7. Klinische Tagung der DGfS 2015 am 18. und 19.September 2015

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7. Klinische Tagung der DGfS 2015 am 18. und 19.September 2015 in Göttingen „Sexualität ohne Körper? Körper ohne Sexualität?“ Liebe Kolleginnen und Kollegen, Bei der Vorbereitung und Planung der 7. Klinischen Tagung hat sich der Fort‐ und Weiterbildungsaus‐
schuss der Deutschen Gesellschaft für Sexualforschung die alten Fragen nach dem Verhältnis von Körper, Sexualität und Geschlecht neu gestellt: Gibt es Sexualität ohne Körper? Gibt es Körper ohne Sexualität? Gibt es Geschlechter ohne Körper? Gibt es Körper ohne Geschlecht? Wieviel Körper und welche Körper braucht welche Sexualität? Uns – und sicher auch Ihnen – fielen noch einige Fragen mehr ein! Im Verlauf der Tagung sollen Fragen nach den vielfältigen Zusammenhängen von Sexualität, Körper und Geschlecht praxisnah gestellt und diskutiert werden können. Wir laden Sie also ganz herzlich zur Teilnahme und zum kräftigen Mit‐Wirken ein – es erwartet Sie ein reichhaltiges Tagungsprogramm! Wir freuen uns, dass wir für die drei Hauptvorträge Expertinnen und Experten für die Themen Kör‐
pertherapie bei sexuellen Störungen, Pädosexualität und zu Fragen der Geschlechtsidentität gewin‐
nen konnten. Im Vergleich zu den bisherigen Klinischen Tagungen ist es uns gelungen, die Anzahl der Kleingrup‐
penarbeiten in Form von themenzentrierten Workshops und Fallarbeits‐ / und Supervisionsgruppen deutlich zu erhöhen. Wir hoffen, dass Sie durch die Tagung entsprechend Ihres Tätigkeitsfeldes und Interesses Anregungen und konkrete Unterstützung für Ihren Arbeitsalltag in Beratung, Therapie und Praxis erhalten. Zur Orientierung und für Ihre individuelle Tagungsgestaltung finden Sie im Programm zu jeder Einzel‐
veranstaltung eine Inhaltsangabe sowie eine kurze Beschreibung zur Person und zum Tätigkeitsfeld der Referentin bzw. des Referenten. Wir hoffen, mit diesem Programm die aktuellen Fragen und Entwicklungen in der Praxis, aus der Pra‐
xis und für die Praxis auf der klinischen, therapeutischen sowie beraterischen Ebene aufgenommen zu haben, und wünschen uns eine lebendige, interessante, lustvolle und konstruktive Tagung. Der Fort‐ und Weiterbildungsausschuss der Deutschen Gesellschaft für Sexualforschung Programmder7.KlinischenTagungderDGfSam18.und19.09.2015inGöttingen
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7. Klinische Tagung der Deutschen Gesellschaft für Sexualforschung 2015 ‐ Programm Freitag, 18. September 2015 15.00 – 15.15 Uhr Eröffnung der Tagung Dr. Annette Schwarte und Dr. Jörg Signerski‐Krieger für den Fort‐und Weiterbildungsausschuss Begrüßung: Prof. Dr. Peer Briken Vorsitzender der Deutschen Gesellschaft für Sexualforschung Prof. Dr. Jens Wiltfang Leiter der Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie der Universitätsmedizin Göttingen 15.15 – 15.55 Uhr Hauptvortrag: Sexualität beginnt im Tanz zwischen Eltern und Kind Ergebnisse aus Säuglingsforschung, Neuropsychologie und körperorientierter Therapie: Anre‐
gungen für die Paar‐ und Sexualtherapie Dr. Marianne Eberhard‐Kaechele und Dr. Ruth Gnirss Im Säuglingsalter und in der erwachsenen Sexualität spielen nonverbale Interaktionen eine wesentli‐
che Rolle. Ergebnisse aus der Säuglings‐ und Kleinkindforschung, der neuropsychologischen Hirnfor‐
schung und der körperorientierten Psychotherapie ermöglichen uns ein neues Verständnis für indivi‐
duelle Schwierigkeiten, die in der Partnerschaft und in der sexuellen Begegnung vorkommen. Dieses Verstehen bildet die Grundlage für Bewegungsexperimente, die neue Erfahrungen ermöglichen. Die körperpsychotherapeutische Technik des „verdeckten Vorgehens“ geht dabei indirekt (funktional, abstrakt oder symbolisch) in Bewegung auf Probleme ein, so dass Stärken erschlossen werden, ohne Ängste und Scham der Patienten zu mobilisieren. Sexualität kann auf diese Weise in Einzel‐, Paar‐ und Gruppentherapien thematisiert werden. 15.55 – 16.15 Uhr 16.15 – 16.45 Uhr Plenardiskussion Pause Programmder7.KlinischenTagungderDGfSam18.und19.09.2015inGöttingen
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16.45 – 18.15 Uhr Parallele Workshops (WS 1 – WS 5) und Supervisions‐ / Fallarbeitsgruppen (SV1 + SV2) WS 1: Physiotherapeutische Behandlung sexueller Störungen Astrid Landmesser In diesem Workshop werden Sie physiotherapeutische Vorgehensweisen bei Störungen der Sexuali‐
tät kennenlernen. Der Beckenboden hat eine sehr große Bedeutung bei Vaginismus, Dyspareunie, Orgasmusstörungen und der weiten Scheide. Bei Männern sind die Erektionsstörungen, Orgasmus‐
störungen und Ejaculatio praecox zu nennen. Patientinnen und Patienten mit diesen Krankheitsbil‐
dern stellen sich regelmäßig in meiner Praxis vor. Welche physiotherapeutischen Therapieoptionen ich auf die einzelnen Krankheitsbilder oder Störungen anwende, stelle ich Ihnen in einem Vortrag vor. Sie lernen auch Ihren Beckenboden kennen und werden anschließend das An‐ und Entspannen Ihres Beckenbodens besser wahrnehmen. WS 2: Sexualität im Alter? Prof. Dr. Gunter Schmidt Das Fragezeichen im Titel ist zweifach begründet. Zum einen leben Ältere in der Regel in längeren Beziehungen, so dass kaum zu entscheiden ist, ob ihr sexuelles Verlangen, ihre sexuellen Probleme und die Bedeutung, die der Sex für sie hat, von Alter oder Dauer oder beidem beeinflusst wird, also ob es eine spezifische Alterssexualität gibt. Zum anderen stellt das Fragezeichen im Titel infrage, dass Sex im Alter generell für wünschenswert erklärt wird, weil gute Gründe dafür sprechen können, sich im Alter (oder in längeren Partnerschaften) von dem oft komplizierten und anstrengenden Lebensbe‐
reich „Sexualität“ gelassen zu verabschieden ‐ und dieser Abschied zugleich noch die Kränkungen durch sichtbaren körperlichen Verfall mildert. Um diese Fragen, empirisch und klinisch, wird das Se‐
minar kreisen. Wer Lust hat auf eine Erkundung (für die meisten: der Zukunft), ist herzlich eingela‐
den. WS 3: Arbeiten mit transidenten Jugendlichen und jungen Erwachsenen Welche Themen sind zentral, was hilft wirklich? Dr. Sophinette Becker und Paul G. Herrmann Welchen Schwierigkeiten und Konflikten begegnen junge Trans*Menschen in ihrer Entwicklung? Welche Möglichkeiten der Unterstützung gibt es und was hilft wirklich? Welche psychosozialen Be‐
dürfnisse sind zentral auf dem Weg von transidenten Jugendlichen und jungen Erwachsenen? Wel‐
che Rolle spielt Psychotherapie? Macht der sogenannte Alltagstest überhaupt irgendeinen Sinn? Die‐
se und weitere Fragestellungen wollen wir ‐ auch kontrovers – mit den Teilnehmer_innen diskutie‐
ren. Programmder7.KlinischenTagungderDGfSam18.und19.09.2015inGöttingen
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WS 4: Sexualität bei Patienten mit Borderline‐Störungen Dr. Jörg Signerski‐Krieger Die Borderline‐Persönlichkeitsstörung (BPS) ist mit einer Punktprävalenz von 0,8% ‐ 2% in der Allge‐
meinbevölkerung ein für die Psychiatrie häufiges Krankheitsbild. Sexuelle Probleme bei Patienten mit einer BPS werden nicht selten im klinischen Alltag beobachtet. Die unterschiedlichen sexuellen Prob‐
leme/ Störungen und ein möglicher therapeutischer Umgang damit sollen erörtert und diskutiert werden. WS 5: Internet‐Sex‐Sucht‐ Medienhype oder klinisch relevantes Problem? Dr. Andreas Hill Das Phänomen süchtigen Verhaltens bzgl. sexueller Inhalte und Kommunikation via Internet wird zu Recht kritisch betrachtet. Im Workshop soll gezeigt werden, dass es sich dabei nicht nur um ein von konservativen oder technikfeindlichen Medienvertretern erzeugtes Pseudo‐Problem handelt. Nach der Erörterung diagnostischer Kriterien und möglicher Ursachen für Internet‐Sex‐Sucht (als der der‐
zeit wohl häufigsten Form einer sog. hypersexuellen Störung) werden daraus abgeleitete therapeuti‐
sche Strategien anhand von Fallbeispielen ‐ gerne aus dem Kreis der Teilnehmer ‐ diskutiert. Fallarbeit / Supervision 1: Pädosexualität Markus G. Feil und Dr. Herbert Gschwind Interessentinnen und Interessenten, die die psychotherapeutische Behandlung eines oder einer Pä‐
dosexuellen vorstellen möchten, melden sich bitte bis 01.08.2015 bei [email protected]‐muenchen.de. Fallarbeit / Supervision 2: Genitaler Schmerz Dr. Carmen Lange und Annette Rethemeier Schmerzen im Genitalbereich oder vaginistische Reaktionen werden oft als rein somatisch verursacht missverstanden. Sexualtherapeutische Behandlung stellt aber auch bei diesen Symptomen psycho‐
dynamische und paardynamische Aspekte in den Vordergrund. Wenn Sie einen Fall vorstellen möch‐
ten, bitten wir Sie um eine kurze Anmeldung bis zum 01. August unter: [email protected] ab 20.00 Uhr Tagungsfest: Festhalle Weende, Ernst‐Fahlbusch‐Straße 20, 37077 Göttingen Programmder7.KlinischenTagungderDGfSam18.und19.09.2015inGöttingen
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Samstag, 19. September 2015 09.30 – 10.10 Uhr Hauptvortrag: Körper und Sexualität – Pädosexualität Dr. Herbert Gschwind Pädosexualität konfrontiert infantile und erwachsene Sexualität, kleine und große Sexuelle Körper und Geschlechtskörper. Wir können uns dieser Konfrontation nur vor dem Hintergrund unserer eige‐
nen infantilen Sexualität, unseres eigenen sexuellen und geschlechtlichen Körpers, der auch einmal klein war, annähern. Vielleicht ist es deshalb so schwer, in der Begegnung mit pädosexuellen Män‐
nern/Frauen als Therapeut gefasst zu sein. 10.10 – 10.30 Uhr 10.30 – 11.00 Uhr 11.00 – 12.30 Uhr Diskussion Pause Parallele Workshops (WS 6 – WS 10) und Supervisions‐ / Fallarbeitsgruppen (SV3‐SV5) WS 6: Sexualität und geistige Behinderung Wencke Chodan Der Workshop beinhaltet das spannende und oft tabuisierte Thema „Sexualität und Behinderung“. Die Vorstellung wissenschaftlicher Publikationen soll den Teilnehmern den State of the Art der For‐
schung vermitteln. Differenzierungen, z.B. zwischen körperlicher und geistiger Behinderung, werden getroffen und ergründet. Daneben wird die gesellschaftliche Haltung gestellt, die gespalten ist zwi‐
schen Befürworten des Empowerment und der Inklusion auf der einen Seite und Vorurteilen, Ableh‐
nung und Ängsten andererseits. Diverse Exkurse behandeln verknüpfte Randthemen, wie z.B. Behin‐
derung und sexueller Missbrauch. WS 7: Urologische Aspekte sexueller Störungen Dr. med. Jochen Heß Für jeden Sexualtherapeuten ist ein urologisches Basiswissen essenziell. In diesem Seminar geht es unter anderem um die organische Diagnostik, medikamentöse und operative Therapie von Ejakulati‐
onsstörungen, Erektionsstörungen, sowie die operative Therapie bei Transidentität. Programmder7.KlinischenTagungderDGfSam18.und19.09.2015inGöttingen
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WS 8: Erhebungsmethoden, Drittmittel und Ethik: Sexualwissenschaftliche Forschung Prof. Dr. Peer Briken Der Einstieg in die sexualwissenschaftliche Forschung: Welche Messinstrumente sind üblich? Was sind ihre Vor‐ und Nachteile? Was ist bei Ethikanträgen zu beachten? Wie werden Drittmittel einge‐
worben? – Der wissenschaftliche Nachwuchs tauscht sich aus. WS 9: Körpertherapie und Sexualität Dr. Marianne Eberhard‐Kaechele Im Workshop werden die im Vortrag dargestellten Erkenntnisse über das Gedächtnis des Körpers und die Interaktion von Kindern mit ihren Eltern in ihrer praktischen Konsequenz erlebbar gemacht. An Fallbeispielen und im eigenen Erleben wollen wir erforschen, was diese Perspektive in der Paar‐ und Sexualberatung an Verständnis und Veränderungsmöglichkeiten eröffnen können. Dabei werden Übungen des „verdeckten Vorgehens“ aus der Tanz‐ und Ausdruckstherapie vorgestellt. Bitte bewegungsfreundliche Kleidung und Socken mitbringen. WS 10: Die Arbeit mit der Selbstverantwortungsregel in der Sexualtherapie nach dem Hamburger Modell Dr. Carmen Lange und Annette Rethemeier Die Umsetzung der Selbstverantwortungsregel hat im sexualtherapeutischen Vorgehen nach dem Hamburger Modell zentrale Bedeutung, da sie sowohl Voraussetzung und Reflexionsfolie im übungs‐
geleiteten Vorgehen als auch Ziel der Therapie ist. Der Workshop bietet Raum für erfahrene Thera‐
peut_innen, sich über den Umgang mit diesem Paradoxon in verschiedenen Therapie‐ und Bera‐
tungsverläufen auszutauschen. Fallarbeit / Supervision 3: Psychotherapie bei Menschen, die ein Sexualdelikt begangen haben Annika Flöter und Dr. Reinhardt Kleber In dieser Fallarbeitsgruppe soll es um Patienten oder Patientinnen gehen, die (außerhalb, aber auch innerhalb des therapeutischen Settings) sexuell grenzverletzendes Verhalten zeigen oder bei denen Therapeutin oder Therapeut ein solches befürchtet. Dabei muss es sich nicht zwangsläufig um wegen eines Sexualdelikts bereits verurteilte Menschen handeln. Anhand von Ihnen eingebrachten Fälle können wir uns gemeinsam z.B. mit folgenden Fragen beschäftigen: Wie gehen wir in der psychothe‐
rapeutischen Situation mit einem solchen Verhalten um, wie unterscheiden wir Phantasie‐ und Ver‐
haltensebene und schätzen ein reales Übergriffsrisiko ein und welche Auswirkungen haben eigene Einstellungen, aber auch gesellschaftliche Erwartungen auf den psychotherapeutischen Prozess? Programmder7.KlinischenTagungderDGfSam18.und19.09.2015inGöttingen
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Fallarbeit / Supervision 4: Geschlechtsdysphorie‐ Transidentität ‐ Transsexualität Annette Güldenring und Dr. Wilhelm Preuss Zwei Lebensbeispiele von transidentischen/geschlechtsdysphorischen Patient_innen mit komplex‐
komorbider Symptomausprägung sollen in Gruppenarbeit differenziert besprochen werden, um dar‐
aus Konzepte therapeutischer Begleitung zu entwickeln. Ein „Beispiel“ kann von einer Teilnehmerin / einem Teilnehmer mitgebracht werden Fallarbeit / Supervision 5: Systemische Therapie Berit Brockhausen und Detlef Vetter Sexuelle Probleme, die in einer verbindlichen Beziehung auftauchen, erfordern ein Verständnis für das Paar und seine Dynamik. In dieser Supervisionsgruppe sind paartherapeutische Aspekte ein wich‐
tiger Schwerpunkt, ebenso der systemische Blick auf das Symptom. Wir arbeiten mit Rollenspielen und beziehen, wenn es sinnvoll ist, Paar‐Skulpturen und körperorientierte Kontakt‐Übungen für die Paararbeit ein. Wenn Sie einen Fall vorstellen möchten, bitten wir Sie um eine kurze Anmeldung bis zum 01. August, unter [email protected] 12.30 – 14.30 Uhr 14.00 – 14.30 Uhr Mittagspause „Schwarzes Brett“ Möglichkeit der Kontaktaufnahme mit regionalen Fallarbeitsgruppen / Quali‐
tätszirkeln 14:30 – 16:00 Uhr Parallele Workshops (WS 11 – WS 15) und Supervisions‐/ Fallarbeitsgruppen (SV6‐SV8) WS 11: Ambulante Psychotherapie nach Sexualdelinquenz Annika Flöter und Fritjof von Franqué Menschen, die wegen einer Sexualstraftat verurteilt wurden, erhalten häufig die richterliche Wei‐
sung, eine ambulante Psychotherapie zu absolvieren. In dem Workshop geht es um die Besonderhei‐
ten der psychotherapeutischen Arbeit mit dieser Klientengruppe. Anhand von Fallvignetten möchten wir Ihnen die Rahmenbedingungen (z.B. Schweigepflicht, Zusammenarbeit mit Gericht, Bewährungs‐
hilfe und Führungsaufsicht) und das therapeutische Vorgehen exemplarisch erläutern. Besondere Schwierigkeiten (z.B. Einfluss des Sexualdelikts auf die therapeutische Beziehung) sollen ebenfalls diskutiert werden. Für den Workshop ist kein Vorwissen erforderlich. Programmder7.KlinischenTagungderDGfSam18.und19.09.2015inGöttingen
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WS 12: „Ich gestalte meinen Körper, also bin ich“ Dr. Silja Matthiesen Eine der entscheidenden Entwicklungsaufgaben des Jugendalters ist es, den sich verändernden eige‐
nen Körper auch sexuell bewohnen zu lernen. Vermutlich ist diese Aufgabe für heutige Jugendliche eine besondere Herausforderung, denn noch nie zuvor wurden Heranwachsende mit einer solchen Fülle medialer Körperbilder und zugleich neuen Körpernormen konfrontiert (z.B. Intimrasuren). Dar‐
über hinaus stellen sich bei dem Phänomen "Sexting", der körperlichen Selbstdarstellung im Netz, auch neue rechtliche und normative Fragen, wie die nach dem Recht am eigenen Bild. WS 13: Sexualität und Sprache Sylvia Braun‐Janning und Dr. Annette Schwarte Eine präzise Diagnostik des körperlichen und emotionalen Erlebens ist bei sexuellen Problemen wich‐
tig, um gezielte Hilfe anbieten zu können. Dies erfordert Kompetenzen der Gesprächsführung und einer neutralen Sprache, die es ermöglichen intime, oft schambesetzte Details zu erfragen. Anhand konkreter Übungen geht es darum, Worte für die Exploration sexueller Probleme zu finden und über mögliche eigene Grenzen und die der PatientInnen und KlientInnen zu reflektieren. WS 14: Diagnostische und psycho‐soziale Aspekte in der Transgender‐Gesundheitsversor‐
gung Dr. Timo O. Nieder Der Workshop bietet einen praxisnahen Überblick über die aktuellen Entwicklungen der Transgen‐
der‐Gesundheitsversorgung ‐ weg von der Systematik von Begutachtung und Auswahl geeigneter Kandidat_innen, hin zur Etablierung einer Gesundheitsfürsorge für Transgender‐Menschen mit dem Anspruch, im Kontext individueller Geschlechtsdysphorie und/oder (Trans‐) Identität nachhaltiges Wohlbefinden zu ermöglichen. Die Teilnehmenden sind eingeladen, offene Fragen aus der eigenen Arbeit mitzubringen und zu diskutieren. WS 15: Sexuelle Fragen im gynäkologischen Praxisalltag Helga Seyler Der direkte körperliche Kontakt im Rahmen einer gynäkologischen Untersuchung bietet über das Gespräch hinausgehende Möglichkeiten, Fragen zu Sexualität und Körper zu klären, ist aber auch eine besondere Herausforderung an die Wahrung professioneller Distanz. Als Gynäkologin, die so‐
wohl die Arbeit in der Praxis als auch in einer Beratungsstelle kennt, möchte ich an Beispielen aufzei‐
gen, wie sexuelle Fragen und Probleme thematisiert und besprochen werden können und welche Rolle die gynäkologische Untersuchung dabei Programmder7.KlinischenTagungderDGfSam18.und19.09.2015inGöttingen
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Fallarbeit / Supervision 6: Körperliche Krankheit und Sexualität Dr. Ruth Gnirss und Dr. Jörg Signerski‐Krieger Viele PatientInnen entwickeln sexuelle Störungen im Zusammenhang mit körperlichen Erkrankungen, andere kommen wegen sexueller Funktionsstörungen in die Sprechstunde oder Beratungsstelle, manchmal ohne dies explizit zu benennen. Anhand eigener Fälle der TeilnehmerInnen – ggf. auch anhand eines Fallbeispiels der Referenten – können Möglichkeiten und Herausforderungen der Sexu‐
alberatung besprochen und supervidiert werden. Bitte melden Sie im Vorfeld Fälle bis zum 01.09.2015 unter [email protected]‐goettingen.de an. Fallarbeit / Supervision 7: Sexuelle Lustlosigkeit Renate Bauer und Margret Hauch In dieser Supervisionsgruppe mit max. 20 Teilnehmerinnen und Teilnehmern können Behandlungsfäl‐
le aus der Praxis der TeilnehmerInnen zum Thema „Sexuelle Lustlosigkeit“ supervidiert werden. Wenn Sie einen entsprechenden Fall vorstellen wollen, melden sie sich bitte bei: [email protected]‐
online.de Fallarbeit / Supervision 8: Weibliche Perversion / Agieren mit dem weiblichen Körper Dr. Sophinette Becker und Sabine Cassel‐Bähr Mit Estela V. Welldon verstehen wir unter „weiblicher Perversion“ vor allem ein Agieren (sexualisier‐
ter) Aggression, das sich gegen den eigenen weiblichen Körper, seine Fortpflanzungsfunktionen so‐
wie gegen Kinder richtet und das sich bspw. in selbstschädigendem Sexualverhalten, im Agieren mit Schwangerschaft und / oder Schwangerschaftsabbruch, in Ess‐Störungen, selbstverletzendem Verhal‐
ten etc. zeigt. Wenn Sie einen Fall vorstellen möchten, bitten wir Sie um eine kurze Anmeldung bis zum 01. August, unter: [email protected] 16.00 – 16.30 Uhr 16.30 – 17.10 Uhr Kaffeepause Hauptvortrag: Paradigmenwechsel bei der Behandlung von Ge‐
schlechtsdysphorien Prof. Dr. Hertha Richter‐Appelt Sowohl hinsichtlich Transsexualität wie auch Intersexualität hat sich in den letzten Jahren ein Para‐
digmenwechsel in der Medizin vollzogen. Es wurden nicht nur beide Begriffe durch neue ersetzt, sondern auch die Behandlungsempfehlungen wurden grundlegend geändert. Im Zentrum der neuen Betrachtung steht eine Sichtweise, die nicht mehr eine binäre Betrachtung von Geschlecht voraus‐
setzt, sondern sowohl hinsichtlich des körperlichen wie auch des psychosozialen Geschlechts Varian‐
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ten der Entwicklung akzeptiert. Stimmt das körperliche Geschlecht nicht mit dem Geschlechtserleben überein, spricht man von Geschlechtsinkongruenz. Diese als solche wird nicht unbedingt als behand‐
lungsbedürftig angesehen, sondern nur das Leiden unter Geschlechtsinkongruenz, die Geschlechts‐
dysphorie, die nun als neues Diagnostisches Merkmal im DSM5 erscheint. 17.10 – 17.30 Uhr 17.30 – 18.00 Uhr Diskussion Verabschiedung und Ausblick Der Fort‐ und Weiterbildungsausschuss der Deutschen Gesellschaft für Sexualforschung 18.00 Uhr Ende der Tagung Referentinnen und Referenten Renate Bauer, Psychologische Psychotherapeutin seit 1999, Verhaltenstherapeutin, Sexualtherapeu‐
tin. Diplom 1987. Seit 1994 niedergelassen in eigener Praxis, bis 2005 in Hamburg, danach in Gum‐
mersbach (NRW). Mitglied u.a. in der Deutschen Gesellschaft für Sexualforschung. Überregional tätig als Dozentin, Supervisorin und Selbsterfahrungsleiterin. Dr. Sophinette Becker, Sexualwissenschaftlerin und Psychotherapeutin, bis 2011 Leiterin der Sexual‐
medizinischen Ambulanz an der Uniklinik Frankfurt, jetzt in eigener Praxis. Schwerpunkte: Geschlecht und Identität, Transsexualität, Perversionen bei Männern und Frauen, Kultureller Wandel der Sexua‐
lität. Prof. Dr. Peer Briken, Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie, Forensischer Psychiater und Sexu‐
almediziner, Leiter des Institutes für Sexualforschung und forensische Psychiatrie. Berit Brockhausen, Dipl.‐Psych., Integrative Paartherapeutin mit systemischem und tiefenpsychologi‐
schem Hintergrund, Ausbildung im Hamburger Modell, aktuell in Fortbildungen bei David Schnarch, sowie Approche Sexocorporel. Sabine Cassel‐Bähr, Dipl.‐Psych., Psychoanalytikerin (DPV / IPA) in eigener Praxis, Sexualtherapeutin (DGfS), ehemalige Mitarbeiterin des Hamburger Instituts für Sexualforschung und forensische Psy‐
Programmder7.KlinischenTagungderDGfSam18.und19.09.2015inGöttingen
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chiatrie sowie der Pro Familia Schleswig‐Holstein. Schwerpunkte: Hochfrequente Psychoanalyse, Sexualität und Kultur, Perversion und Kreativität, Paartherapie (u.a. HH‐Modell), Suizidalität. Sylvia Braun‐Janning, Dipl. Sozialpäd., niedergelassene Psychotherapeutin HP, Sexualtherapeutin Supervisorin, Mitglied der DGfS und DGSV. Wencke Chodan, Dip.‐Psych., ist an der Klinik für Psychiatrie, Neurologie, Psychosomatik und Psy‐
chotherapie im Kindes‐ und Jugendalter der Universitätsmedizin Rostock angestellt. Neben ihrer kli‐
nischen Tätigkeit (vorwiegend Diagnostik im ambulanten Bereich) forscht sie schwerpunktmäßig zu den Themen „Sexualität, Missbrauch und (geistige) Behinderung“ und „Inklusion“ und ist Projektma‐
nagerin des seit 2012 laufenden, vom BMBF geförderten Projekt „Emma unantastbar!“, das ein Prä‐
ventionsprogramm für Mädchen mit geistiger Behinderung entwickelt, um sie vor sexuellem Miss‐
brauch zu schützen. Dr. Marianne Eberhard‐Kaechele, Tanz‐ und Ausdruckstherapeutin, Ausbilderin, Supervisorin, Lehrtherapeutin BTD, Dozentin an der Deutschen Sporthochschule Köln, Langen‐Institut für Tanz‐ und Ausdruckstherapie Düsseldorf, eigene Praxis in Leverkusen. Mit‐Herausgeberin der Zeitschrift für Körperpsychotherapie und Kreativtherapie „körper‐tanz‐bewegung“ im Ernst Reinhardt Verlag, 2. Vorsitzende der Bundesarbeitsgemeinschaft Künstlerische Therapien. Markus G. Feil, Psych. Psychotherapeut, ist Psychoanalytiker und leitet die Psychotherapeutischen Fachambulanzen für Gewalt‐ und Sexualstraftäter München. Annika Flöter, Dipl.‐Psych., ist in der Präventionsambulanz des Instituts für Sexualforschung und Fo‐
rensische Psychiatrie des Universitätsklinikums Hamburg‐Eppendorf tätig. Fritjof von Franqué, Dipl.‐Psych., Fachpsychologe für Rechtspsychologie (BDP/DGPs), ist in der Prä‐
ventionsambulanz des Instituts für Sexualforschung und Forensische Psychiatrie des Universitätskli‐
nikums Hamburg‐Eppendorf tätig. Dr. med. Ruth Gnirss, Fachärztin für Allgemeinmedizin, Fachärztin für Psychosomatische und Psycho‐
therapeutische Medizin, langjährige Oberärztin der Sexualmedizin. Sprechstunde am Universitätsspi‐
tal Zürich, Dozentin und Supervisorin der Deutschen Gesellschaft für Sexualforschung (DGfS) für die Bereiche Sexualberatung/ Sexualtherapie/ Sexualmedizin, eigene Praxis, Kassel. Dr. Herbert Gschwind, niedergelassen als Arzt für Psychotherapeutische Medizin und Psychoanalyti‐
ker. Annette Güldenring, Fachärztin für Psychiatrie und Psychotherapie, Oberärztin am Westklinikum Heide, dort Leiterin der Transgenderambulanz, ärztliche Mitarbeiterin im Institut für Sexualmedizin und Forensische Psychiatrie und Psychotherapie des ZIP/Universitätsklinikum Schleswig‐Holstein, Campus Kiel. Programmder7.KlinischenTagungderDGfSam18.und19.09.2015inGöttingen
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Margret Hauch, Dipl.Psych., Sexualwissenschaftlerin, Psycholog. Psychotherapeutin, 1975‐2009 Mit‐
arbeiterin am Institut für Sexualforschung am Universitätsklinikum Eppendorf, seit 2009 in freier Praxis. Themenschwerpunkte Heterosexualität und Geschlechterverhältnis, Sexuelle Gewalt, sexuelle Funktionsstörungen einschließlich sogenannter sexueller Lustlosigkeit. Paul G. Herrmann: Neben meinem Psychologie‐Studium und meiner Tätigkeit in der Münchner Fach‐
ambulanz für Sexual‐und Gewaltstraftäter bin ich im Vorstand des LesBiSchwulTrans* Jugendzentrum diversity München, leite dort seit vielen Jahren unsere Trans*‐Jugendgruppe und biete in diesem Rahmen auch Beratung für Jugendliche, Eltern und andere Einrichtungen an. Dr. med. Jochen Heß, Facharzt für Urologie, Sektionsleiter Rekonstruktive Urologie am Universitäts‐
klinikum Essen. Priv.‐Doz. Dr. Andreas Hill ist Sexualwissenschaftler, Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie und Forensischer Psychiater. Von 2000‐2008 war er Oberarzt am Institut für Sexualforschung und Foren‐
sische Psychiatrie des Universitätsklinikums Hamburg‐Eppendorf (UKE), seit 2009 ist er ‐ neben Leh‐
re, Forschung und Fort‐ und Weiterbildung ‐ als Psychotherapeut und forensischer Psychiater in ei‐
gener Praxis in Hamburg tätig. Dr. Reinhardt Kleber, Psychologischer Psychotherapeut. Bis 2011 langjähriger Mitarbeiter des Insti‐
tuts für Sexualforschung und Forensische Psychiatrie. Derzeit Einzel‐ und Gruppentherapie von Men‐
schen, die wegen ihrer Sexualität mit dem Gesetz in Konflikt gekommen sind. Supervisionserfahrung im stationären und ambulanten Bereich. Astrid Landmesser, Physiotherapeutin, Physio Pelvica, Kontinenztrainerin, Heilpraktikerin / Physio‐
therapie, Privatpraxis für Physiotherapie in Erkelenz, Sexuologische Basiskompetenzen, Bobath‐
Kindertherapeutin, Referentin für Refresher vaginale und anorektale Untersuchung, Referentin für Kinder mit Dysfunktionen im Anorektal‐ und Urogenitaltrakt. Dr. Carmen Lange, Psych. Psychotherapeutin am Institut für Sexualforschung und Forensische Psychi‐
atrie und niedergelassen in freier Praxis, Dozentin, Lehrtherapeutin, Supervisorin und Selbsterfah‐
rungsleiterin der DGfS und u.a. am Institut für Verhaltenstherapie‐Ausbildung Hamburg. Dr. Silja Matthiesen, Dipl.Soz., am Institut für Sexualforschung und Forensische Psychiatrie des Uni‐
versitätsklinikums Hamburg‐Eppendorf Leitung der BZgA‐geförderten Studie „Sexuelle und soziale Beziehungen von Studentinnen und Studenten", Leitung der sexualpädagogischen Abteilung der pro familia Hamburg, Mitherausgeberin der Zeitschrift für Sexualforschung; Forschungsschwerpunkte: Jugendsexualität, Schwangerschaft und Schwangerschaftsabbruch und Geschlechterfragen. Dr. Timo O. Nieder, Psychologischer Psychotherapeut, Sexualtherapeut (DGfS) und EFS/ESSM Certifi‐
ed Psycho‐Sexologist (ECPS), Leiter der Spezialambulanz für Sexuelle Gesundheit und Transgender‐
Versorgung am Institut für Sexualforschung und Forensische Psychiatrie des Universitätsklinikums Hamburg‐Eppendorf (UKE), stellv. Sprecher des Interdisziplinären Transgender Versorgungscentrums Hamburg, Gründungsmitglied der European Professional Association for Transgender Health (E‐
PATH). Programmder7.KlinischenTagungderDGfSam18.und19.09.2015inGöttingen
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Dr. Wilhelm Preuss, Arzt für Psychiatrie, Psychotherapie und Psychosomatische Medizin, seit 1992 am Institut für Sexualforschung und Forensische Psychiatrie des Universitätsklinikums Hamburg‐
Eppendorf schwerpunktmäßig in der Behandlung transidentischer Patienten tätig. Annette Rethemeier, Diplom‐Sozialarbeiterin, bei pro familia Hamburg sowie freiberuflich tätig, u.a. als Dozentin, Supervisorin und Lehrtherapeutin der DGfS, Schwerpunkte: Paar‐ und Sexualberatung und –therapie, sexualisierte Gewalt, Krisenintervention während und nach konflikthaften Schwan‐
gerschaften. Prof. Dr. Hertha Richter‐Appelt, bis 2014 stellv. Direktorin des Instituts für Sexualforschung und Fo‐
rensische Psychiatrie, Universitätsklinik Hamburg‐Eppendorf und Gleichstellungsbeauftragte der Medizinischen Fakultät der Universität Hamburg. Psychologische Psychotherapeutin, Psychoanalyti‐
kerin (DPV). Leiterin des Hamburger Intersex Forschungsprojekts. Mitinitiatorin des seit 2007 laufen‐
den internationalen Verbundprojektes zur Diagnostik von Transsexualität mit den Universitätsklinken Amsterdam, Gent und Oslo. Prof. Dr. phil. Gunter Schmidt, Jahrgang 1938, war bis zu seiner Pensionierung am Institut für Sexual‐
forschung und forensische Psychiatrie des Uniklinikums Hamburg tätig und arbeitet jetzt in eigener Praxis als Psychotherapeut. Dr. Annette Schwarte, Fachärztin für Psychotherapeutische Medizin, niedergelassen in eigener Praxis, Schwerpunkt Paar‐ und Sexualtherapie, Psychoonkologie, Dozentin und Supervisorin der DGfS, Helga Seyler, Frauenärztin im Familienplanungszentrum Hamburg und Praxis‐Mitarbeit. Schwerpunk‐
te: Verhütung, Kinderwunsch, Schwangerschaft, gynäkologische Probleme, gynäkologische Versor‐
gung von Frauen ohne Krankenversicherung mit besonderem Fokus auf Migrantinnen. Mitherausge‐
berin der Zeitschrift „pro familia medizin“. Dr. Jörg Signerski‐Krieger, Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie, Sexualmediziner, Sexualthe‐
rapeut, Dozent und Supervisor der DGfS, Leiter der Ambulanz für Sexualmedizin und Sexualtherapie an der Universitätsmedizin Göttingen. Detlef Vetter, Psycholog. Psychotherapeut, Gestalttherapeut, Integrative Therapie (FPI), Sexualthe‐
rapeut (DGfS). Programmder7.KlinischenTagungderDGfSam18.und19.09.2015inGöttingen
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Organisatorisches Tagungsort: Universitätsmedizin Göttingen; Robert‐Koch‐Straße 40 37075 Göttingen Anreise: mit der Bahn: Göttingen ist ICE Bahnhof und gut an den Fernverkehr der Bahn angeschlossen. Der Zentrale Omnibusbahnhof (ZOB) liegt direkt vor dem Bahnhof (Ausgang Richtung Stadtmitte). Von hier aus fahren die Stadtbuslinien 21, 23, 41 und 41 direkt bis zum Universitätsklinikum – Halte‐
stelle "Klinikum" Mit dem PKW erreichen Sie Göttingen auf der A7, Abfahrt Göttingen Nord. Dann Richtung Göttingen‐
Weende / Braunlage bis zum Ende des Autobahnzubringers / Kreuzung B27 – Hannoversche Straße. Geradeaus weiter die B 27 Richtung Braunlage, nach etwa 300 Metern rechts – Richtung Klinikum auf die Robert‐Koch‐Straße. Im Bereich der Klinikums gibt es kostenpflichtige Parkmöglichkeiten. Unterkunft: Für die Teilnehmerinnen und Teilnehmer der DGfS‐Tagung sind Hotel‐Abrufkontingente in den unten aufgeführten Hotels eingerichtet. Unter dem Stichwort „DGfS“ können Zimmer gebucht werden. Die Hotelkosten zahlt jede Teilnehmerin bzw. jeder Teilnehmer selbst vor Ort. Hotel Berliner Hof BEST WESTERN Hotel Astoria Parkhotel Ropeter Weender Landstraße 43 Kasseler Landstraße 45 Hannoversche Straße 51–53 D‐37075 Göttingen 37081 Göttingen 37075 Göttingen Tel.: +49 (0) 551 38332‐0 Tel.: +49 (0) 551 902‐0 Tel.: +49 (0) 551 3050‐0 Fax: +49 (0) 551 902‐166 Fax: +49 (0) 551 3050‐100 Fax: +49 (0) 551 38332‐35 E‐Mail: [email protected]‐
E‐Mail: in‐
E‐Mail: [email protected]‐
goettingen.de ropeter.bestwestern.de [email protected] Zimmerpreis: 85 € pro EZ Zimmerpreis: 89 € pro EZ Kein Abrufkontingent; Reser‐
bis zum 10.08. buchbar bis zum 07.08. buchbar vierungen sind dennoch mög‐
lich! Entfernung zum Tagungsort: ca. Entfernung zum Tagungsort: ca. 1,5 km 6,5 km Entfernung zum Tagungsort: ca. (Die Uni ist von hier aus leider nur mit dem Pkw zu erreichen. 1,5 km An der Uni gibt es kostenpflich‐
tige Parkplätze.) Programmder7.KlinischenTagungderDGfSam18.und19.09.2015inGöttingen
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www.dgfs.info
weitere Unterkünfte: mailto:http://www.goettingen‐
tourismus.de/staticsite/staticsite.php?menuid=9&topmenu=9&keepmenu=inactive Tagungsgebühren: Student_innen (max. 15 Plätze) DGfS‐Mitglieder Nicht‐Mitglieder Tagungsfest Stornogebühren: bis 30.06.2014 80 € Frühbuchung (bis 30.06 2015) 100 € reguläre Buchung 220 € 250 € 40 € 240 € 280 € 40 € 01.07.‐31.08.2015 150 € ab 01.09.2105 0 € 120 € Anmeldeverfahren s. Anmeldebogen unter www.dgfs.info für die Fallarbeits‐/ Supervisionsgruppen: Diejenigen Referentinnen und Referenten, die eine Voranmeldung und Vorabsprachen wünschen, haben in ihren Ankündigungen darum gebeten und ihren Kontakt angegeben. Wir bitten um rechtzei‐
tige Kontaktaufnahme! Falls keine dementsprechenden Angaben in der Ankündigung zu finden sind, kann ein Fall direkt in die Arbeitsgruppe eingebracht werden. Programmder7.KlinischenTagungderDGfSam18.und19.09.2015inGöttingen
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