÖL KONTAMINIERTER
KRESSE UNTERSUCHT.
DEMNACH BEEINTRÄCHTIGEN HYDRAULIKÖLE AUF
DICARBONSÄURE-BASIS
DEN PFLANZENWUCHS
STÄRKER ALS MINERALÖLE.“
Kevin Jablonka,
Gewinner des „Jugend forscht“
Regionalwettbewerb in Ulm
59
Maschine & Technik
Gute Erfahrungen
mit PAO-Öl
Das Tief- und Wasserbauunternehmen Scharpf GmbH verwendet
bei seinen Projekten in Trinkwasserschutzgebieten bzw. an offenen
Gewässern biologisch schnell
abbaubares PAO-Öl. „Wir haben
die ganze Entwicklung mitgemacht
– vom Rapsöl zum
synthetischen Ester.
Mit PAO-Öl kommen wir am besten zurecht“, sagt
ScharpfGeschäftsführer Simon
Scharpf.
müssen zusichern, dass sie „Bio-Hydrauliköle“ in der Maschine haben. Oft werden
Produkte mit Blauen Engel vorgeschrieben. Da wegen des eingesetzten Grundöles nicht alle Produkte das Label erhalten
können, werden bestimmte Innovationen
ins Abseits gestellt. Wenn also Zertifikate
und Prüfungen nur ein Hilfskonstrukt sind,
muss versucht werden, durch andere Maßnahmen den gewünschten Umweltschutz
zu erreichen.
Nichts verschütten!
Umgang mit Biohydraulik-Öl
Oberstes Gebot für Konstrukteure und
Maschinenbetreiber sollte es sein mit dem
Stoff Hydrauliköl sorgsam und sparsam
umzugehen. Es gilt nämlich: “Alles was in
die Umwelt nicht gelangt, kann diese auch
nicht schädigen“. Werden Schlauch- und
Rohrverschraubungen während des Einsatzes undicht, so kann das viele Ursachen
haben; Bedienungsfehler, schlechte Wartung, Montagefehler, oder Billigverschraubungen. Langanhaltende Leckagefreiheit,
auch bei rauen Einsatzbedingungen, ist
heute keine Zauberei mehr.
Zweites Gebot ist mit dementsprechenden Wartungsarbeiten die Standzeit
der verwendeten Hydrauliköle optimal
auszunutzen. Eigentlich sollte das heute
eine Selbstverständlichkeit sein. Verlustauffüllung reicht auch bei „Bio-Hydraulikölen“ nicht aus, um einen möglichst langen schadensfreien Maschinenbetrieb zu
60
Auch wenn eine Hydraulikflüssigkeit
den Blauen Engel trägt, muss der
Anwender dafür Sorge tragen, dass
Einträge in die Umwelt (Boden und
Gewässer) vermieden werden. Das
sagt das Bundesumweltamt, das die
Vergabe des Blauen Engels überwacht. Vergeben wird das Zeichen
von der RAL GmbH.
FOTO: JOCHEN SÄMANN
gewährleisten. Eine umfassende Kenntnis
über den Ölzustand ist hierfür notwendig.
Das Dritte Gebot betrifft die Ölreinheit. Auch „Bio Hydrauliköle“ haben
drei Todfeinde: Luft, Wasser und fester
Schmutz. Wasser ist vor allem kritisch
bei Ester basierten Hydraulikflüssigkeiten. Durch Hydrolyse kann es zur Reduktion der Fluidlebensdauer kommen. Luft
beschleunigt nicht nur die Ölalterung.
Freie Luft im System kann Ursache für
viele Funktionsstörungen sein. Harte
Schmutzpartikel, wie zum Beispiel feiner
Staub, wirken abrasiv. Sie können tribologisch beanspruchte Flächen stark schädigen. Sichtbares Zeichen ist die zunehmende Leckageanfälligkeit dynamisch
beanspruchter Komponenten. Ein gutes
Hydraulikölfiltersystem ist bei „Bio-Hydraulikölen“ zwingend notwendig.
Der britische Schriftsteller John Ruskin hat einmal gesagt: „Es gibt kaum etwas
auf dieser Welt, das nicht irgendjemand
ein wenig schlechter machen kann und
etwas billiger verkaufen könnte, und die
Menschen, die sich nur am Preis orientieren, werden die gerechte Beute solcher
Menschen“. John Ruskin hat, als er diesen
Satz formulierte, mit Sicherheit nicht an
„Bio-Hydrauliköle“ gedacht. Anwender
müssen sich aber über eines im Klaren
sein: Jeder unkontrollierte Produkt- oder
Lieferantenwechsel ist ein Gefahrenpotenzial, da in ein komplexes Tribosystem
Steinbruch & Sandgrube 03/2015
FOTO: HELMUT WINKLER | ABB: CHRIS828
Bei Projekten in Trinkwasserschutzzonen fordert der Gesetzgeber die Verwendung von biologisch abbaubaren Hydraulikölen.
Maschine & Technik
eingegriffen wird. Der Blaue Engel auf
einem Ölkanister sagt wenig über die
technische Leistungsfähigkeit des Inhaltes aus. Die in den Ölnormen ISO 15380
niedergeschriebenen technischen Werte
sind in aller Regel Mindestwerte. Dabei ist
doch das tatsächliche Leistungsvermögen
eines Produkts ausschlaggebend für einen
reibungslosen und störungsfreien Betrieb.
Life Cycle Cost (LCC)
Vorausgesetzt, es werden bei Konstruktion und Instandhaltung die richtigen
Entscheidungen getroffen, so ist bei „BioHydraulikölen“, da diese bis auf wenige
Ausnahmen von synthetischer Natur sind,
mit langen Standzeiten zu rechnen. Das gilt
für Produkte auf Basis eines synthetischen
Esters, als auch für Hydrauliköle aufgebaut
auf einen synthetischen Kohlenwasserstoff
(PAO). Das Stuttgarter Beratungsunternehmen PE International hat schon 2013 º
Vergabegrundlage RAL UZ 178
Die RAL UZ 178 ist die Vergabegrundlage für biologisch abbaubare Schmierstoffe und
Hydraulikflüssigkeiten, diese schreibt OECD-Prüfungen vor. Bestimmte Grundöltechnologien für „Bio-Hydrauliköle“ können die Vergaberichtlinien für das Siegel „Blaue
Engel“ nicht oder nur schwer erfüllen, weil sie schwer oder nicht wasserlöslich sind.
Weitere Kritikpunkte sind:
2
2
2
dass dem Endverbraucher suggeriert
wird, von einem gelabelten Produkt
gehe weniger Umweltrisiko aus. Die
Vergabegrundlage RAL UZ 178 prüft
nicht die Wirkung auf Fauna und Flora.
dass in der Neufassung keine Prüfung
der Produkte bezüglich terrestrischer
Toxizität angeführt ist.
dass beim sogenannten vollständigen Abbau gemäß OECD 301B ein
positives Ergebnis bereits nach 60À%
2
abgebauter Prüfsubstanz erreicht wird.
Ungeklärt ist also welche Umweltschäden die restlichen 40À% haben können.
dass die biologische Verträglichkeit
eines Hydrauliköles nach Vergaberichtlinie RAL UZ 178 durch eine
Einzelstoffbewertung nachgewiesen
wird. Ein Nachweis für ein marktfähiges Fertigprodukt wird nicht zwingend
gefordert, so dass Synergismen und
Antagonismen unbeleuchtet bleiben.
Maschine & Technik
eine LCC-Analyse verschiedener Hydrauliköle vorgenommen. Ermittelt wurden
die Ökobilanz eines mineralöl basierten
Hydrauliköls, eines Produkts auf Basis des
synthetischen Esters und eines Produkts
auf PAO-Basis. Bei der LCC- Betrachtung
werden Herstellung, Betrieb und Entsorgung bzw. Verwertung betrachtet.
Es wurden verschiedene Szenarien
über 20.000 Betriebsstunden für einen
Bagger betrachtet. Aus den Ergebnissen
lassen sich verschiedene Erkenntnisse
ableiten. Das Resümee der Untersuchung
in Stichpunkten.
Hydrauliköle sind Kraftübertragungsmedien und Schmierstoff in einem. Je länger
ihre Leistungsfähigkeit erhalten bleibt,
desto geringer ist der spezifische Ölverbrauch, desto wirtschaftlicher kann ein
Maschinenbetreiber arbeiten.
Bei Neukonstruktion müssen sich
Konstrukteure bei der Produktauswahl
verstärkt an den Lebenszykluskosten einer
Maschine orientieren. Eine Ökobilanz
bringt Aufschluss darüber. „Bio-Hydrauliköle“ auf Basis eines synthetischen Kohlen-
1 PAO basierte Bio-Hydrauliköle verbrauchen etwa 5¹% weniger Treibstoff
als mineralöl- oder esterbasierte Öle.
2 Esterbasierte Hydrauliköle weisen
tendenziell ein höheres Schädigungspotenzial gegen Elastomere (Dichtungen, Hydraulikschlauch) auf.
3 Bei Ester kann durch Hydrolyse die
Öllebensdauer reduziert werden.
4 Bei Ester basierten Hydraulikölen
besteht ein höheres Umöl- oder
Verwechslungsrisiko.
5 PAO basierte Hydrauliköle haben im
Vergleich zu den beiden anderen Ölvarianten eine geringere Umweltwirkung (Überdüngung, Sommer-Smog,
Versäuerung).
Prüfverfahren für Hydrauliköl
CEC-TEST (Coordinating European
Councel) Der CEC-Test ist ein Verfahren
für schwer und nicht wasserlösliche
Schmierstoffe, also auch für Hydraulikflüssigkeiten. Getestet wird das verkaufsfähige Produkt. Mittlerweile wurde ein
Prüfverfahren eigens für Hydrauliköle
entwickelt, das die Bedingungen der
natürlichen Umgebung, mit hoher
Genauigkeit und niedriger Streuung
wiedergibt. Die aktuelle Ausgabe hat die
Bezeichnung CEC-L-103-12. Produkte
mit CEC-Siegel dürfen das Prädikat „biologisch schnell abbaubar“ führen.
Grundöltypen im Betriebskostenvergleich
Vergleich verschiedener Bio-Hydrauliköle hinsichtlich ihrer Ökobilanz.
Dargestellt werden Öl-, Filter- und Schlauchwechselintervalle.
Mineralöl basiertes Hydrauliköl
PAO basiertes Hydrauliköl
Ester basiertes Hydrauliköl
Hydraulikölwechsel
Filterwechsel
Schlauchwechsel
in Betriebsstunden
in Betriebsstunden
in Betriebsstunden
4000
62
3500
6000
500
500
wasserstoffs, haben, wie eine LCC-Analyse
zeigt, in Sachen Ökobilanz die Nase vorne.
Das Umweltzeichen „Blaue Engel“ tragen
die PAO-Fluids aber nicht. Zahlreiche
Maschinenhersteller und Anwender setzen
mittlerweile trotzdem auf PAO-Fluide, da
Prozesssicherheit ein ganz wichtiges Kriterium geworden ist.
Viele Betreiber, wie das Tiefbauunternehmen Scharpf GmbH, setzen auf biologisch abbaubar PAO-Öle und haben damit
gute Erfahrungen gemacht.
1
1000
7000
3500
7000
OECD-TEST (Organisation for Economic Cooperation and Development)
Für die Messung des biologischen
Abbaus können die OECD-Tests 301 A-F
herangezogen werden. Die Toxizität auf
Lebewesen im Wasser wird nach den
OECD Normen 201, 202, 203 gemessen.
Die Tests wurden zur Prüfung von Einzelsubstanzen entwickelt. Rückschlüsse für
Gemische und Fertigprodukte sind nur
bedingt möglich. Dabei wird zwischen
dem OECD-Auswahl-Test (ScreeningTest) und dem OECD-Bestätigungs-Test
(Confirmatory-Test) unterschieden.
5
PROZENT weniger Treibstoff
verbrauchen PAO-basierte
Bio-Hydrauliköle im Vergleich
zu mineralöl- oder esterbasierten Produkten. Esterbasierte
Hydrauliköle weisen tendenziell
ein höheres Schädigungspotenzial
gegen Elastomere (Dichtungen,
Hydraulikschlauch) auf, auch
besteht ein höheres Umöl- oder
Verwechslungsrisiko.
Steinbruch & Sandgrube 03/2015
KEINEN CAT
einzusetzen, wäre in unserem steinharten Geschäft ein schwerer Fehler. Denn nur mit Cat und
Zeppelin haben wir die leistungsstarken Maschinen und dazu den anerkannt besten Service.
Das bedeutet zuverlässigen Einsatz und niedrige Betriebskosten. Zusätzlich sorgt das Flottenmanagement Product Link von Cat für einen optimalen Produktionsprozess. Weniger als das will und
KANN ICH MIR NICHT LEISTEN.
Jörg Schwinger, Geschäftsführer der
Karl Schwinger GmbH & Co.KG, Nittenau
www.zeppelin-cat.de
Die neuen Kettenbaggermodelle von Doosan sind auch für
ruppiges Gelände geeignet.
FOTOS: DOOSAN
Auf Stufe IV getrimmt
Die neuen Bagger und Radlader von Doosan erfüllen die
Abgasnorm Stufe IV und verbrauchen deutlich weniger Kraftstoff.
D
oosan Construction Equipment
hat mit der Markteinführung
von Stufe IV-konformen Radlader- und Baggermodellen
begonnen. Sie lösen die im Jahr 2012 eingeführten Stufe IIIB-Maschinen ab.
Neu ist die Radladermodellreihe DL-5,
die mit neuem Außendesign daherkommt.
Funktionen, wie die neue hohe Komfortkabine, kraftvolle Stufe IV-konforme Scania-Motoren, eine sanfte Hydraulik mit
gutem Ansprechverhalten, ZF-Antrieb,
Achsenkühlung und Zusatzhydraulikanschlüsse sorgen für mehr Produktivität und
Kraftstoffeffizienz.
Wenn der Fahrer für mehr als 10
Sekunden keine Steuerbewegung am
Lenkrad ausführt, werden, bei aktiviertem
automatischen Leerlaufsystem auf dem
DL420-5 und größeren Radladermodellen,
zusätzliche Kraftstoffeinsparungen durch
die Absenkung der Umdrehungszahl von
64
13
PROZENT spart der DX530LC-5
an Kraftstoff maximal im Vergleich
zum Vorgängermodell. Mit dem
Tageszähler-Bildschirm lässt sich
der Verbrauch täglich überprüfnen.
10
PROZENT weniger Kraftstoff verbrauchen die Stufe IV-konformen
Scania-Motoren im DL420-5. Der
Einsatz eines Dieselpartikelfilters
(DPF) ist nicht erforderlich.
950 auf 750 U/min erzielt (dies ist ideal für
Anwendungen bei denen längere Wartezeiten auftreten, wie z.B. beim Beladen).
Alle Doosan Radlader der neuen
Generation sind mit Load-Sensing-Hydraulikpumpen ausgestattet, wobei die
Axialkolbenpumpe mit variablem Hub für
den für die Ausführung der Arbeit notwendigen Hydraulikdruck sorgen.
50-Tonner trotzen rauem Umfeld
Der neue Doosan-Bagger DX530LC-5 ist
der größte Stufe IV-konforme Kettenbagger für den 40-50-t-Bereich von Doosan.
Angetrieben wird er von einem Scania
Motor, der bei einer sehr viel niedrigeren Motordrehzahl von 1.800 U/min im
Vergleich zu 2.000 U/min bei den Stage
IIIB-Modellen arbeitet, was zu einer erheblichen Kraftstoffeinsparung führt (Werkstests ergaben durchschnittlich 5 % bei allen
drei Modellen). Zur weiteren Maximierung
Steinbruch & Sandgrube 03/2015
Maschine & Technik
der Widerstandsfähigkeit sind alle Modelle
mit einem Luftvorfilter ausgestattet. Ein
Ölwannenvorfilter ist als Sonderausrüstung erhältlich und entfernt Staub aus
der Luftansaugung. Er empfiehlt sich für
staubige Umgebungen wie z. B. bei Einsätzen in Steinbrüchen. Befindet sich Wasser
im Kraftstoff ertönt jetzt ein akustischer
Alarm um dauerhafte Schäden am Motor
zu vermeiden. Ignoriert der Fahrer diesen
Alarm auch nach mehreren Warnungen,
wird für Motor und Pumpe eine automatische Leistungsminderung eingeleitet.
Der Motor-Notabschalter wurde auf die
Sitzseite verlegt, sodass er jetzt direkt vom
Boden aus zugänglich ist und im Notfall
schneller betätigt werden kann. Für die
aktuellen Modelle sind Sonderausrüstungen erhältlich, wie schmale Ketten oder
lange Löffelstiele.
1
SUSA-Wegweiser
www.doosanequipment.eu
Kettenbagger
DX530LC-5
Radlader
DL420-5
Löffel: 1,71 bis 3,60 m3
Betriebsgewicht: 51,6 t
Zugkraft: 38,8 t
Reißkraft am Löffel (ISO): 27,5 t
Hubkraft am Boden (über die Front):
20,64 t bei 6,0 m
Fahrgeschwindigkeit:
unterer Drehzahlbereich – 3,1 km/h
oberer Drehzahlbereich – 5,4 km/h
Motor (SAE J1995, netto):
6-Zylinder Scania DC13 Stufe IV-konform
(EGR + SCR), 283 kW (385 PS) bei 1.800 U/min
Schaufelinhalt (gehäuft): 4,0 m3
Betriebsgewicht: 22.900 kg
Ausbrechkraft: 214 kN
Statische Kipplast (ungeknickt):
18.400 kg
Statische Kipplast bei 40°:
16300 kg
Maximalgeschwindigkeit (im 5. Gang):
37,0 km/h
Motor:
6-Zylinder Scania DC13 SCR mit 254 kW
bei 1.800 U/min
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Flughafen Karlsruhe/Baden-Baden,
Stand A 703
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Die neuen Raupenbagger CX300D und CX370D von Case im Steinbruch-Einsatz
FOTO: CASE
Bagger für den Steinbruch
Intermat-Besucher bekamen bei Case neue Bagger zu sehen, die sich gut
für den harten und verschleißintensiven Steinbruch-Einsatz eignen.
Case CE präsentierte auf der Intermat die Raupenbagger der D-Serie, die sich laut Herstellerangaben durch mehr Produktivität, Komfort
und Sicherheit in Kombination mit niedrigen
Betriebskosten auszeichnet. Genau das, was
Gewinnungsbetriebe heute fordern. Angetrieben werden die vier neuen Modelle mit 25 bis
40 Tonnen Betriebsgewicht von einem Tier
4 final-Motor, der die Abgasnorm (Stufe IV)
erfüllt. Das Case Intelligent Hydraulic System
CIHS sorgt für beste Steuerbarkeit und Leistung, und bildet die Grundlage für einen geringen Kraftstoffverbrauch. Die neuen elektronisch
gesteuerten Hydraulikpumpen und das größere
Hauptventil steigern die Produktivität der
neuen Generation. Die neuen Modelle erfüllen
mit Hilfe der wartungsfreien SCR-Lösung von
Case die Abgasnorm Tier 4 final (Stage IV), und
kommen ohne Dieselpartikelfilter und Regeneration aus, was maximale Betriebszeiten und
niedrigere Betriebskosten möglich macht. Der
große AdBlue-Tank und der gleichzeitig niedrige
Additiv-Verbrauch ermöglichen eine enorme
8
PROZENT weniger
Kraftstoff verbrauchen
die neuen Modelle
dank verbesserter
Hydraulik.
12
PROZENT schnellere
Taktzeiten zeigt
die D-Serie zu den
Vorgängermodellen.
MODELL
CX300D
CX370D
38.622 kg
Max. Betriebsgewicht
30.830 kg
Motorleistung (ISO 14396)
161 kW (216 PS)
210 kW (282 PS)
Abgasnorm
Tier 4 final / Stufe IV
Tier 4 final / Stufe IV
Hydr. Fördermenge
2×243 l/min
2×300 l/min
Max. Reichweite
11,2 m
11,2 m
Max. Grabtiefe
7,6 m
Löffelinhalt
2,01 m
66
7,34 m
3
2,17 m3
Unabhängigkeit, da der AdBlue-Tank nur bei
jedem fünften Tanken aufgefüllt werden muss.
Eine praxisgerechte Lösung für Baumaschinen
die häufig im Feld betankt werden müssen.
Komfort für den Bediener
Die druckbeaufschlagte Kabine mit Viskosedämpfern bietet dem Maschinenführer maximalen Schutz. Sie zählt zu den leisesten ihrer
Klasse. Der große Farbmonitor bietet eine kontinuierliche Kameraansicht und zeigt alle Leistungsdaten, die der Maschinenführer benötigt:
unter anderem Kraftstoffverbrauch, Wartungsinformationen und Maschinendiagnosedaten.
Die Kabine bietet dem Maschinenführer maximalen Schutz. Die täglichen Wartungspunkte
sind leicht zugänglich, Handläufe sorgen für
zusätzliche Sicherheit. Dank des als Sonderausstattung erhältlichen LED-Scheinwerferpakets
bleibt die ausgezeichnete Sicht auch bei Nacht
erhalten. Der Arbeitsbereich um die Maschine
herum wird in Tiefe und Breite stärker ausgeleuchtet. Die Maschine kann außerdem optional
ab Werk mit Rückfahrsignal geliefert werden,
wodurch die Sicherheit auf der Baustelle weiter
erhöht wird. Zusätzlich bieten die Raupenbagger
der neuen Generation dem Unternehmer mehr
Möglichkeiten zum Schutz seiner Investition:
mit dem Telematiksystem SiteWatch kann der
Flottenmanager die Position seiner Maschinen
verfolgen und einen missbräuchlichen Einsatz
der Maschinen verhindern. Zusätzlich können
die Maschinen jetzt durch einen Sperrcode am
Display vor Diebstahl geschützt werden.
Steinbruch & Sandgrube 03/2015
Maschine & Technik
Serienmäßiges Sorglospaket
Komatsu Europe International N.V. hat einen neuen Hydraulikbagger vorgestellt: Der PC490/LC-11 ist mit einem umweltfreundlichen Motor gemäß EU Stufe IV ausgestattet. Vince
Porteous, Produktmanager bei Komatsu Europe International
erklärt: „Dieser neue Bagger entspricht nicht einfach nur der
Abgasnorm EU Stufe IV. Er bietet eine deutliche Steigerung der
Kraftstoffeffizienz, 3G-Kommunikation, verbesserten Fahrerkomfort und neue Sicherheitsfunktionen“.
Sorgenfreies Arbeiten ist auch beim PC490/LC-11 möglich,
denn das Wartungspaket durch Komatsu Care ist inbegriffen.
Für 3 Jahre oder max. 2.000 Betriebsstunden beinhaltet das
Angebot die planmäßige Wartung der Maschine, durchgeführt
von geschulten Technikern, unter Verwendung von Originalteilen. Ebenfalls enthalten ist ein zweimaliger, kostenloser Austausch des Komatsu-Dieselpartikelfilters (KDPF). Der KDPF
sowie der SCR-Katalysator sind für 5 Jahre oder max. 9.000
Betriebsstunden von einer Gewährleistung abgedeckt.
„MIT KOMATSU CARE IST AUCH
DIE SORGENFREIHEIT DES KUNDEN
SERIENMÄSSIG.“
Sorgenfreies Arbeiten inklusive: Kunden können beim Kauf des neuen
Hydraulikbagger PC490/LC-11 auf das Wartungspaket Komatsu Care
zurückgreifen.
Jim Venerus, Marketing-Manager
Durch die Integration eines SCR-Katalysators und die Verwendung von AdBlue konnten die NOx-Emissionen der neuen EU
Stufe IV Motoren weiter reduziert werden. Mit einer hochentwickelten, elektronischen Motorsteuerung zur Regelung
von Luftversorgung, Kraftstoffeinspritzung, Verbrennung und
Abgasnachbehandlung wird die Leistung des Motors optimiert
und gleichzeitig werden Abgase reduziert. Der PC490/LC-11 ist
mit der neuesten Version von Komtrax, dem Wireless Monitoring System von Komatsu, ausgestattet. Der Zugang ist über
eine passwortgeschützte Internetanwendung oder eine App
auf dem Smartphone möglich. Zusätzlich zur Bereitstellung
von Daten zu Betriebsstunden, Kraftstoffverbrauch, Maschinenstandort, Wartungs- und Warnhinweisen liefert das System
jetzt auch mittels 3G-Kommunikation Informationen zum
AdBlue-Füllstand, zur KDPF-Regeneration und zu eventuellem
Kraftstoffdiebstahl. Das neue Fahreridentifizierungssystem
ermöglicht die personengebundene Betriebsdatenerfassung
von mehreren Fahrern einer Maschine. Die neue automatische
Leerlaufabschaltung sorgt für geringere Betriebskosten. Auf
youtube kann man den PC490/LC-11 in Aktion erleben.
SUSA-Wegweiser
www.youtube.com/user/KomatsuEuropeInt
Wassernebel bindet Staub!
q Link zu m Video
Der PC490/LC-11 ist mit einem umweltfreundlichen Motor gemäß EU
Stufe IV ausgestattet.
FOTOS: KOMATSU
Steinbruch & Sandgrube 03/2015
67
r S teinbrüche
r B eto nwerk e r S tahlwerk e
r H afenk räne
r Abbau v o n K o hle
r Tunnelbau / U nter Tage
r M üllv erbrennungsanlagen
r Papier-Recy cling
r M etallrecy cling
r B auschuttrecy cling
Umwelttechnik
Ein Produkt der terz GmbH
(
06763
960786
Maschine & Technik
Der neue L90H von Volvo Construction Equipment verspricht verbesserte Kraftstoffeffizienz bei maximaler Leistung.
FOTOS: VOLVO CE
L90H verspricht mehr Leistung
Der neue Volvo-Radlader verfügt über einen robusten Antriebsstrang.
Mit seinem effizienten Motor gemäß
Stufe IV/Tier 4 final und dem speziellen
Hubgerüst von Volvo bietet der neue
Radlader L90H von Volvo Construction
Equipment mehr Kraftstoffeffizienz bei
maximaler Leistung. Das Gerät verfügt
über einen robusten Antriebsstrang, der
von Volvo CE entwickelt und gefertigt
wurde. Dank jahrelanger Entwicklungsarbeit sorgt dieser Volvo-Antriebsstrang
für einen einwandfreien Betrieb und eine
längere Lebensdauer der Komponenten.
Mit seinem 6 Liter-Dieselmotor gemäß
Stufe IV/Tier 4 final liefert der Radlader
ein hohes Drehmoment bei geringen
Motordrehzahlen, was für außerordentlich hohe Leistungen bei sehr niedrigem
Kraftstoffverbrauch sorgt.
Hohes Reißmoment garantiert
Das Modell ist mit dem einzigartigen TP-Hubgerüst (Torque Parallel)
von Volvo ausgerüstet, das maximale
Vielseitigkeit und beste Sicht nach
vorn ermöglicht. Das TP-Hubgerüst
68
kombiniert das Beste aus Parallel- und
Z-Kinematik in einem System und
garantiert so ein hohes Reißmoment
und Parallelführung über den gesamten Hubbereich. Der Fahrer hat jederzeit volle Kontrolle über die Last, was
höchste Sicherheit und Produktivität
gewährleistet. Doppelte Dichtungen an
allen Bolzen des Hubgerüsts verhindern
den Verlust von Schmiermittel und
schützen zudem vor Staub. Das erhöht
die Robustheit und Lebensdauer der
Maschine. Darüber hinaus ermöglicht
die Geometrie des TP-Hubgerüsts einen
guten Rückkippwinkel und sorgt so für
mehr Stabilität und dafür, dass weniger
Material verschüttet wird.
Die Radlader sind mit der neuesten
Technologie zur Verbrauchs- und
Emissionsreduzierung ausgerüstet.
Sie verfügen über ein Eco-Pedal mit
Gegendruckmechanismus, der sich
einschaltet, sobald die Motordrehzahl
den wirtschaftlichsten Drehzahlbereich
übersteigt. Der Fahrer spürt dann einen
Widerstand und wird so dazu angehalten, den Druck auf das Gaspedal zu
verringern und weiterhin im ökonomischen Bereich zu arbeiten. Für die volle
Motordrehzahl lässt sich diese Funktion
deaktivieren.
Radlader L90H
Motor: DJ6
Max. Leistung, netto:
23,3–31,7 U/s (1.400–1.900 U/min)
ISO 9249, SAEJ1349 netto: 137 kW (186 PS)
Ausbrechkraft: 137,7 kN
Statische Kipplast, voll eingelenkt: 9.700 kg
Schaufeln: 2,1–7,0 m3
Rundholzgreifer: 1,3–2,4 m2
Betriebsgewicht: 14,5–17,3 t
Steinbruch & Sandgrube 03/2015
Maschine & Technik
Die verschiebbaren
Überdachungen sind
maßangefertigt.
FOTO: KROFTMAN
Verschiebbares
Silo-Dach
Kroftman, Entwickler und Lieferant
von Lagerhallen und Lagerzelten bietet
verschiebbare Siloüberdachungen
an, mit denen die semipermanenten
Lagerboxen beziehungsweise Fahrsilos
effizienter genutzt werden können. Das
Prinzip ist denkbar einfach: Wenn ein
Lkw Ladung abkippen muss, lässt sich
das Dach soweit zurückfahren, bis das
Fahrzeug die erforderliche Stelle im
Lager erreicht hat. „Damit ein LKW in
der Lagerbox seine Ladung abkippen
kann, benötigt man schnell eine Höhe
von zwölf Metern. Bei einer starren
Überdachung mit einer Breite von bis
zu 15 Metern lässt sich diese Höhe
nicht realisieren. Daher haben wir diese
Lösung entwickelt. Dank des Schiebemechanismus wird die Fahrsiloüberdachung im Handumdrehen – entweder
per Rollmechanismus oder händisch
– geöffnet oder geschlossen“, erklärt
Kroftman-Geschäftsführer Thierry
Tiedink. „Damit ermöglichen wir, dass
der LKW in die Lagerbox fahren kann,
um sein Schüttgut an der gewünschten
Stelle auszukippen.“ Die verschiebbaren
Überdachungen sind Maßanfertigungen.
Die maximale Breite beträgt 15 Meter,
während es in der Länge keine Beschränkungen gibt. Neben der Montage auf
Betonsteinen können die Überdachungen auch auf Silos und Betonmauern
installiert werden. Für diese Form von
Überdachungen gibt es permanente Baugenehmigungen – sogar für alle Schneelastzonen in Deutschland.
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Maschine & Technik
Immer an der
Wand lang
Hydraulische Anbaufräsen für Raupenbagger sind bei der Rohstoffgewinnung
eine interessante Alternative zum Bohren,
Sprengen und zum Hydraulikhammer.
HEINZ HERBERT COHRS
K
aum vorstellbar ist ein hochkant gestellter, senkrecht an
die Abbauwand gelehnter Surface Miner. Eine solche Prozedur würde die Maschine zwangsläufig nicht
durchstehen, denn dafür wurde sie keineswegs konzipiert. Dennoch gibt es vertikal
arbeitende Varianten von Surface Minern.
Allerdings handelt es sich dabei nicht um
selbstfahrende Maschinen, sondern um
Anbaugeräte für schwere Raupenbagger.
Zudem heißen diese Geräte natürlich nicht
Surface Miner, sondern Anbau-Fräsköpfe
oder einfach Anbaufräsen.
Vielleicht mag es etwas erstaunen,
aber der Vergleich mit Surface Minern ist
gar nicht so weit hergeholt: Beide haben
eine kontinuierliche Arbeitsweise, beide
lösen festen Untergrund bis hin zu Beton
und Felsgestein mit rotierenden, mit Meißeln
bestückten Frästrommeln. Wie eng verwandt
Surface Miner und Anbaufräsen sind, zeigt
die Herkunft: Surface Miner entstanden in
den 1970er Jahren aus Kaltfräsen für Straßenbeläge. Manche Anbaufräsen können
ebenfalls schadhafte Asphaltbeläge abtragen,
werden dann aber nicht Kalt- oder Straßenfräsen, sondern Flächenfräsen genannt.
Während sich aber Surface Miner bei
der Rohstoffgewinnung weltweit zunehmender Beliebtheit erfreuen, erhält ihre „vertikale Variante“, angebaut an große Hydraulikbagger, weniger Aufmerksamkeit. Dabei
bieten die Anbaufräsen gegenüber Surface
Minern sogar einige bemerkenswerte Vor-
70
teile: Sie lösen und zerkleinern das Material
ohne Fahrbewegungen und ohne das unproduktive Wenden der Maschine nach jeder
Schnittstrecke.
Bagger wird geschont
Stattdessen bewegt der Bagger nur seinen Ausleger, und auch dies lässt sich
noch einschränken. So betont Erkat aus
dem deutschen Leimbach, einer der weltweit führenden Hersteller von Anbaufräsen, bei der patentrechtlich geschützten
Anbaufräse der Serie EK 800 mit Fräskette,
dass der Bagger geschont wird, indem das
Schwenkwerk kaum noch benutzt werden
muss und die Fräse wie ein Tieflöffel ohne
Verschwenkung in Baggerrichtung gezogen werden kann. Dies führt zu geringen
Belastungen auf den Baggerstiel und das
Schwenkwerk.
Insofern gleicht diese Fräse durchaus
einem kompakten Surface Miner am Baggerausleger. Die EK 800 ist für Bagger der
Gewichtsklassen von 25 bis 45¹t konzipiert,
kann problemlos auch unter Wasser arbeiten und eignet sich optimal für Gesteine
mit einer einachsigen Druckfestigkeit bis
Eine Erkat ER 5500-3, mit 1,6«m
Schnittbreite eine der größten
Anbaufräsen der Welt, löst an einem
120-t-Bagger in einem Zementwerk
200¹t/h Kalkstein. FOTO: ERKAT
„ANBAUFRÄSEN HABEN GEGENÜBER SURFACE
MINERN DEN VORTEIL, DASS SIE OHNE FAHRBEWEGUNGEN UND OHNE DAS UNPRODUKTIVE WENDEN DER MASCHINE NACH JEDER
SCHNITTSTRECKE LÖSEN UND ZERKLEINERN.“
Steinbruch & Sandgrube 03/2015
FOTO: LST EQUIPMENT
80 MPa. Ein bedeutendes Einsatzgebiet
liegt im Abbau von weichen, mittelharten
Gesteinen mit einer Druckfestigkeit von 15
bis 60 MPa, wo der Einsatz von Bohr- und
Sprengtechnik nicht gestattet ist.
Hier gelangen wir zu einem weiteren
wichtigen Vorzug von Bagger-Anbaufräsen:
Sie erübrigen die aufwändigen Verfahrensschritte Bohren und Sprengen und werden
zu einer überaus interessanten Alternative,
falls Lärmschutz und/oder Anwohnernähe
das Sprengen erschwert oder verbietet.
Angesichts strenger werdender Lärmschutzauflagen sind Anbaufräsen auch
eine leiser arbeitende Alternative als große
Hydraulikhämmer für die Primärzerkleinerung von Gestein und für den Direktabbau.
Anders als beim Bohren und Sprengen oder beim Hammereinsatz sind beim
Abbau mit einer Anbaufräse deutlich weni-
Steinbruch & Sandgrube 03/2015
2,55
TONNEN bringt die SC 120 von
LST Equipment aus Zwickau auf
die Waage. Sie ist für Bagger
der 30- bis 45-t-Klasse geeignet.
ger Zerkleinern und Nachbrechen erforderlich. Das Brechen kann in vielen Fällen
sogar gänzlich entfallen, denn das aus der
Wand gelöste Material wurde von den Meißeln der Anbaufräse ja bereits zerkleinert.
Nur aus dem Wandgefüge herabfallende
größere Knäpper verlangen eine weitere
Zerkleinerung. Meist kann das ein Hydraulikhammer übernehmen, der am Schnellwechsler des Baggers wechselweise mit der
Fräse betrieben wird.
Ideale Vorzerkleinerung
Mit Anbaufräsen führen Bagger eine ähnlich ideale Vorzerkleinerung des abzubauenden Materials durch wie die ebenfalls
kontinuierlich arbeitenden Surface Miner,
jedoch mit einem gravierenden Unterschied: Die Maschine – der Bagger als Trägergerät – steht während des Lösens º
71
Maschine & Technik
Ein neuer Anbieter von Bagger-Anbaufräsen ist Atlas Copco
und Zerkleinerns an einer Stelle, schwenkt
dabei nur den Oberwagen und hebt und
senkt den Ausleger mit dem angebauten
Fräskopf. Dagegen geschieht das Lösen
und Zerkleinern bei einem Surface Miner
grundsätzlich während der Fahrbewegung.
Demzufolge werden die Raupenlaufwerke
erheblich mehr beansprucht und größerem
Verschleiß ausgesetzt als beim Trägergerät
Bagger, der mit seiner Anbaufräse nur hin
und wieder etwas vorrückt.
Außerdem können Bagger mit Anbaufräse wesentlich größere Blockhöhen
abtragen als Surface Miner, was ebenfalls
weniger Verfahren und Umsetzen erfordert, beispielsweise auch keine Wendemannöver. Dies wiederum führt bei den
Bagger-Fräsen-Kombinationen zu weniger
unproduktiven Zeitanteilen pro Betriebsstunde oder Tag. Nachteilig ist allerdings,
dass sie das gelöste Material nicht wie die
meisten Surface Miner in einem Arbeitsgang auch gleich auf einen Lkw oder Muldenkipper verladen können.
Doch auch hierfür gibt es eine
geschickte Lösung: Der Bagger wird mit
einem vollautomatischen Schnellwechsler,
der auch die Hydraulikleitungen selbsttätig
miteinander verbindet, ausgestattet. Dann
kann er die Anbaufräse jederzeit ablegen
und wieder ansetzen, ohne dass der Fah-
72
rer dazu seine Kabine für die Schlauchanschlüsse verlassen muss, und stattdessen
jetzt mit dem Schnellwechsler einen Tieflöffel aufnehmen und das Fräsgut verladen.
Damit vor oder in diesen Phasen weder
„ACHT BAGGERANBAUFRÄSEN BIETET
ATLAS COPCO AN. SIE
GEHÖREN ZUR BAUREIHE
DC (DRUM CUTTER), SIND
200 BIS 2.900ÀKG SCHWER
UND EIGNEN SICH FÜR
BAGGERKLASSEN VON
BIS ZU 50ÀT.“
Transportfahrzeuge noch deren Fahrer
warten müssen, kann der Bagger das Fräsgut in einen oder mehrere bereitstehende
Wechselcontainer verladen.
Eine solche Vorgehensweise entkoppelt zeitlich das Verladen mit dem Bagger
und den eigentlichen Abtransport, was
die Logistik vereinfacht und Wartezeiten
eliminiert. Wechselbehälter und -mulden
sind nicht nur für Lkw erhältlich, sondern
auch für knickgelenkte 6×6-Muldenkipper
FOTO: ATLAS COPCO
mit Nutzlasten von 25, 30, 35 oder 40¹t,
sodass mit entsprechenden Wechselmulden beträchtliche Fräsgutmengen abzutransportieren sind.
Hier rückt ein weiterer Vorzug einer
solchen Abbaumethode ins Blickfeld: Die
Schüttdichte des Fräsgutes ist höher als bei
Gestein und Rohstoffen, die durch Sprengungen, Hydraulikhammer, Reißraupe
oder Baggerreißzahn gelöst werden. Dies
wiederum bedeutet, dass pro Kubikmeter
Muldenvolumen, das für den Abtransport
zur Verfügung steht, etwa 20 bis 50¹% mehr
Material verladen und transportiert werden kann. Dementsprechend geringer sind
der erforderliche Transportaufwand und
die dafür zu veranschlagenden Kosten.
Gegenüber vielen Maschinen, die
in der Gewinnungsindustrie eingesetzt
werden, vornehmlich großen Baggern,
Radladern und Muldenkippern, aber
auch übermannshohen Hydraulikhämmern, wirkt eine Anbaufräse vorne am
Baggerausleger klein und unscheinbar
und kann daher leicht zu Trugschlüssen
und vorschnellen Urteilen verleiten. Im
nächsten Heft erfahren Sie mehr über die
kompakten Anbauwerkzeuge , die getreu
dem Motto „klein, aber oho“ arbeiten und
oft unterschätzt werden. Wir stellen weitere, leistungsfähige Modelle vor.
1
Steinbruch & Sandgrube 03/2015
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44791 Bochum
Tel. 0234 508-2
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Entwicklung und Herstellung hochverschleißfester Werkzeuge und Komponenten zur
Aufbereitung von Mineralien, Hartgestein und
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LUT Metalltechnik Handels-GmbH
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57629 Atzelgift
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Baumaschinenzubehör
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HS-Schoch GmbH & Co. KG
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06869 Coswig-Cobbelsdorf
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Entwicklung und Herstellung hochverschleißfester Werkzeuge und Komponenten zur
Aufbereitung von Mineralien, Hartgestein und
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Südstr. 44
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Castroper Str. 228
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Vorschau zum Heft 4/2015
So sparen
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ENERGIEMANAGEMENT
Im nächsten Heft finden Sie
wieder unser Jahrbuch mit
übersichtlichen Steckbriefen aller
wichtigen Branchenausrüster für
die Steine- und Erdenindustrie.
Unser Schwerpunktthema lautet
diesmal Energiemanagement. Wir
informieren über praxistaugliche
Energiemanagement-Systeme und
wie sich Unternehmen die Steuern
aus dem Spitzensteuerausgleich
zurückholen können.
Alles zum neuen
LEP in NRW
Die Euro-Abgasstufe V
wird kommen
Während zahlreiche Motorenhersteller stolz ihre neuesten hochmodernen
Dieselmotoren präsentieren, die mehr leisten, weniger verbrauchen und
sehr viel schadstoffärmer sind, droht am Himmel bereits der nächste Regenguss:
Die Euro-Abgasstufe V. Mehr dazu in der nächsten SUSA.
TABUGEBIETE Die Landesregierung Nordrhein-Westfalen hat am
28. April 2015 ein erstes Paket von
Änderungen des Entwurfs für den
künftigen Landesentwicklungsplan
(LEP NRW) beschlossen. Für die
Gewinnung nicht-energetischer
Rohstoffe lautet die positive
Botschaft, dass der künftige
LEP NRW nunmehr wohl keine
Tabugebiete mehr festlegen wird.
Unser Autor stellt weitere Fakten
zusammen.
Moderne Sieb- &
Klassiertechnik
Anbaufräsen:
Klein, aber oho!
Lkw werden zunehmend zur ernsten Konkurrenz für Knicklenker und Starrahmenkipper. In Sachen Kraftstoffverbrauch machen
die muskulösen Lkw klar das Rennen. Die
Verbrauchswerte sind wegen des geringeren
Eigengewichtes im Verhältnis zur technisch
zulässigen Nutzlast im Off-Road-Betrieb
sehr günstig. Wir stellen geeignete Fahrzeuge für die Baustoffindustrie vor.
Eine Anbaufräse vorne am Baggerausleger
wirkt gegenüber vielen Maschinen, die
in der Gewinnungsindustrie eingesetzt
werden, klein und unscheinbar und kann
daher leicht unterschätzt werden. Getreu
dem Motto „Klein, aber oho“ steckt in den
kompakten Anbauwerkzeugen geballte, auf
kleinsten Raum konzentrierte Leistung, die
wir im nächsten Heft vorstellen werden.
82
FOTOS: DEUTZ | SCANIA | ROKLA | US
Konkurrenz für
die 60-Tonner
RECYCLING AKTIV Natürlich wird
auch die Redaktion von Steinbruch
und Sandgrube auf der recycling
aktiv unterwegs sein. Wir wollen
wissen, was sich technisch bei
Sieb- und Klassieranlagen getan hat.
Darüber hinaus werden wir aktuelle
Trends in der Recycling-Technik
aufspüren, die den Arbeitsalltag von
Unternehmern erleichtern.
Steinbruch & Sandgrube 03/2015
Abgefahren
Impressum
Steinbruch & Sandgrube
Das Fachmagazin für Entscheider in der
Roh- und Baustoffindustrie
108. Jahrgang
Herausgeber und Verlag:
Schlütersche Verlagsgesellschaft mbH & Co. KG
Postanschrift:
30130 Hannover
Adresse:
Hans-Böckler-Allee 7, 30173 Hannover
Tel. 0511 8550-0
Fax 0511 8550-2407
www.schluetersche.de
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Musizierende Bagger
sieht man ab sofort
nicht mehr so häufig
im Fernsehen.
FOTO: ZEPPELIN
WUSSTEN SIE EIGENTLICH...
…¢dass „Wetten dass¢...“
die Show der Bagger war?
Die Show ist aus. Nie wieder „Wetten
dass…“. Nie wieder Baumaschinen, die
Wäsche aufhängen, Feuerzeuge anzünden und Türme hochklettern. Schmerzhaft, dieser Gedanke.
Was uns bleibt, ist die Erinnerung an
zahlreiche Baggerwetten, ohne die nach
Aussage Thomas Gottschalks Wetten
dass… „nichts gewesen wäre.“ Eine
der ersten Baggerwetten bestand Luis
Profunser aus Südtirol am 19. Februar
1983 in Basel: Er wettete, dass er mit
einem 28-Tonnen-Bagger ein Handfeuerzeug anzünden kann. Fingerspitzengefühl bewies auch Toni Bartl aus
Garmisch-Partenkirchen, der mit einem
20-Tonnen- Mobilbagger auf einem
Akkordeon den Schneewalzer spielte.
Tennis und Tische
In der letzten von Thomas Gottschalk moderierten Sendung 2011 auf
Mallorca spielten zwei Bagger Tennis.
Sebastian Behr und Ronny Zeibig
hatten sich vorgenommen, innerhalb
von drei Minuten mit ihren Baggern
mindestens zehn Mal einen Ball ohne
Unterbrechung über ein Tennisnetz
zu spielen. Die beiden Baggerfahrer
mussten sich zwar geschlagen geben,
ernteten aber trotzdem einen riesigen
Applaus vom Publikum.
Die Außenwette von Klemens Renschen und Siegfried Niemöller 2010
Steinbruch & Sandgrube 03/2015
moderierte Thomas Gottschalk mit
den Worten an: „Jetzt ist ihr Schicksal
in Gotteshand“. Sie hatten gewettet, mit zwei Kurzheckbaggern die
Ladeflächen von zwei, mit rund 60
km/h nebeneinander fahrenden Lkw
in drei Minuten zu wechseln. Wenn
auch etwas holprig – das waghalsige
Manöver gelang ohne Blessuren.
Bernhard Schebesta wollte beweisen,
dass er mit seinem Bagger Tischdecken von gedeckten Tischen ziehen
kann, ohne dass das Geschirr umfällt.
Er musste vier Tische in fünf Minuten
sauber abräumen. Knapp verloren!
Eine der spektakulärsten Wetten
stammt aus den 90er Jahren. Ruppert
Ebner kletterte mit seinem 15-Tonnen-Bagger auf dem Rathausplatz
in Wien einen 15 Meter hohen Turm
hoch. Dafür hatte er lediglich 8 Minuten, am Schluss blieb ihm aber noch
genug Zeit für einen Bagger-Handstand. Schön auch die Außenwette in
Stuttgart 2008: Sebastian und Efraim
wetteten, dass sie mit einem Bagger
innerhalb von 4 Minuten 250 Metern
rudern können. Dass sie knapp verloren, störte niemanden. Uns aber stört,
dass fortan keine einzige Baggerwette
mehr über den Bildschirm flimmert.
Wetten, dass das stimmt?
Redaktion:
Dipl.-Ing./Dipl.-Journ. Ute Schroeter (us)
(Chefredaktion, V.i.S.d.P.)
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