60 Jahre Lutherhaus - Evangelische Kirchengemeinde Lintfort

Foto: Roswitha Dudek
Evangelische
Kirchengemeinde
Lintfort
2/2015
60 Jahre Lutherhaus
Glasfenster von Dieter Sommer
Neu im Lutherhaus
Gut gefüllt war das Lutherhaus am Nachmittag des 19. April, als Superintendent
Ferdinand Isigkeit die Einführung von
Susanne Rosorius als Pfarrerin der dritten
Pfarrstelle vornahm. Die 55jährige Theologin ist für das Lutherhaus und die Altsiedlung zuständig. In den Mittelpunkt ihrer Predigt stellte sie den guten Hirten und
seine vielen verschiedenen Schafe.
Kolleginnen und Kollegen, Mitglieder des
Presbyteriums und des Kreissynodalvor-
standes sowie viele Gemeindeglieder feierten mit ihr diesen Tag. Von katholischer
Seite war Kaplan Knoor dabei. Auch die
Vorgänger Helga Klaus und Gerhard Biermann fehlten nicht.
Blickpunkt Gemeinde wünscht der neuen
Pfarrerin, die ja so neu in Lintfort auch
nicht ist, alles Gute und Gottes Segen für
ihre Arbeit.
Peter Muthmann
Was mich zur Zeit bewegt
Liebe Leserinnen und Leser!
vor einigen Wochen haben wir des Endes
des zweiten Weltkrieges vor 70 Jahren
gedacht. Und das war ja zunächst einmal
die erfreuliche Feststellung für uns, dass
wir seit 70 Jahren im Frieden leben, auch
wenn unsere Welt insgesamt nicht friedlicher geworden ist.
Für mich, der ein Dutzend Jahre nach
Kriegsende geboren wurde, ist die Frage
danach, wie es zu diesem Krieg kommen
konnte, nach wie vor spannend. Wollten
wirklich alle Deutschen, die damals Hitler an die Macht verhalfen, Weltkrieg und
massenhaften Judenmord? Ich kann es
mir nicht vorstellen.
Natürlich gab es eingefleischte Nazis,
die all das auf der Rechnung hatten. Und
das deutsche Volk hätte es sehen können,
wenn es genauer hingeschaut hätte. Aber
die eigentlichen Steigbügelhalter des
Grauens waren nicht die Hundertprozentigen, sondern die Spießbürger.
Was sind das für Menschen, die ich hier
so bezeichne? Es sind die, die ihre gesammelten Vorurteile für eine fundierte
Meinung halten. Sie reden von gesundem
Volksempfinden und meinen doch nur das
dumpfe Gebrodel der Stammtische. Sie
kennen nur Schwarz und Weiß und keine
Zwischentöne.
Spießbürger sind zeitlos. Schon Jesus hatte mit ihnen zu kämpfen. Ihm begegneten
sie als Mitglieder der Partei der Pharisäer.
Und anders als unser heutiger Sprachgebrauch es uns weismachen will, waren die
Pharisäer keine Heuchler. Sie meinten es
ernst und sie meinten es gut. Und bewiesen dann doch, dass man Gott und die gute
Sache mörderisch verfehlen kann. Für Jesus hatte das tödliche Konsequenzen.
Und wie sehen Spießbürger heute aus?
Sie sagen Sätze wie „Bei Hitler war nicht
alles schlecht“ und lassen immer wieder
Spitzen gegen Ausländer los. Sie laufen
bei Pegida mit und wollen das Abendland
retten. Sie zünden Flüchtlingsunterkünfte
niemals selber an, klatschen aber klammheimlich Beifall. Spießbürger lieben klar
abgestochene Rasenkanten und wenden
sich mit Beschwerden an die Stadt, wenn
der Nachbar die städtische Maximalhöhe
für Gartenzwerge überschritten hat.
Warum beschäftige ich mich hier so intensiv mit diesen Spießbürgern? Weil sie
und nicht die Radikalen die Mehrheit
sind. Aber leider eine leicht verführbare
Masse, wie wir in Dresden und anderswo
sehen können. Nur durch die Spießbürger
kommt radikales Gedankengut in die Mitte der Gesellschaft.
Jesus sagte seinen Jüngern: Hütet euch
vor dem Sauerteig der Pharisäer! Was
würde er uns heute sagen?
Vielleicht dieses: Schaut genau hin und
informiert euch. Ihr habt heute so unendlich viele Möglichkeiten der Information.
Diskutiert nicht nur mit Gleichgesinnten,
sondern gerade mit denen, die anders
denken und überprüft dabei euren Standpunkt immer wieder. Lernt alle Grautöne
zwischen Schwarz und Weiß kennen und
entdeckt die Farben wieder. Diese Welt
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war nie einfach, aber gut und schön geschaffen. Bewahrt das, was euch anvertraut ist, nicht gegen andere, sondern für
alle.
Ihr
Peter
Muthmann
Dann ist das Gedächtnis des Kriegsendes
nicht nur ein Rückblick, sondern ein Auftrag für die Zukunft.
Ein Besuch beim Frauenkreis im Lutherhaus
Der Frauenkreis wurde von Pfarrer Ebert
vor vielen Jahren gegründet. Etwa 20
Frauen treffen sich wöchentlich donnerstags im Lutherhaus. Pfarrerin Rosorius eröffnet den Nachmittag mit einer Andacht.
Bei wechselndem Programm verbringen
die Frauen gemeinsam zwei Stunden,
natürlich mit Kaffee und Kuchen, Reden
und Lachen. 3 Euro kommen in die Kaffeekasse.
Frau Brunhilde Weber ist nun an ihre Stelle getreten. Sie ist unter Tel. 12 24 681 zu
erreichen.
Für die Zukunft wünschen wir weiterhin viel Freude bei allen Aktivitäten wie
Gemeindebegrüßung,
Lektorendienst,
Kollekte einsammeln, Kaffeekochen und
vieles andere.
Annelie Handrick
Leider hat Frau Keye die Leitung abgeben
müssen. Viele Jahre hat sie den Kreis mit
viel Elan geleitet. Wir danken ihr für ihren treuen Einsatz und wünschen ihr alles
Gute.
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Foto: Susanne Rosorius
Am Tag meines Besuches stand Frau Peldzus-Rentel mit ihrer Gitarre und schönen
Liedern auf dem Programm. Singen ist
die Leidenschaft der Frauen. Nach einer
Stunde mit kräftigem, mehrstimmigem
Gesang waren wir alle heiser, aber zufrieden. Es war ein schöner Nachmittag.
Brunhilde Weber
Die sechs Schlüssel
Seit September letzten Jahres bin ich als
Pastorin im Lutherhaus tätig. Nach der
Pensionierung Gerhard Biermanns und
dem Vertretungsjahr durch Martin Keßler
versuche ich nun seit einem halben Jahr,
wieder Kontinuität in das Gemeindeleben
rund um die Ebertstraße zu bringen. Gefreut haben sich die Mitarbeitenden, dass
es nun wieder eine verlässliche Ansprechpartnerin gibt. Ich bin also die Neue.
Es galt für mich, viele Namen zu lernen
und einen Einblick zu bekommen in die
bestehenden Gruppen und Kreise. Ich habe
nette Gemeindeglieder kennen gelernt,
die sich in unserer Gemeinde engagieren.
Wenn man neu ist, tut man gut daran, erst
einmal zu schauen, wie die Menschen miteinander umgehen und die anfallenden
Aufgaben bewältigen. Erst dann kann man
sich konstruktiv einbringen.
Herzstück im Leben des Lutherhausbezirks sind die Damen des Frauenkreises,
die sich zweimal monatlich treffen. Denn
aus ihren Reihen kommen diejenigen, die
sonntags den Küsterdienst übernehmen
und den Lektorendienst abdecken. Sie
sind neben der Hausmeisterin die Seele
des Hauses, und ihnen gebührt ein großes
Dankeschön für ihre Mitarbeit am und im
Gottesdienst und bei allen größeren Veranstaltungen.
Der Jugendleiter hat mir sein Reich im
Untergeschoss des Hauses gezeigt, das
Raum bietet für alle Angebote, mit denen Jugendliche in unserer Gemeinde
angesprochen werden und eingebunden
werden sollen. Im gesamten Haus nebst
Umfeld wird bei hoffentlich gutem Wet-
ter nach den Sommerferien am 16. August
unser Gemeindefest stattfinden. Ich bin
dankbar, in eine Zeitenfolge gemeindlichen Lebens eingebunden zu werden:
seit 60 Jahren findet Gemeindeleben im
Lutherhaus statt. Vor 25 Jahren kam der
Anbau mit Gottesdienstsaal, Küche und
Foyer hinzu. Ich höre von Menschen, die
in der zurückliegenden Zeit hier tätig waren und Gemeinde gestaltet haben. Dass
Gott uns Menschen mit Gaben und Fähigkeiten ausstattet, an seiner Kirche mit
zu bauen, dafür gilt es zu danken. Die
sechs Schlüssel, die ich zu Beginn meines
Dienstes im Lutherhaus erhalten habe,
öffnen mir hoffentlich nicht nur die Türen
zu den Räumen und Schränken, sondern
im übertragenen Sinn auch zu den Herzen
aller, die dem Lutherhaus verbunden sind
und dort ein und ausgehen.
Susanne Rosorius
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Biblische Gestalten
Petrus
Beim Lesen der Bibel und beim Diskutieren im Bibelkreis erscheinen biblische Gestalten oft in einem besonderen Licht. Aus unserer fernen Zeit heraus betrachtet,
ergibt sich ein neuer Blick auf bekannte Persönlichkeiten. Diese Betrachtungen
sind höchst subjektiv und halten der historischen Überprüfung vielleicht nicht
stand. Aber sie machen legendäres biblisches Personal lebendig.
Eigentlich hieß er ja Simon. Aber Jesus
hat zu ihm gesagt: Du bist Petrus und auf
diesen Felsen will ich meine Kirche bauen. Und darum kennen wir ihn vor allem
unter diesem Namen, den Petrus bedeutet
Fels. Natürlich hat Jesus nicht griechisch
mit ihm gesprochen, sondern aramäisch.
Also hieß er eigentlich nicht Petrus, sondern Kephas. Unter diesem Namen finden
wir ihn an einigen Stellen in den Paulusbriefen.
Was wissen wir von Petrus? Er war Fischer am See Genezareth und wohnte in
dem kleinen Ort Kapernaum. Er gehörte
zu den ersten Jüngern, die Jesus berufen
hat, zusammen mit seinem Bruder Andreas. Wahrscheinlich ist er kein ganz junger
Mann mehr gewesen.
Wichtig zu wissen: Petrus war verheiratet!
Jedenfalls gibt es eine Erzählung, in der
Jesus die Schwiegermutter des Petrus von
einer Krankheit heilt. Und dieses Wissen
schenkt uns die ermutigende Erkenntnis,
dass der Mann, den die katholische Kirche
als ihren ersten Papst zählt, offensichtlich
eine Ehefrau hatte.
Petrus war ein schwieriger Charakter. Er
war aufbrausend und jähzornig. Und er
nahm gerne mal den Mund zu voll: „Jesus, ich will dir folgen, auch in den Tod hinein“, hatte er getönt. Und Jesus hatte ihm
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prophezeit, dass er noch vor dem ersten
Hahnenschrei seine Freundschaft mit Jesus
dreimal leugnen würde. Und das geschah
dann so, nicht bei der Befragung durch die
römischen Soldaten, sondern alleine auf
die Frage einer Küchenmagd. Dabei hatte
Petrus eben noch bei Jesu Verhaftung mit
dem Schwert um sich gehauen.
Anders als Judas verliert Petrus seine Hoffnung nicht. Er zählt zu den ersten Jüngern,
die das leere Grab besuchen. Und das Johannesevangelium berichtet in einer schönen Erzählung, wie der Auferstandene
am See Genezareth seinen Jünger, der so
kläglich versagt hatte, dreimal nach seiner
Freundschaft fragt. Und als Petrus dreimal
bekennt, dass er Jesu Freund sei, da wird
klar, dass die Sache mit der Verleugnung
für Jesus erledigt ist. Er beauftragt Petrus:
Weide meine Schafe!
Und das tut der Mann aus Kapernaum.
An Pfingsten ist er es, der die erste große
Predigt der Christenheit hält und ohne
Angst und Zweifel Jesus als den Messias verkündigt. In der Gemeinde, die sich
daraufhin gründet, übernimmt Petrus die
leitende Funktion.
Mit dem gelehrten Paulus wird ihn später
eine gegenseitige Abneigung verbinden.
Sie gehen den Konflikten aus dem Weg,
indem sie die Aufgaben teilen: Petrus wird
sich um die Christusnachfolger kümmern,
die aus dem Judentum stammen, und Paulus um die Heidenchristen.
und damit in Rom fehl am Platz war. Allerdings gab es schon früh eine starke Petrustradition in Rom.
Der Legende nach sind Petrus und Paulus
später noch in Rom zusammen getroffen,
wo beide den Märtyrertod starben. Das
scheint aber wenig wahrscheinlich, weil
Petrus anders als Paulus die lateinische
Sprache kaum beherrscht haben dürfte
Mit der römischen Zerstörung Jerusalems
im Jahre 70 nach Christus fand die judenchristliche Gemeinde ihr Ende. Ob Petrus
da noch gelebt hat?
Peter Muthmann
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Im Glauben widerstehen
Zum 70. Todestag Dietrich Bonhoeffers
Geboren und aufgewachsen ist Dietrich
Bonhoeffer in einer großbürgerlichen Familie als sechstes von acht Kindern. Der
Vater, Karl Bonhoeffer, war Professor für
Neurologie und Psychiatrie an der Berliner Charité. Die Mutter, Paula Bonhoeffer,
war eine überzeugte Christin, aufgewachsen als Tochter und Enkelin von Theologen, lebhaft, kontaktfreudig und fantasievoll. Als Lehrerin unterrichte sie anfangs
ihre acht Kinder selbst, erzählte ihnen vor
allem biblische Geschichten, die bei Dietrich einen nachhaltigen Eindruck hinterließen. Beide Eltern waren für ihn immer
Vorbild. Bis zu seinem Lebensende hatte
er zu ihnen ein inniges Verhältnis.
Nach einem frühen Abitur begann er sein
Studium der Theologie, das er 1927 abschloss und schon bald danach seine Dok8
Foto: epd
Dietrich Bonhoeffer – dieser Name steht
für Zivilcourage, gelebtes Christsein
und politischen Widerstand. Am 9. April
jährte sich sein Todestag zum 70. Mal. Er
war erst 39 Jahre alt, als sein Leben gewaltsam endete. Auf ausdrücklichen Befehl Adolf Hitlers wurde Bonhoeffer nur
einen Monat vor Kriegsende im Konzentrationslager Flossenbürg ermordet. Tags
zuvor soll er auf Bitten seiner Mitgefangenen noch einen Gottesdienst gehalten haben. Den tiefen Glauben haben sie
ihm abgespürt und das Vertrauen in den
ihm von Gott auferlegten Weg. Denn das
wollte er selbst, ein Glaubender sein und
immer wieder glauben lernen. Und so hat
er im Vertrauen auf Gott und im Glauben
an ihn sein Leben gelebt.
torarbeit einreichte. Ein Auslandsviakriat
in Barcelona schloss sich an, dann seine
Habilitation. Bei einem Studienaufenthalt
in New York erlebte er die Lebendigkeit
der „schwarzen Gemeinden“ und war fasziniert von deren Spontaneität und tiefer
Gläubigkeit.
Bei seinen vielen Auslandsaufenthalten
hat er den Blick auf Deutschland nie verloren. Im Gegenteil. Vielleicht hat er dadurch schärfer und kritischer hingeschaut
als andere, die die sich verändernden politischen Verhältnisse nur sukzessive mitbekamen. Schon früh hat Bonhoeffer die
Gefahr des Nationalsozialismus erkannt
und öffentlich dazu Stellung bezogen.
Schnell kam er selbst so in den Fokus der
Nazis. Dass sein Ort immer in Deutschland, bei seiner Kirche, bei seinen Schwestern und Brüdern war, war für ihn unstrittig. 1935 kehrte er als Auslandspfarrer
aus dem sicheren London zurück und eine
USA-Reise, die Freunde für ihn organisiert hatten, um ihn in Sicherheit zu bringen – man hatte ihm zwischenzeitlich eine
Professur in Harlem angeboten – brach er
im Juni 1939 vorzeitig ab.
Auch Dietrich Bonhoeffer wurde von der
Gestapo verhaftet und wegen „Zersetzung
der Wehrkraft“ angeklagt, schließlich in
Berlin Tegel inhaftiert. Nach anfänglicher
totaler Isolierung durfte er lesen und
schreiben. Aus Bonhoeffers Gefängniszeit sind uns viele schriftliche Zeugnisse
hinterlassen, die bis heute eine nachhaltige Wirkung haben. Dazu gehören sicherlich die Gedichte „Wer bin ich“ und „Von
guten Mächten wunderbar geborgen.“
Bonhoeffer sah es als seine Pflicht an,
den Verfolgten und Niedergedrückten in
Deutschland beizustehen. Dabei fühlte er
sich zunehmend von „seiner“ Kirche verlassen. „Die Kirche ist stumm,“ schrieb
er einmal, „wo sie hätte schreien müssen, weil das Blut der Unschuldigen zum
Himmel schrie.“ Als einer der wenigen
erkannte er damals die christliche Verantwortung für die jüdischen Schwestern und
Brüder. Der markant-kritische Satz: „Wer
nicht für die Juden schreit, darf auch nicht
gregorianisch singen“, das heißt, der darf
auch nicht guten Gewissens Gottesdienst
feiern, zeigt die Misere der christlichen
Kirchen zur Zeit des Nationalsozialismus.
Als Bonhoeffer im Oktober 1944 in den
Gestapokeller in der Berliner Prinz-Albrecht-Straße verlegt wurde, wusste er,
dass er das Gefängnis nicht überleben
werde. Im Februar 1945 wird er nach Buchenwald verlegt und von dort führt sein
Weg schließlich ins Konzentrationslager
Flossenbürg, wo er am frühen Morgen
des 9. April gehängt wurde. Tags zuvor
hatte sich Bonhoeffer von seinen Mitgefangenen verabschiedet mit den Worten:
„Das ist das Ende. Für mich aber der Beginn des Lebens.“
Das Leiden an der stummen Kirche brachte Bonhoeffer zu seinem nächsten Schritt,
dem politischen Widerstand. Über seinen
Schwager Hans von Dohnanyi kam er in
Kontakt mit der Widerstandgruppe um
Wilhelm Canaris. Seine guten Auslandskontakte, auch durch die ökumenische
Bewegung, in der er aktiv war, halfen ihm
Informationen und Botschaften ins Ausland und zurück zu bringen, wo anderen
schon Reisebeschränkungen auferlegt waren. Am 13. und 21. März 1943 gingen Attentatsversuche gegen Hitler fehl und eine
große Verhaftungswelle setzte ein.
Impressum:
Klaus Rosorius
Gemeindebrief der evangelischen
Kirchengemeinde Lintfort, Ebertstraße 57,
47475 Kamp-Lintfort
Redaktion: Peter Muthmann (V.i.s.d.P.),
Roswitha Dudek, Rainer Felske, Annelie
Handrik, Ulrike Kaufmann, Petra Schlieper
[email protected]
Gesamtherstellung:
SET POINT, 47475 Kamp-Lintfort
Auflage 7.000 Stück
Redaktionsschluss für die Ausgabe 3 /2015
ist der 18. Juli 2015
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Das Neue Evangelische Forum:
Erwachsenenbildung, Ev. Familienbildungswerk Moers,
Fachberatung für Tageseinrichtungen für Kinder, Frauen,
Jugend
Eine Auswahl aus unserem Veranstaltungsangebot
„Es liegt im Stillewerden eine wunderbare Macht der Klärung, der Reinigung, der
Sammlung auf das Wesentliche.“ Dietrich Bonhoeffer
Meditation und Kontemplation an jedem 1. und 3. Dienstag im Monat
Termine in 2015: 2.6., 16.6., 18.8, 1.9., 15.9., 6.10., 20.10., 3.11., 17.11., 1.12., 15.12.
Heinz-Kremers-Haus, Goebenstraße 10, 47441 Moers, Information und Anmeldung: Neues
Ev. Forum, 0 28 41 / 10 01 35 / [email protected]
Exkursion in die Gemarker Kirche nach Wuppertal am 9. September
Besuch der Ausstellung „80 Jahre Barmer Theologische Erklärung“ im Rahmen der
Reformationsdekade, 10.00 Uhr bis 16.00 Uhr (gemeinsame Busfahrt)
Anmeldung: Neues Ev. Forum, 0 28 41 / 10 01 35 / [email protected]
Trialog - Veranstaltung zum Thema "Gebet - Hinwendung zu Gott"
Gespräch mit Vertretern der drei monotheistischen Religionen
9. September, 19.30 bis 21 Uhr, DITIB- Moschee, Römerstr. 605, 47443 Moers,
Vorher ist um 19.03 Uhr Gelegenheit zur Teilnahme am muslimischen Abendgebet,
Kooperation mit: DITIB-Moschee, Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit e.V.
Männertag im Kirchenkreis Moers
„…auf dass ihr heil werdet (Phil 2,12) – Männer zwischen Risiko und
Sicherheit“
Samstag, 26. September, 10 bis 14 Uhr
Gemeindezentrum Scherpenberg, Homberger Str. 350, 47443 Moers
9.30 Uhr: Kaffee zum Ankommen, um 14 Uhr ist Gelegenheit zur Teilnahme am gemeinsamen
Abschlussgottesdienst
In einem eigenen Programmheft finden Sie viele Angebote zum Themenbereich Demenz.
Das Heft finden Sie im Internet bei www.kirche-moers.de/neuesevforum oder fordern Sie es als
Heft oder Download an. Ein reichhaltiges Angebot zur Familienbildung finden Sie bei
www.kirche-moers.de/familienbildung
Hinweis: Viele weitere Veranstaltungen stehen in unserem Programm-Leporello. Sie
finden es in Gemeinden und einzelnen Buchhandlungen ausliegen oder im Internet bei
www.kirche-moers.de/neuesevforum
Haben Sie Lust, uns als Referentin/Referent in der Ev. Erwachsenenbildung zu
unterstützen? Wir freuen uns, wenn Sie mit uns Kontakt aufnehmen.
_____________________________________________________________________
Neues Ev. Forum Kirchenkreis Moers, Seminarstr. 8, 47441 Moers, 0 28 41 / 10 01 35
[email protected] www.kirche-moers.de/neuesevforum
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Aus dem Presbyterium
Kirchenmusik
Regelmäßig lädt sich unser Presbyterium
Gäste in die Sitzung, die im ersten Teil aus
ihrer Arbeit berichten. Ob nun aus dem Bereich Kinder- und Jugendarbeit, den Kitas
oder der Kirchenmusik, die Presbyterinnen
und Presbyter wollen die Arbeitsbereiche
kennenlernen, von Schwierigkeiten und
Problemen hören und bei deren Lösung
mithelfen. In unserer Februarsitzung berichtete Kirchenmusikerin Dorothee Peldszus-Rentel aus ihrem Arbeitsbereich. Dabei hörten wir, dass die Versorgung der drei
sonntäglichen Gottesdienste mit Kirchenmusikern zunehmend schwieriger wird. Sie
selbst kann nur zwei Gottesdienste spielen.
Es muss also immer eine nebenamtliche
Kraft mithelfen. An kirchenmusikalischem
Nachwuchs fehlt es allenthalben. Zurzeit
sind wir noch in der glücklichen Lage, das
Orgelspiel im Gottesdienst zu gewährleisten. Drei nebenamtliche Organistinnen
stehen für den Dienst zur Verfügung –
Blickpunkt Gemeinde hat in einer seiner
letzten Ausgaben darüber berichtet. Nachwuchs wird trotzdem gesucht. Wer über
Notenkenntnisse verfügt, Klavier spielen
kann und gerne Orgel spielen lernen möchte, meldet sich bitte bei Dorothee PeldszusRentel (0 28 45 / 29 03 99).
Verkauf des Pfarrhauses
Montplanetstraße
Mittlerweile ist zu berichten, dass das
Pfarrhaus Montplanetstraße einen Käufer gefunden hat. Die lange Suche ist also
beendet und der Verkauf steht kurz vor
dem Abschluss. Der Erlös wird den Rücklagen zugeführt, die helfen sollen, unser
jährliches Defizit aufzufangen und die
Renovierung der Christuskirche zu finanzieren. Dafür sorgt auch der Förderverein
Christuskirche, der im letzten Jahr mit einer größeren Summe, bestehend aus vielen Klein- und einigen Großspenden, den
Grundstock geliefert hat. An dieser Stelle
möchte ich im Namen des Presbyteriums
allen danken, die sich in den unterschiedlichen Fördervereinen in unserer Gemeinde
engagieren. Sie helfen mit, dass außerplanmäßige Anschaffungen getätigt und Aktionen ermöglicht werden, die es sonst nicht
gäbe. Dies gilt besonders für die Fördervereine unserer Kitas Arche und Regenbogen.
Kooperation mit der
Hochschule
In meinem letzten Bericht habe ich kurz
darauf hingewiesen, dass es zwischen der
Fachhochschule Rhein-Waal und unserer
Gemeinde eine Kooperation gibt. Eine
Umfrage, wie wir uns als Gemeinde in
Zukunft aufstellen sollen/können, wird im
Rahmen einer Masterarbeit erstellt. Wir
sind jetzt in der heißen Phase und die Vorarbeiten für eine Gemeindeumfrage sind
im Gange. Gunter Reichwein berichtet in
diesem Gemeindebrief darüber in einem
eigenen Artikel.
Vorsitzende wiedergewählt
In der Märzsitzung standen turnusmäßig
Wahlen zum Vorsitz und stellvertretenden
Vorsitz an. Renate Wallbott und Pfarrer
Klaus Rosorius wurden jeweils für ein
Jahr bis zum Ende der Wahlperiode wiedergewählt.
Klaus Rosorius
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Zentraler Gottesdienst zum Kirchentag
Sonntag, 7. Juni, 9.30 Uhr, Christuskirche
Alle zwei Jahre ist Kirchentag, ein Großereignis für Kirche und Gemeinden. In
diesem Jahr ist Stuttgart die einladende Stadt. Auch aus unserer Gemeinde werden
wieder einige Gruppen und Einzelpersonen nach Stuttgart reisen. Damit alle ein
wenig von dem besonderen Flair der Bibelarbeiten und Gottesdienst mitbekommen, haben wir uns entschieden, einen Zentralgottesdienst mit der Übertragung des
Abschlussgottesdienstes aus Stuttgart zu feiern. Dazu lade ich ganz herzlich ein.
Die Gottesdienste an den anderen Predigtstätten fallen aus.
Klaus Rosorius
Studenten auf
Wohnungssuche
Besuchsdienst für das
Krankenhaus
Das ist derzeit ein großes Problem, berichtete uns Jutta Körber vom ASTA.
Vielleicht haben Sie eine Wohnung zu
vermieten oder können sich vorstellen ein
Zimmer unterzuvermieten. Natürlich können Sie die potentielle Mieterin oder den
Mieter auch erst einmal kennen lernen.
Bei Interesse wenden Sie sich bitte an
Ulrike Kaufmann, Telefon 55 09 76.
Sie vermittelt den Kontakt zum ASTA.
Michael Ziebuhr
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Foto: Wodicka
Wir alle freuen uns über die neue Hochschule Rhein-Waal in Kamp-Lintfort. Die
Zahl der Studenten in unserer Stadt steigt.
Allerdings suchen auch immer wieder
Studenten Wohnungen oder zumindest
Zimmer für die Studienzeit.
Ein neuer Besuchsdienst der Gemeinde
hat seine Tätigkeit aufgenommen. Vier
Frauen, die auch vorher schon Besuche in
der Gemeinde gemacht haben, werden regelmäßig ins St. Bernhard Hospital kommen und dort Gemeindeglieder besuchen.
Michael Ziebuhr
Intensivkurs
Zen und Yoga
für Jung und Alt
29. Juni bis 4. Juli 2015
Dietrich Bonhoeffer Haus,
Geisbruchstrasse 22
Jugendsegelfreizeit 2015
6. bis 17. Juli 2015
Wir üben von Montag bis Freitag jeden Tag von 17 bis 19 Uhr. Am Samstag
schließen wir mit einem Schweigetag von
10 bis 14 Uhr, der mit Tiefenentspannung
ausklingt.
Kursbeitrag: Spende
Bitte melden Sie sich an: per E-Mail an
[email protected], per SMS an 0 151
61 13 90 34 oder telefonisch 4 29 21.
Tagesausflug zum
Toverland
Samstag, 30. Mai
Wir veranstalten einen Ausflug zum Freizeitpark Toverland bei Venlo für Kinder
und Jugendliche zwischen 6 und 16 Jahren. Die Teilnahme kostet ca. 15 €.
Für Interessierte ab 15 Jahren
„Zeitzeichen“ in
Kamp-Lintfort
Wir segeln in Holland fast täglich einen
anderen Hafen an. Es sind keine Segelkenntnisse erforderlich. Als Unterkunft
dient die „Novel“, ein komfortabler Dreimaster.
Anmelden können sich Jugendliche zwischen 14 und 17 Jahren. Ausnahmen werden nur nach persönlicher Rücksprache
gemacht. Die Freizeit kostet 470 €, für
Nicht-Kamp-Lintforter 500 €.
Veranstaltungen - Vorschau
Ferien von innen: Zur Ruhe kommen mit
Methode. Einfache Übungen aus der Tradition des Yoga bringen über den Körper
den Geist zur Ruhe. Mit der Meditationstechnik im Stil des Zen öffnen wir uns für
die Erfahrung tiefer Stille.
Dieser Kurs ist für Anfänger und Fortgeschrittene geeignet. Vorkenntnisse werden
nicht vorausgesetzt.
2015 jährte sich das Kriegsende zum 70.
Male. Auch in Kamp-Lintfort gibt es viele
Orte, Menschen und deren Geschichten
rund um den 2. Weltkrieg zu entdecken.
Dafür soll eine Projektgruppe entstehen,
die sich sowohl inhaltlich wie dokumentarisch mit dem Thema beschäftigt. Das
Projekt der Jugendarbeit soll an vereinbarten Terminen in diesem Jahr abgeschlossen werden.
Nähere Infos zu den Angeboten gibt es beim Jugendleiter Torsten Kapurek unter
Telefon 91 34 16 oder [email protected]
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Einladung zur Taufe
Separater Taufgottesdienst im August
Gesprächskreis für
Trauernde
Veranstaltungen - Vorschau
Sie möchten Ihr Kind taufen lassen –
aber der Gottesdiensttermin am Sonntagmorgen ist Ihnen zu früh, weil auch
Verwandte von weiter her teilnehmen
möchten?
Dann bieten wir Ihnen einmal pro Quartal einem separaten Taufgottesdienst an:
an einem Samstagnachmittag in der Christuskirche oder Kreuzkirche. Die Liturgie
ist ganz auf die Taufe abgestimmt. Sie als
Eltern, Paten oder Freunde könnten sich
gerne an der Gestaltung beteiligen.
Den nächsten Taufgottesdienst feiern
wir am 29. August um 16 Uhr in der
Kreuzkirche.
Wenn Sie Ihr Kind in diesem Gottesdienst taufen lassen wollen, wenden Sie
sich bitte an Pfarrerin Susanne Rosorius, Telefon 92 86 03.
Donnerstags, 13. August, 27. August,
3. September, 24. September, 1. Oktober
17.30 bis 19.30 Uhr, Dietrich-Bonhoeffer-Haus, Geisbruchstraße 20
Allen, die einen lieben Menschen verloren
haben und trauern, bieten wir im Herbst
2015 einen Gesprächskreis an.
Über den eigenen Verlust und Schmerz
zu reden, hilft und befreit. Auf den Verlust
eines anderen zu hören, schafft Verständnis und Gemeinsamkeit.
An fünf Spätnachmittagen wollen wir uns
gemeinsam auf den Trauerweg machen,
Gefühle zulassen, über den Verlust und
Schmerz reden, schweigen und in verschiedenen Methoden die Trauer bearbeiten.
Begleitet werden die Gespräche von
Klaus Rosorius (Pfarrer und Trauerbegleiter) und Susanne Rosorius (Pfarrerin und
Altenheimseelsorgerin).
Taufstein der Kreuzkirche
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Damit Sie und wir voneinander wissen,
bitten wir Sie, sich bei uns durch ein
kurzes Informationsgespräch telefonisch anzumelden: Tel. 88 30 oder 92
86 03.
Klaus und Susanne Rosorius
AKKU präsentiert Kultur in der Kirche
Kulturelle Angebote gab es schon immer in unserer Kirchengemeinde. Konzerte, Vorträge, Kindermusical oder Theaterstücke werden in den verschiedenen Häusern aufgeführt.
Der Arbeitskreis Kirche und Kultur (AKKU) der Ev. Kirchengemeinde wird die bisher
angebotenen Veranstaltungen koordinieren und begleiten. Dazu kommen aber auch noch
neue, frische und interessante Angebote, die wir bisher noch nicht im Programm hatten.
Die Veranstaltungen werden in einer besonderen Rubrik von Blickpunkt Gemeinde
und über die örtliche Presse angekündigt. Schauen Sie mal rein! Sicher finden auch Sie
etwas, das Sie interessiert.
Michael Ziebuhr
Samstag, 30. Mai, 20 Uhr, Christuskirche
Mit „Buckle Up“ und „Blugruv“. Rockmusik in außergewöhnlichem Rahmen, BenefizKonzert für die Christuskirche – Eintritt frei – Sammlung für den Erhalt der Christuskirche
Sommermusik
Sonntag, 27. Juni, 19 Uhr, Kreuzkirche
Musik mit der Kantorei und dem Flötenkreis – Leitung: Dorothee Peldszus-Rentel
Ich liebe dich
Sonntag, 2. August, 20 Uhr, Christuskirche
Lieder und Texte über die Liebe. Ein Abend für Liebende mit Bettina Puschmann und
Michael Ziebuhr
Veranstaltungen - Vorschau
Rock‘n‘Church
Sound & Soul – Frauengospelchor Rheurdt
Sonntag, 23. August, 17 Uhr, Christuskirche
Benefizkonzert zugunsten des Fördervereins Christuskirche
Ziegel-Lesung
Samstag, 29. August, 17 Uhr, Christuskirche
Angie Brauers, Renate Kloesgen, Helga Krauskopf, Birgit Kames und Rainer Felske
laden zu einer spannenden Zeitreise in die unbekannte Welt der Ziegelsteinherstellung
und der Menschen ein.
Eintritt frei – Sammlung für den Erhalt der Christuskirche
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Christuskirche
Kreuzkirche
Friedrich-Heinrich-Allee
Geisbruchstraße 22
Kirchencafé
1. Sonntag im Monat
Veranstaltungen - Vorschau
An jedem ersten Sonntag im Monat ist
Gelegenheit, noch auf eine Tasse Kaffee
oder Tee im umgestalteten hinteren Bereich der Kreuzkirche zu bleiben.
Sommermusik
Kirchencafé
1. Sonntag im Monat, 10 Uhr
Wir laden jeweils am ersten Sonntag des
Monats (außer in den Schulferien) vor
dem Gottesdienst zum Gespräch und
Kaffee ins Paul-Schneider-Haus ein.
Kantorei und Flötenkreise musizieren.
Die Gemeinde ist zum Mitsingen eingeladen.
Trauercafé
Abend für Liebende
Sonntag, 2. August, 20 Uhr
Wenn zwei Menschen sich gefunden haben und sich lieben, dann ist das etwas
ganz Besonderes, ja ein Geschenk Gottes.
Sich darüber freuen und dies zu feiern
mit Liebesliedern aus Pop und Rock und
Liebesgedichte und -geschichten, dazu
möchten wir sie herzlich einladen.
Michael Ziebuhr, Texte
Bettina Puschmann, Musik
16
Samstag, 27. Juni,
18 Uhr
4. Donnerstag im Monat:
25. Juni, 27. August, 24. September,
15 bis 16.30 Uhr
Für alle, die einen lieben Menschen verloren haben und trauern und das Gespräch
und die Begegnung suchen.
Nach einem gemeinsamen Anfangsritual
und Gespräch folgt dann die Begegnung
in einem lockeren Rahmen. Dazu gehören
auch ein Kaffeetrinken und eventuelle Verabredungen.
Kontakt: Margret Krolzig, Tel: 7 02 86;
Klaus Rosorius, Tel: 88 30.
Lutherhaus
Ebertstraße 57
Neues Angebot
Frauenfrühstück
Mirjamgottesdienst
Dienstags, 25. August, 29. September,
9 bis 11 Uhr
Sonntag, 30. August, 11 Uhr
Ich lade Sie ganz herzlich ein zur Vorbereitung des Mirjamgottesdienstes. Wir
treffen uns am 25. August um 18 Uhr im
Dietrich-Bonhoeffer-Haus.
Susanne Rosorius
Ökumenisches Gemeindefest
im Niersenbruch
Sonntag, 21. Juni, ab 10.30 Uhr
quer über die Fasanenstraße
Das traditionelle Stadtteilfest im Niersenbruch beginnt mit dem ökumenischen
Gottesdienst. Gefeiert wird bis zum
späten Abend mit Live-Musik und vielen
Aktionen für Kinder. Das leibliche Wohl
kommt dabei natürlich auch nicht zu kurz.
Die Kirche ist weiblich, jedenfalls ihre gemeindliche Basis. Zu unserer Gemeinde
gehören viele Frauen. Aber nicht alle haben in einer Gruppe ihre Heimat gefunden.
Viele wollen sich auch nicht regelmäßig
binden, weil sie ganz unterschiedlichen
Aktivitäten nachgehen. Es gibt gerade für
jüngere Frauen kaum Angebote.
Das muss nicht so bleiben. Einmal im Monat bieten wir ein Frühstück mit einem
kurz skizzierten Thema an. Worüber wir
nachdenken und miteinander ins Gespräch
kommen, bestimmen die Teilnehmerinnen.
An den letzten Dienstagen im Monat ist der
Tisch für alle gedeckt, die regelmäßig oder
gelegentlich kommen wollen.
Veranstaltungen - Vorschau
Ende August feiern wir in der Kreuzkirche den Mirjamgottesdienst zum Thema
„Weisheit ins Leben weben“. Frauen aus
dem Kirchenkreis Oberhausen haben sich
Gedanken darüber gemacht, wie gutes
und glückliches Leben aussehen kann:
wer Gott mitgehen lässt auf seinen Wegen, der findet Leben. Einige Verse aus
dem 8. Kapitel des Sprüchebuches lassen
Sophia, die personifizierte Weisheit, zu
Wort kommen.
Wir erheben einen Kostenbetrag für das
Frühstück und bitten um eine Anmeldung
im Gemeindebüro unter Telefon 9 13 40
oder [email protected]
Sprechen Sie mich an, wenn Sie mehr
erfahren oder das Frühstück mitgestalten
möchten.
Susanne Rosorius
17
Gottesdienste vom
1. Juni bis 31. August 2015
Datum
Lutherhaus
9.30 Uhr
Christuskirche
11.00 Uhr
Kreuzkirche
11.00 Uhr
07.06.2015
-
9.30 Uhr
GD zum Kirchentag
Langer
-
14.06.2015
Ziebuhr
Ziebuhr
T Langer
21.06.2015
T Roller
A Langer
Roller
28.06.2015
K.Rosorius
Muthmann
A K.Rosorius
05.07.2015
-
T S.Rosorius
9.30 Uhr
S. Rosorius
12.07.2015
-
Ziebuhr
9.30 Uhr
T Ziebuhr
19.07.2015
-
A K. Rosorius
9.30 Uhr
K.Rosorius
26.07.2015
-
Ziebuhr
9.30 Uhr
A Ziebuhr
02.08.2015
-
T S. Rosorius
9.30 Uhr
S.Rosorius
09.08.2015
-
K. Rosorius
9.30 Uhr
T K.Rosorius
16.08.2015
11.00 Uhr
Gemeindefest
-
-
23.08.2015
Ziebuhr
Ziebuhr
A S. Rosorius
29.08.2015
-
30.08.2015
-
Es werden folgende Abkürzungen verwendet:
GD Gottesdienst FG Familiengottesdienst
18
16.00 Uhr
Tauf-GD
S. Rosorius
K. Rosorius
A Abendmahl
Miriams-GD
S. Rosorius
T Taufe
Sommerkirche
Veränderte Gottesdienstzeiten
5. Juli bis 9. August, 9.30 Uhr
Durch die Ferien- und Urlaubszeit ist
auch die Personaldecke für Gottesdienste
und Amtshandlungen dünn. Wir haben
uns deshalb entschlossen, in der Zeit
der schulischen Sommerferien die Gottesdienstzeit in der Kreuzkirche vorzuverlegen. Wir können so mit einer Kirchenmusikerin und einem Pfarrer beide
Gottesdienste gestalten. Diese Regelung
gilt nur für die Zeit der Sommerferien.
Zusätzliche Gottesdienste
GD: Gottesdienst
GD im Paul-Gerhardt-Haus
letzter Donnerstag 15 Uhr, anschließend
Schmökercafé (außer an Feiertagen und
in den Sommerferien)
Kids-Go, Gottesdienst für Kids im
Dietrich-Bonhoeffer-Haus
jeden 1., 3. und 5. Sonntag 11 Uhr
jeden 2. und 4. Sonntag 9.30 Uhr
GD im Friederike-Fliedner-Haus,
Ringstraße 99-103
jeden Donnerstag 16 Uhr
GD im AWO Altenheim,
Markgrafenstraße 9-11
jeden 3. Donnerstag 10.30 Uhr
GD im St. Hedwig-Altenheim,
Sandstraße 37
erster oder zweiter Freitag 10 Uhr
GD im St. Josef Altenheim,
Walkenried-Straße 2
Foto: Wodicka
erster oder zweiter Freitag 10 Uhr
GD im St. Bernhard-Hospital in der
Kapelle
jeden Samstag um 10.30 Uhr
19
Pastorin i.R. Helga Klaus und das Lutherhaus
Als erste Pastorin des Kirchenkreises Moers arbeitete Helga Klaus vom 1. Oktober
1975 bis zum 10. Oktober 1995 in unserer
Gemeinde. Sie wurde für den damaligen
dritten Bezirk des Lutherhauses eingestellt.
Mit viel Elan und Ideenreichtum ging sie
in ihrer ersten Pfarrstelle an die Arbeit
und trug so zum lebendigen Gemeindeleben bei. Zu ihren Aufgaben zählten die
sonntäglichen Gottesdienste, die Leitung der Frauenhilfe, der Kindergottesdiensthelferkreis, die Katechumenen- und
Konfirmandenarbeit, die Planung und
Durchführung von Jugendfreizeiten, die
Jugend- und Altenbetreuung. Dazu kamen Besuche der Gemeindemitglieder:
zu Hause, im Krankenhaus und in den Altenheimen. Zu ihrem Gemeindebezirk gehörten damals rund 3.200 Mitglieder.
Die Gemeinde nahm rege teil, das Haus
platzte bald aus allen Nähten. So wurden
1982 zusätzlich Räume geschaffen, damit die notwendige Arbeit getan werden
konnte. Räumlichkeiten in der MoritzStraße wie auch ein Raum der Gemeindeverwaltung dienten zur besseren Verteilung der diversen Gruppenstunden.
Sieben Jahre wurde unter sehr beengten
Verhältnissen die Arbeit getan. Aber: „Gut
Ding will Weile haben“. Wieder dauerte es
sieben Jahre bis im Jahr 1989 erste Überlegungen zur Erweiterung des LutherHauses angestellt wurden. Damals hatte
die Kirchengemeinde Lintfort zusammen
mit dem Lutherhaus fünf Pfarrstellen, die
mit der Pfarrerin Heike Dargatz und den
Pfarrern Helmut Oelschlägel, Theodor
Münzenberg, Udo Brand besetzt waren.
20
Nun endlich war die Zeit für die Erweiterung des Lutherhauses gekommen. Der
Kamp-Lintforter Architekt Martin Schott
wurde mit der Planung und Durchführung
beauftragt. Sie wurden von dem Baukirchmeister Joachim Kaibel und dem Finanzkirchmeister Hermann Grotepaß begleitet.
Auch Helga Klaus war kaum zu bremsen.
Sie suchte Mitgestalter und stieß auf reges
Interesse. Ihr war es sehr wichtig, die Gemeinde mit auf den Weg zu nehmen, sie
mit einzubeziehen. Wer sich wertgeschätzt
und einbezogen fühlt, kann sich leichter
mit der Gemeindearbeit identifizieren. Lebendige Gemeinde war das Ziel!
So wurde aus den Entwürfen des Künstlers Dieter Sommer – damals Rektor der
Ernst-Reuter-Schule – das Glaskreuz für
den Kirchenraum ausgewählt. Ebenso
wurden die Gemeindeglieder bei der Gestaltung von Altar, Kanzel und Taufbecken mit einbezogen.
Die Umbaumaßnahmen des Lutherhauses
waren Ende September 1990 abgeschlossen. So konnte das Haus am Erntedanktag
in einem festlichen Gottesdienst eingeweiht
und der Gemeinde übergeben werden. Mit
der Erweiterung des Hauses eröffneten
sich auch neue Nutzungsmöglichkeiten.
So wurde die Mutter-Kind-Gruppen gegründet, dem „Kreuzbund“ und der Hausaufgabenhilfe eine Bleibe eingeräumt und
auch die Schulgottesdienste der Ebertschule konnten hier stattfinden.
Obwohl die Besucherzahlen in die Höhe
schossen, ließ sich die Gruppe der 35 bis
55-jährigen – ähnlich wie heute – nur auf
Ansprache auf eine Teilnahme ein. Durch
den regelmäßigen Konfirmanden- und
Katechumenunterricht bekam Pastorin
Klaus guten Kontakt zu den Eltern, die
dadurch auch bereit waren, bei manchen
Kirchenveranstaltungen die Ärmel hoch
zu krempeln.
Früh versuchte Helga Klaus mit Gemeindemitgliedern persönlich in Kontakt zu
kommen, um sie für die Sache der Gemeinde zu begeistern. Durch ihre vielen Hausbesuche wurde Pastorin Klaus
schnell klar, wo der Schuh drückte. Beten
kann helfen, es muss aber auch mit dem
Handeln verknüpft sein. Es stellte sich heraus, dass es immer nötiger wurde, einen
Gemeindeschwesterndienst für die Kirchengemeinde Lintfort aufzubauen. Frau
Margret Baaten war zeitweise die einzige
evangelische Gemeindeschwester, die
sich um die anfallenden Aufgaben kümmerte. Es gehörte damals wie auch heute
zu den Aufgaben der Kirchengemeinden,
sich um Kranke, Hilfsbedürftige und Alte
zu kümmern.
Gott sei Dank, die Zeiten haben sich geändert. Seit Einführung der Pflegeversicherung scheint alles bestens geregelt zu
sein. Aber wenn wir mit offenen Augen
durch die Welt gehen, wird uns bewusst:
Der Körper wird versorgt, die Seele bleibt
dabei aber manchmal auf der Strecke. Sie
benötigt mindestens ebenso viel Nahrung
wie der Körper. Vielleicht gelingt es uns
als Kirchengemeinde, diese Lücke sinnvoll zu füllen.
Helga Klaus stellte ihr Mitdenken und
Mitgestalten unserer Kirchengemeinde
Lintfort zwanzig Jahre als hauptamtlich
tätige Pastorin zur Verfügung und setzte
wichtige Fußstapfen. Ein Unfall führte
dazu, dass sie ihren Dienst vorzeitig quittieren musste. Sie unterstützte die Gemeinde als ehrenamtliche Mitarbeiterin
vorwiegend bei der Konfirmandenarbeit.
Auch heute ist sie gern bereit, sich bei unterschiedlichen begrenzten Projekten mit
einzubringen.
Ulrike Kaufmann
21
Bestimmen Sie die Entwicklung der evangelischen Gemeinde Lintfort mit:
Ihre Meinung ist gefragt!
Laufende und zukünftig zu erwartende
Veränderungen erfordern eine gründliche
Analyse, um die richtigen Maßnahmen zu
treffen, soweit die Theorie. In die Praxis
umgesetzt bedeutet dies: Die evangelische
Kirche Lintfort war und bleibt immer religiöser Mittelpunkt und Zufluchtsort. Seit
vielen Jahrzehnten begleitet die Kirchengemeinde die Jüngsten von der Taufe bis
zum Kindergarten. Ein intensiverer Kontakt findet nochmals zur Konfirmation
statt und später – jedoch nur für eine kurze
Zeit – zur Hochzeit.
Natürlich gibt es Aktivitäten für Teens, erwachsene Jugendliche und Menschen, die
sich für Chorgesang und Musizieren, Tanzen, Gesellschaftsspiele oder Handarbeit
interessieren. Doch erst wieder mit dem
Eintritt ins Alter bekommt die Kirche
eine größere Bedeutung, einerseits mit einer Vielzahl an Angeboten zur Freizeitgestaltung und als Träger von Pflegeinrichtungen.
In Zeiten knapper werdender Kassen
durch weniger Gemeindeglieder gilt es
nun, die bestehenden Angebote neu zu
bewerten. Viel wichtiger ist aber, Kenntnis über Wünsche und Vorstellungen zu
erhalten, die heute nicht berücksichtig
werden. Darüber hinaus stehen wichtige
Entscheidungen in unserer Gemeinde an,
was mit den vorhandenen Gebäuden, also
den Kirchen und Gemeindehäusern geschehen soll. Dass die Christuskirche aufwändig renoviert werden muss, hat sich
zwischenzeitlich herumgesprochen. Der
22
Umfang dieser Arbeiten ist jedoch noch
offen und stark abhängig von der Art der
zukünftigen Nutzung. Möchten Sie als
Gemeinde ein größeres Kulturangebot,
hat dies Folgen für die akustische Ausgestaltung des Kirchenraums. Dazu müssen
wir aber auch in Erfahrung bringen, welche kulturelle Ausrichtung von der Gemeinde gewünscht wird.
Wir freuen uns, dass sich mit Herrn Prof.
Dr. Georg Hauck von der Fakultät Kommunikation und Umwelt der Hochschule
Rhein–Waal ein sehr kompetenter Partner bereitgefunden hat, uns bei der Suche
nach den Antworten zu den oben genannten Fragen zu helfen. Diese Antworten
möchten wir über eine repräsentative
Befragung der Gemeinde erhalten. Dazu
wird ein Fragebogen entwickelt, in dem
Sie durch einfaches Ankreuzen Ihre Meinung kundtun.
Sie werden Gelegenheit haben, uns mitzuteilen, was Ihnen gefällt, was verbessert oder verändert werden muss und was
Ihrer Meinung nach am Angebot der ev.
Kirche Lintfort fehlt. Wir erhoffen uns
auch ausreichend Informationen, wie aus
Ihrer Sicht insbesondere die Christuskirche, aber auch die Kreuzkirche und die
Gemeindezentren genutzt werden sollen.
Zum Zeitplan: Der Fragebogen wird nun
im Rahmen einer Bachelorarbeit entwickelt. Dies dauert drei Monate. Wir bitten Sie an dieser Stelle schon einmal ganz
herzlich um Ihre Unterstützung, wenn es
im Verlauf des 3. Quartals 2015 heißt:
„Ihre Meinung ist gefragt – bestimmen
Sie die Entwicklung der evangelischen
Gemeinde Lintfort mit.“
Gunter Reichwein
Das Lutherhaus: Gebäude und Leben
Nach dem zweiten Weltkrieg wurden auf
der Zeche Friedrich-Heinrich in Lintfort
zahlreiche Arbeitskräfte benötigt. Durch
Zuzug aus dem Osten erhöhte sich die
Zahl der Gemeindeglieder in der Kirchengemeinde Lintfort sehr schnell.
Es wurde der dritte Bezirk gegründet.
1949 entstand diese weitere, für den Ostbezirk eingerichtete Gemeinde mit der
dritten Pfarrstelle.
Das Lutherhaus wurde auf der „Arbeiterseite“ Lintforts zuerst als Jugendheim gebaut. Mit staatlichen Fördermitteln konnte
es finanziert werden.
Für den Pfarrer des Bezirks III wurde in
diesem Haus auch die Wohnung eingerichtet und im Obergeschoss entstand eine
Einliegerwohnung. Die Pfarrwohnung
wurde 1953 aufgegeben und in die Räume
zog die Verwaltung ein.
Dieses erledigt die Verwaltungsaufgaben
der Lintforter Gemeinde. Dort konnte und
kann man sich anmelden zur Taufe, Hochzeit, Beerdigung usw. Das Gemeindebüro
ist dort weiterhin zu erreichen.
Als die Bewohnerzahl in diesem Wohnbezirk immer größer wurde, reichte das kleine Gemeindehaus nicht mehr aus. Unter
der damaligen Pfarrerin Helga Klaus wurde es durch einen schönen, modernen und
zweckmäßigen Anbau erweitert.
Unter der Leitung von Pfarrer Biermann,
der die Menschen zu gemeinsamen Aktionen bewegen konnte, haben sich in diesem großzügigen Gemeindehaus etliche
Aktivitäten angesiedelt. Es sind auch die
jährlichen Seniorenfreizeiten sehr beliebt.
Es treffen sich viele verschiedene Gruppen zu gemütlichen Runden.
Da sind die Frauen in Handarbeitskreis
und Frauenkreis, Kinder und Jugendliche verschiedener Altersstufen und viele
mehr. Sie alle verbringen gemeinsam
viele Stunden im Lutherhaus.
Eine kleine Gruppe treuer Ehrenamtlicher
betreut mit viel Freude die Gottesdienste
mit anschließender Kaffeerunde.
Mit Hilfe dieser Menschen und vieler anderer wird jährlich z.B. das Gemeindefest
gefeiert, das Osterfrühstück und die Seniorenadventsfeiern vorbereitet.
Wir bedanken uns im Namen der Gemeinde bei den Ehrenamtlichen für ihre Mitarbeit in der schwierigen Zeit der Vakanz
nach dem Abschied von Pfarrer Biermann
und wünschen weiterhin Gottes Segen,
viel Kraft und Spaß mit der neuen Pfarrerin Susanne Rosorius bei den zahlreichen,
unterschiedlichen Aufgaben.
Annelie Handrick
Die Pfarrer der Pfarrstelle III
1949 bis 1964 Pfarrer Heinz Ebert
1965 bis 1975 Pfarrer Hartmut Bender
1975 bis 1995 Pfarrerin Helga Klaus
1997 bis 2013 Pfarrer Gerhard Biermann
seit 2015 Pfarrerin Susanne Rosorius
23
Mitgliederversammlung des Fördervereins
Auf der diesjährigen Mitgliederversammlung unseres Fördervereines am
17. März standen Vorstandswahlen an.
Für die nächsten zwei Jahre sind gewählt:
Vorsitzender: Lutz Zemke
stellvertretender Vorsitzender: Alfred Wiesner,
Kassenwartin: Ulrike Kaufmann
Schriftführerin: Birgit Kames
Beisitzer: Roswitha Dudek, Renate Wallbott, Werner Bach, Jürgen Moser und Jochen Brandt
Ausgeschieden ist Erwin Hartung – für
seine Mitwirkung möchte ich mich an dieser Stelle herzlich bedanken.
Weitere Themen der Mitgliederversammlung waren Geschäfts- und Kassenbericht
und die Planungen von Aktivitäten in der
nächsten Zeit wie die Beteiligung an den
Weihnachtsmärkten oder beim Stadtfest.
In den zwei vergangenen Jahren Vereinstätigkeit konnten insgesamt ca. 35.000
Euro als Spendengelder und Mitgliedsbeiträge eingenommen werden.
Gemäß unseres Vereinszwecks wurde
diese Summe an die Kirchengemeinde
überwiesen und einem gesonderten Konto
im Haushalt zugeführt. Alle vom Förderverein hoffen darauf, dass die geplanten
Umbaumaßnahmen der Christuskirche
alsbald, in welcher Form auch immer, angegangen werden. Aus Sicht des Fördervereines sollte schon wahrnehmbar werden, dass die Sammelaktivitäten auch zu
einem spürbaren Ergebnis führen – das
gilt auch für die Spendenden.
Eine große Resonanz hatte und hat die
Aktion mit den Mauersteinen – hier wird
im Vorraum der Christuskirche an der Stele sichtbar, wie viele Menschen sich mit
der Christuskirche identifizieren.
Mit dem Arbeitskreis Kirche und Kultur
(AKKU) hat sich eine Gruppe von engagierten Menschen gefunden, die die Christuskirche als besonderen Veranstaltungsort der Öffentlichkeit nahe bringen wollen.
Aus Sicht des Fördervereines sollte auch
ein besonderes Augenmerk auf das Jahr
2017 gelegt werden, denn in diesem Jahr
wird unsere Gemeinde 100 Jahre alt.
Lutz Zemke
Förderverein Christuskirche e.V. (Amtsgericht Kleve, Vereinsregister Nr. 1558)
Vereinsanschrift: Ev. Gemeindeamt Lintfort, Ebertstr. 57, 47475 Kamp-Lintfort
E-Mail: [email protected]
Spendenkonto: Sparkasse Duisburg, Konto-Nr.: 0200244820, BLZ: 350 500 00
oder IBAN: DE70 3505 0000 0200 2448 20, BIC: DUISDE33XXX
24
Der neue Vorstand des Fördervereins (v.l.n.r: Jürgen Moser, Birgit Kames, Alfred
Wiesner, Renate Wallbott, Lutz Zemke, Jochen Brandt, Ulrike Kaufmann, Werner Bach,
Roswitha Dudek))
25
26
Aussicht auf den Anbau
Ostern in der Christuskirche
Die Bewohner beobachten genau, was
so an unserem Anbau passiert. Es wird
die Verklinkerung diskutiert. Wie weit
sind die Fenster eingesetzt? Wie wird
der Innenausbau sein? Wo befinden sich
welche Räume? Werden alles Einzelzimmer? Die Autos der verschiedenen
Firmen stehen davor. Man sieht immer
ein geschäftiges Treiben. Interessant!
Der letzte Sturm hat dem Bau keinen
Schaden zu gefügt. Glück gehabt! Man
hofft weiterhin auf gutes Wetter, damit
keine Verzögerung eintritt – natürlich
auch, um näher am Geschehen sein zu
können.
Barbara Evers
Der Gottesdienstbesuch am Gründonnerstag in unseren Räumlichkeiten und
der Ostergottesdienst zusammen mit der
Gemeinde in der Christuskirche ist für
unsere Bewohner von großer Bedeutung.
Dieses Mal durften wir einer Taufe beiwohnen. Der Enkel einer Mitarbeiterin
war der Täufling. Das war ein frohes Ostererlebnis.
Ebenso sind wir dankbar, im Gottesdienst
integriert zu sein. Wir danken allen, die
uns beim Rücktransfer helfen und begleiten.
Barbara Evers
Neuer Heimbeirat im Friederike Fliedner-Haus
Jeweils für zwei Jahre wird der Beirat
im Friederike-Fliedner-Haus gewählt. Im
März stand die Wahl an und die Aufgaben
wurden neu verteilt:
1. Vorsitzende: Frau Treu
2.Vorsitzender: Herr Bergmann
Vertreterin für den öffentlichen Bereich
und Seniorenrat: Frau Mück
Beisitzerinnen: Frau Jansen und Frau
Renkiewicz.
Bei Frau Lasnig bedanken wir uns für ihre
Mitarbeit. Für den neuen Beirat wünschen
gute Zusammenarbeit und gutes Gelingen.
Barbara Evers
Termine im Friederike-Fliedner-Haus
Mittwoch, 17. Juni, 10 Uhr
Wir besuchen die KiTa Regenbogen
Samstag, 20. Juni, 11 Uhr
Sommerfest „Schlagercocktail“
Dienstag, 23. Juni
Rollstuhlausflug
Mittwoch, 8. Juli, 10 Uhr
Die KiTa Regenbogen besucht uns
Mittwoch, 15. Juli, 14.30 Uhr
Tanzcafé in der Tanzschule Wille für Demente und Senioren
Donnerstag, 16. Juli, 10 Uhr
Die KiTa Regenbogen besucht uns
Sonntag, 25. Juli, 10 Uhr
Frühschoppen
27
Kita
Regenbogen
Ein ganz „normaler“
Vormittag
6 Uhr, der Wecker klingelt. Raus aus dem
Bett, duschen, Kaffee trinken und rein ins
Auto. Bei beschwingten Rhythmen fahre
ich in Richtung Kita. Fröhlich, denn ich
freue mich auf den Tag, zumal der Wetterbericht für heute ein wenig Sonnenschein
versprochen hat. Welcher Tag ist heute?
Oh, Mittwoch. Also nicht auf der Seite der
Kita parken, da ist heute die Straßenreinigung unterwegs. Parkplatz suchen: Puh,
den letzten erwischt.
Jetzt rein in die Kita mit einem fröhlichen
guten Morgen für die Kolleginnen, die
Frühdienst machen. Die sehen gar nicht
fröhlich aus. Zwei Kolleginnen haben sich
krank gemeldet. Okay, wird schon gehen.
Die ersten Kinder sind seit 7 Uhr da und
möchten frühstücken. Also Getränke hinstellen und Obst und Gemüse aufschneiden. Den Kindern schmeckt es und sie erzählen vom Vortag. Nur etwas stürmisch,
denn der erste Becher mit Milch fliegt
quer über den Tisch. Nicht schlimm, kann
ja passieren. Aufwischen und gut.
Immer mehr Eltern treffen mit ihren Kindern ein, haben dies und jenes noch zu
besprechen. Zwei Kinder wollen an der
Staffelei malen, benötigen Hilfe. Schnell
das Elterngespräch beenden. Farben auffüllen, Schwämmchen holen. Inzwischen
ruft ein Kind „Bin fertig“ aus dem Waschraum. Helfen und noch mal daran erinnern, die Hände zu waschen. „Bitte denkt
28
ans Frühstücken“, höre ich mich sagen,
als ein Schrei auf dem Bauteppich ertönt.
Jemand hat jemanden einen besonderen
Duplo-Stein „geklaut“. Beratend zur Seite stehen. Telefon: Eine Mutter meldet ihr
Kind krank. Eigentlich wollte ich heute
mit den Maxis am Projekt „Kirchenmäuse“ weiterarbeiten. Telefon: ein Vertreter,
der sein Sortiment anpreist.- Kein Bedarf.
Jetzt zu den Maxis. Oh nein, eine Pfütze
auf dem Boden, die Toilette war zu weit
weg. Umziehen. Jetzt aber, Maxigruppe.
30 Minuten Ruhe und Zeit mich mit den
Großen zu beschäftigen, die eigentlich
lieber auf dem Spielplatz wollten.
Wie viele Kinder sind eigentlich zum Essen da? 48 Kinder, Essen aus der Truhe
nehmen, Behälter vorbereiten. Essen für
die Allergiker nicht vergessen!
Inzwischen ist es 11 Uhr. Ich esse schnell
noch mein Frühstück, einen Kaffee dazu.
„Kannst du mit mir spielen?“ Wir spielen Memory. Ich verliere haushoch, zwischendurch kommt immer wieder eins der
Kinder und benötigt Hilfe. Die Zeit läuft,
es ist 12 Uhr. Die Glocken läuten und alle
Kinder wissen, es ist Essenszeit. Hände
waschen, beten und ab zum Essen. Alle
haben Hunger, alle reden miteinander. Es
ist eine laute, fröhliche Runde.
Nach dem Essen kurze Ruhezeit, wieder
spielen, reden, malen, basteln, bauen und
dann ab nach Haus.
Diese kurze Momentaufnahme zeigt, wie
„normale“ Tage ablaufen. Eine Erzieherin, die nur spielt und Kaffee trinkt, wird
vergebens gesucht (Das tut sie manchmal
auch, aber nicht nur).
M.Brosig
Ausgestattet mit Stadtplänen geht es zuerst auf Entdeckungstour durch den Niersenbruch, und auch Stadtbücherei und
Rathaus werden vor unseren Haien nicht
sicher sein.
Haie im Niersenbruch?!
Nicht nur dort, bald auch in ganz KampLintfort, denn unsere diesjährigen Vorschulkinder haben sich als Gruppe den
Namen „Haifischgruppe“ gegeben.
Um für die Einschulung gut gerüstet zu
sein, erkunden sie in den kommenden Wochen ihre Umgebung.
Zum Abschluss der Entdeckerzeit steht
dann eine etwas weitere Tour auf dem
Plan: mit Bus und Bahn geht es zum Ausflug bis nach Duisburg. Am Ende dieses
Reisetages wartet dann die gemeinsame
Übernachtung in der Arche.
Die letzte große Etappe ist dann die Verabschiedung der Vorschulkinder bei unserem Rausschmiss, und schon kann die
Schulzeit beginnen!
Elke Biersa
29
Taufen:
vom 16. Januar 2015
bis 17. April 2015
Goldene Hochzeit:
Heinz-Walter und Gerda Opretzka,
geb. Sweekhorst
Jochen Brandt - Friedhofsgärtnerei
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individuelle Trauerfloristik/Sargschmuck
Kranzbinderei ab nur 65 €
Grabneuanlagen + Grabumgestaltungen
Dauergrabpflege ab 54 € + MwSt. im Jahr
Auffüllarbeiten bei Absackungen
Schalenbepflanzung
Gehölzschnittarbeiten
Gieß- und Pflegeservice bei Urlaub
und Krankheit
 Bringservice für Blumen und Grabkerzen
zum Grab
Ihr zuverlässiger Friedhofsgärtner
auf den Friedhöfen Dachsberg,
Kamp + Hoerstgen
Mühlenstraße 216-218, 47475 Kamp-Lintfort,
Telefon 0 28 42 - 44 59 und 4 18 97
Telefax 0 28 42 - 4 18 97
30
Lee-Ane Preuss, Moerser Str. 408
Lasse Maximilian Lipp, Bussardweg 35
Ella-Katharina Stüning, Klosterstr. 4
Nick-Alexander Stüning, Klosterstr. 4
Filo Matilda Siegert, Theodor-Storm-Str. 20 c
Greta Elise Siegert, Theodor-Storm-Str. 20 c
Luisa Neumann, Nelly-Sachs-Weg 21
Jonas Schöller, Nelly-Sachs-Weg 21
Daris Aleksandar Pape, Posener Str. 10
Beerdigungen:
Theodor Baas,
Fliederstr. 54, 84 Jahre
Brigitte Göbbels, geb. Schütz,
Kranichweg 7, 67 Jahre
Hans-Joachim Neumann,
Am Kahlenhof 16, 57 Jahre
Johannes Rudolf Tryzna,
Ringstr. 99–103, 82 Jahre
Gisela Krüger,
früher Schulstr. 2, 89 Jahre
Vera Kirchefer, geb. Schewzowa,
Sandstr. 37, 84 Jahre
Wilma Fallasch, geb. Engel,
Rheinstr. 1d, 73 Jahre
Greta Attig, geb. Möller,
Moerser Str. 412, 86 Jahre
Uwe Gebhard,
Georgstr. 20b, 72 Jahre
Doris Borgers, geb. Pluskat,
Markgrafenstr. 13, 74 Jahre
Renate Tonndorf, geb. Julich,
Amselstr. 11, 87 Jahre
Elfriede Kaiser, geb. Treeter,
Rundstr. 41, 90 Jahre
Manfred Gratzki,
Husemannstr. 7, 65 Jahre
Ursula Zilles, geb. Barth,
Markgrafenstr. 11, 82 Jahre
Helga Rack, geb. Malwig,
Steinweg 3, 65 Jahre
Udo Pfaff,
Moerser Str. 216, 59 Jahre
Horst Bohn,
Möhlenkampstr. 3 b, 82 Jahre
Irmgard Kaiser, geb. Walpusky,
Hermann-Löns-Weg 49, 81 Jahre
Ella Göting, geb. Neubauer,
Moerser Str. 61, 91 Jahre
Gisela Adams, geb. Leles,
Sandstr. 37, 90 Jahre
Ilse Hellberg, geb. Kramer,
Markgrafenstr. 11, 85 Jahre
Horst Hirche,
früher Sandstr. 37, 91 Jahre
Elfriede Meyer geb. Wölk,
Ringstr. 99, 67 Jahre
Edelward Schneitler,
Lessingsstr. 28, 80 Jahre
Hildegard Rennen,
Cäcilienstr. 43, 90 Jahre
Edith Ramacher, geb. Leßer,
Markgrafenstr. 11, 85 Jahre
Helene Duda geb. Dargatz,
Walkenried Str. 2, 92 Jahre
Günter Schmidt,
Bgm.-Schmelzing-Str.59, 78 Jahre
Helmut Maas,
Michaelstr. 12 b, 80 Jahre
Irmgard Schnieber, geb. Hille,
Markgrafenstr. 11, 86 Jahre
Rosa Kutz, geb. Stuchlick,
Walkenriedstr. 2, 91 Jahre
Beerdigungsinstitut
Johann Roosen GmbH
Inhaber Familie Otto
Den letzten Weg würdevoll gestalten...
Bei uns können Sie in privater Atmosphäre Abschied nehmen.
Aufbahrungsräume - Trauerhalle - Caféteria
Telefon: 0 28 42 / 9 16 14, Friedrichstraße 16, 47475 Kamp-Lintfort
31
Anschriften
www.kirche-lintfort.de
Pfarrbezirk I Pfarrer Peter Muthmann und Pfarrerin Elke Langer,
Fasanenstraße 12
Tel.: 4 29 21 AB
(Sprechzeiten nach telefonischer Absprache)
Fax: 92 85 38
E-Mail: [email protected]
Paul-Gerhardt-Haus, Fasanenstraße 10
Hausmeisterin Irma Grinwald-Gutjar, Von-Stauffenberg-Straße 47
Pfarrbezirk II Pfarrer Michael Ziebuhr, Fr.-Heinrich-Allee 22
(Sprechzeiten nach telefonischer Absprache)
E-Mail: [email protected]
Tel.: 4 29 21
Tel.: 8 10 11
Tel.: 33 08 60 AB
Christuskirche und Paul-Schneider-Haus, Friedrich-Heinrich-Allee 22 Tel.: 9 08 27 41
Küster und Hausmeister Erwin Hartung
Mobil: 01 52 34 01 53 12
Pfarrbezirk III Pfarrerin Susanne Rosorius
E-Mail: [email protected]
Tel.: 92 86 03
Lutherhaus, Ebertstraße 57
Hausmeisterin Marion Köster, Eyller Straße 117a
Tel.: 91 34 19
Tel.: 3 08 69
Pfarrbezirk IV Pfarrer Klaus Rosorius Geisbruchstraße 22
E-Mail: [email protected]
Tel.: 88 30 AB
Fax: 90 89 26
Kreuzkirche und Dietrich-Bonhoeffer-Haus, Geisbruchstraße 22
Küster und Hausmeister Alfred Wiesner, Breslauer Straße 6c
Tel.: 6 06 50
Tel.: 7 16 93 70
Vorsitzender des Presbyteriums:
Pfarrer Klaus Rosorius
Tel.: 88 30 AB
Finanzkirchmeisterin: Angelika Hennig, Danziger Straße 29
Tel.: 55 96 94 AB
E-Mail: [email protected]
Mobil: 0 17 81 47 51 44
Personalkirchmeisterin: Birgit Lötters, Anne-Frank-Straße 29
Mobil: 0 17 32 65 62 19
Baukirchmeister: Helmut Krolzig, Steinweg 16
E-Mail: [email protected]
Tel.: 7 02 86
Mobil: 0 16 06 36 23 31
Kinder- und Jugendarbeit:
Jugendbüro (Torsten Kapturek), Ebertstraße 57
Tel. und Fax: 91 34 16 AB
E-Mail: [email protected]
Claudia Steger
32
Tel.: 0 28 43 / 13 21
E-Mail: [email protected]
Kirchenmusik: Kantorin Dorothee Peldszus-Rentel, Tel.: 0 28 45 / 29 03 99 AB
E-Mail: [email protected]
Kindergarten Regenbogen (Leiterin: Marianne Terschlüsen)
Tel.: 8 10 99
Geisbruchstraße 24
E-Mail: [email protected]
Familienzentrum Arche (Leiterin: Elke Biersa)
Tel.: 47 03 40
Fasanenstraße 10a
E-Mail: [email protected]
Gemeindebüro (Britta Kaiser), Ebertstraße 57
Tel.: 9 13 40
Öffnungszeiten:
Fax: 91 34 22
Dienstag bis Freitag 9 bis 12 Uhr
E-Mail: [email protected]
Ev. Altenpflegeheim Friederike-Fliedner-Haus, Ringstraße 99-103
Tel.: 9 13 30
Geschäftsführung und Einrichtungsleitung: Ralph Simon
Fax: 91 33 15
Stellv. Einrichtungsleitung und Pflegedienstleitung: Barbara Maslewski.
E-Mail: info@friederike-fliedner-haus.de
Grafschafter Diakonie gGmbH – Diakonisches Werk Kirchenkreis Moers
Dienststelle Lintfort, Konradstraße 86
Tel.: 9 28 42 0
Leiter: Ingo Fritsch
Fax: 9 28 42 29
E-Mail: [email protected]
Internet: www.diakonie-moers.de
Ambulante Pflege
Tel.: 5 62 98
Leiterin: Vanessa Schneymann
Fax: 9 18 64
Geisbruchstraße 19
Öffnungszeiten: Montag bis Freitag 8 bis 16 Uhr
Fairhandels-Zentrum, Vertrieb von fairgehandelten Waren, Fair-rhein e.V,
Schulstraße 141
Tel.: 7 03 96
Evangelische Beratungsstelle Duisburg/Moers
Humboldtstr. 64. 47441 Moers-Vinn
Tel.: 0 28 41 / 9 98 26 00
Bankverbindungen der Kirchengemeinde Lintfort
Kontoinhaber: Ev. Verwaltungsamt im Kirchenkreis Moers
Verwendungszweck: Kenn-Nr. 3112
Bank für Kirche und Diakonie -KD-Bank- (BLZ 350 601 90), Konto-Nr. 880 3112 003
oder IBAN: DE65 3506 0190 8803 1120 03, BIC: GENODED1DKD
33
Neue Konfis werden begrüßt
Wir sind Kirche!
Schon am 8. März erlebten die neuen
Konfirmandinnen und Konfirmanden einen lebendigen Nachmittag. Sie wurden
in einem peppigen Jugendgottesdienst in
der Kreuzkirche mit viel Musik, Videospots und Anspielen begrüßt. „Nehmt einander an, wie Christus uns angenommen
hat zu Gottes Lob“ war das Thema.
Vierzehn Tage später. Dienstagnachmittag
im Lutherhaus. Das Haus bricht aus allen
Nähten. Über 60 neue Konfirmandinnen
und Konfirmanden sowie 11 Teamer kommen zum Konfitag zusammen. Eine Premiere. Das Team hat sich einiges überlegt. Die
neuen Konfis sollen in Gemeinde hinein
schnuppern. In Workshops können sie die
Teamer, sich gegenseitig und natürlich einen Bereich von Gemeinde kennen lernen.
Schnell teilen sich alle auf in kleinere
Gruppen. Und schon geht’s los. Bei Tobi
und Dirk gibt’s ein Gemeindequiz mit einigen Aha-Erlebnissen. In der Jugendetage
lernen die Konfis den Jugendleiter „Kappi“
kennen und sind sofort im Spiel. Kantorin
Dorothee Peldszus-Rentel sitzt mit 15 singungewohnten Konfis zusammen und studiert ein einfaches Gospel ein. Und siehe
da, es macht sogar Spaß.
Aus dem großen Saal dröhnen rhythmisch Trommeln und Cajon und Pfarrer
Peter Muthmann erklärt einige grundsätzliche Rhythmusarten. Während im Sitzungszimmer Jugendleiterin Claudia Steger eine Gruppe im Basteln christlicher
Symbole anleitet, ist es in einem anderen Raum ganz still, denn Pfarrerin Elke
Langer macht mit einigen Interessierten
meditative Körper- und Konzentrationsübungen.
(Fortsetzung Seite 35)
Konfi-Cup
Auch dieses Jahr fand wieder ein Fußballturnier für Konfirmanden vom Kirchenkreis
Moers statt. Das Lintforter Team erreichte als Titelverteidiger leider nur den 3. Platz. In
spannenden Spielen konnte dieses Jahr Moers den Cup gewinnen und zum Endturnier
nach Mönchengladbach fahren.
Torsten Kapturek
Nach 25 Minuten wird rotiert und alle suchen sich eine neue Gruppe. Natürlich
kommt auch das leibliche Wohl nicht zu
kurz. In der Lutherhausküche wird unter
Anleitung von Michaela Lammersdorf und
Pfarrerin Susanne Rosorius Waffelteig angerührt und gebacken. Und natürlich be-
kommen alle die Waffelherzen mit auf
die Reise in die nächste Runde.
Schließlich noch ein Bild auf dem Vorplatz – über 70 Konfis und Teamer bilden ein Gebäude: Ja, wir sind Kirche!
Klaus Rosorius
Junge Talente musizieren
Unter diesem Motto stand die Musikalische
Vesper in der Christuskirche am 19. April.
Wer sich trotz schönem Wetter und einigen
anderen Veranstaltungen aufgemacht hatte,
um rund fünfundvierzig Minuten Musik aus
ganz verschiedenen Epochen zu erleben,
wurde belohnt. Den Schwestern Constanze
(Violine) und Miriam Ganß (Klavier) zuzuhören war ein Genuss. Auch Hannes Rentel
war am Klavier zu hören. Der Flötenkreis
mit Helga, Lorena, Anna Lena, Tabita
(Sopranflöte), Samira, Marlin, Hannes
und Paula (Altflöte) und Benedikt (Tenorflöte) lockerte das Programm auf und
machte es ein wenig bunter. Die jungen
Künstler wurden mit einem langen Applaus verabschiedet und wir danken für
die Zeit und Mühe, die sie investierten,
um uns mit ihrer Musik zu erfreuen!
Dorothee Peldszus-Rentel
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Großes Gemeindefest
Nehmt einander an, wie Christus euch angenommen
hat zu Gottes Lob
Sonntag, 16. August, Lutherhaus
Die Jahreslosung aus dem Römerbrief ist
das Leitwort des diesjährigen Gemeindefestes. Seit 60 Jahren gibt es das Lutherhaus, seit 25 Jahren den Anbau mit Gottesdienstraum und Küche. Gerade diese
beiden Räume sind unverzichtbar für das
gemeindliche Leben an der Ebertstraße
und Anlass genug, miteinander zu feiern.
Wir beginnen um 11 Uhr mit einem Familiengottesdienst. Anschließend präsentieren sich alle Gruppen und Kreise der Gemeinde. Für ein vielfältiges kulinarisches
und musikalisches Angebot für Groß und
Klein wird gesorgt. Hoffen wir, dass wir
bei gutem Wetter auch den Außenbereich
nutzen und einen fröhlichen Tag verbringen können.
Susanne Rosorius
Mutter-Kind-Freizeit auf Borkum
9. bis 16. Oktober 2015
Leistungen:
• 7 Übernachtungen in 1-4 Bett-Zimmern
• Vollpension (3 Mahlzeiten)
• Fahrtkosten für Zug und Fähre (incl.
zentralem Gepäcktransport im Gemeinde-Bus)
• Kurbeitrag
Info: www.blinkfuer-borkum.de
Die Ev. Kirchengemeinde Lintfort führt
unter Leitung von Katja Hellwig und Renate Rusch wieder eine Mutter-Kind-Freizeit für Kinder und Jugendliche in jedem
Alter auf Borkum durch. Es sind noch einige Plätze frei.
Bei Interesse melden Sie sich bitte bei
Renate Rusch, Tel. 0 28 41 / 100–225 oder
[email protected]
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